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    nach Maßnahmen Vorhabensarten

    Naherholung Brüggele Bödele

    Themenbereich
    Land- und Forstwirtschaft inkl. Wertschöpfungskette

    Untergliederung
    Landwirtschaftliche Dienstleistungen
    Interkommunale Kooperation
    Mobilität

    Projektregion
    Vorarlberg

    Lokale Aktionsgruppe
    LAG REGIO-V Regionalentwicklung Vorarlberg

    LE-Periode
    LE 14–20

    Projektlaufzeit
    06.05.2016-30.04.2018 (geplantes Projektende)

    Projektkosten gesamt
    109.067,00€

    Fördersumme aus LE 14-20
    65.440,20€

    Massnahme
    Förderung zur lokalen Entwicklung (CLLD)

    Teilmassnahme
    19.2. Förderung für die Durchführung der Vorhaben im Rahmen der von der örtlichen Bevölkerung betriebenen Strategie für lokale Entwicklung

    Vorhabensart
    19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie

    Projektträger
    Gemeinde Alberschwende

    Kurzbeschreibung

    Moderne Freizeitgestaltung, Bewegungssport und Erholung durch Ruhefindung sind raumfordernde, landschaftsintensive Bedürfnisse. Der Druck auf die dem Ballungsraum nahegelegenen ländlichen Gebiete steigt. Das Gebiet Brüggele Bödele ist naturlandschaftlich attraktiv.

    Die Gemeinde Alberschwende steht wegen der Erneuerung von Naherholungs-Infrastruktur vor großen Herausforderungen. Projektziel ist die Schaffung von Entscheidungsunterlagen für Investitionen in die nachhaltige Erschließung des Gebietes mit Wirkung auf die Inwertsetzung der Natur- und Kulturlandschaft. Das Projekt beinhaltet die fachliche und öffentliche Auseinandersetzung mit der Ökosystemleistung des Gebietes und berücksichtigt neue Formen der Mobilität (Einbindung ÖPNV und Parkplatzbewirtschaftung). Die erarbeiteten Ergebnisse bewirken Planungssicherheit und ermöglichen eine intensivere Auseinandersetzung in der Bevölkerung für die Entwicklung eines qualitativen Erholungsgebietes.

    Ausgangssituation

    Moderne Freizeitgestaltung, Bewegungssport und Erholung durch Ruhefindung, stellen sich als zunehmend raumfordernde, landschaftsintensive Bedürfnisse heraus. Die Erholung fordert sowohl Distanz zum Siedlungs-, Verkehr- und Gewerberaum, aber auch gleichzeitig Anbindung an dieselben. Der Nutzungsdruck, ausgehend vom Ballungsgebiet auf den ländlichen Raum steigt. Das Gebiet Brüggele Bödele ist ein naturlandschaftlich attraktives Gebiet.

    Die Gemeinde Alberschwende steht vor großen Entscheidungen zur Erneuerung der Naherholungs-Infrastruktur. Im Sinne der Ökosystemleistung des Gebietes geht es um die Nutzung des Gebietes durch den Menschen mit gleichzeitiger Sicherung (Steigerung) des Erholungswertes. Eine nachhaltige verkehrstechnische Einbindung spielt dabei eine wichtige Rolle. Ein neuralgischer Punkt neben der Finanzierung und der verkehrstechnischen Einbindung ist die Frage, ob ausschließlich die weniger begüterten Gemeinden des ländlichen Raums für die Infrastruktur Erholungssuchender aus dem Ballungsraum verantwortlich sind, oder ob es diesbezüglich Möglichkeiten der interkommunalen Beteiligung (wie bei Sportstätten) gibt?

    Die Notwendigkeit eines interkommunalen Ansatzes wurde aus der Problemstellung heraus in den LES2020 der Regio-V verankert. Die Gemeinde Alberschwende hat zur Umsetzung des Projektes ein Arbeitsteam gebildet und beabsichtigt im Rahmen des Leader-Projektes einen interkommunalen Planungsprozess auszuführen und Fachexperten mit einzubeziehen.

    Ziele und Zielgruppen

    Projektziel ist die Schaffung von Entscheidungsunterlagen für Investitionen in die nachhaltige Erschließung eines Naherholungsgebietes mit Wirkung auf die Inwertsetzung der Natur- und Kultur-landschaft. Das Projekt soll die Auseinandersetzung mit der Ökosystemleistung unter Berücksichtigung neuer Mobilitätkonzepte fördern und zur Steigerung der Lebensqualität in der Region beitragen. Die erarbeiteten Ergebnisse bewirken eine höhere Sicherheit für Investitionen in die Naherholung und ermöglichen eine intensivere Auseinandersetzung in der Bevölkerung für die Entwicklung eines qualitativen Erholungsgebietes.

    Projektumsetzung und Maßnahmen

    Gegenstand des Projektes ist die ausführliche Konzeption, Planung und Finanzierung zur besseren Erschließung eines interkommunalen Naherholungsgebietes. Die Machbarkeitsprüfung erfolgt mit Beteiligung umliegender Gemeinden und Fachorganisationen und beinhaltet die Akzeptanz der Bevölkerung und behandelt die organisatorischen, rechtlichen und technischen Fragestellungen als auch die Klärung zur Finanzierung. Es geht um die Prüfung der Machbarkeit zur Umsetzung von Konzepten.