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    nach Maßnahmen Vorhabensarten

    Nachnutzung Bezirksgericht Montafon

    Themenbereich
    Umwelt, Biodiversität, Naturschutz

    Untergliederung
    Interkommunale Kooperation
    Standortentwicklung
    Leerstand

    Projektregion
    Vorarlberg

    Lokale Aktionsgruppe
    LAG REGIO-V Regionalentwicklung Vorarlberg

    LE-Periode
    LE 14–20

    Projektlaufzeit
    09.12.2016-30.04.2018 (geplantes Projektende)

    Projektkosten gesamt
    123 531,00 €

    Fördersumme aus LE 14-20
    74 118,60 €

    Massnahme
    Förderung zur lokalen Entwicklung (CLLD)

    Teilmassnahme
    19.2. Förderung für die Durchführung der Vorhaben im Rahmen der von der örtlichen Bevölkerung betriebenen Strategie für lokale Entwicklung

    Vorhabensart
    19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie

    Projektträger
    Stand Montafon

    Kurzbeschreibung

    Das ca. 250 Jahre alte Gerichtsgebäude im Zentrum von wird nicht mehr genutzt. Das historisch, symbolisch und regionalpolitisch äußerst bedeutungsvolle denkmalgeschützte Bauwerk soll nun einer neuen dem Standort und den Bedürfnissen des Tals und der Gemeinde Schruns angepassten Nutzung zugeführt werden.

    Hierfür bedarf es einem Prozess der Entscheidungsfindung sowie fundierter Planungsgrundlagen, wo sowohl die historisch wertvolle Bausubstanz sowie eine moderne und angepasste Entwicklung des Standortes Platz finden. Der Prozess wird mit den Entscheidungsträgern des Tals sowie VertreterInnen der Bevölkerung und Fachexperten durchgeführt. Es werden verschiedene Nutzungsvarianten erhoben und geprüft und eine Entscheidung zur Konkretisierung der Bestvariante getroffen.

    Die Einreichplanung für das Objekt soll bis Ende 2017 erfolgen. Nach dem Projekt im Jahr 2018 wird die Bauphase eingeleitet, um eine schnellstmögliche Nachnutzung gewähren zu können.

    Ausgangssituation

    Das ca. 250 Jahre alte Gerichtsgebäude im Zentrum von wird nicht mehr genutzt. Das historisch, symbolisch und regionalpolitisch äußerst bedeutungsvolle denkmalgeschützte Bauwerk soll nun einer neuen dem Standort und den Bedürfnissen des Tals und der Gemeinde Schruns angepassten Nutzung zugeführt werden.

    Ziele und Zielgruppen

    Es gibt bereits Ideen zur Nachnutzung, die von einer möglichen touristischen Nutzung über Co-Working-Spaces bis hin zur Unterbringung von (Bau)Verwaltungen, JungunternehmerInnen, des Museumsdepots, von Veranstaltungsräumen, Restaurants und Begegnungsräumen reichen. Um allerdings zur bestmöglichen Lösung für das Montafon zu gelangen, bedarf es eines sorgfältig durchgeführten Planungsprozesses, der sowohl auf die spezifischen Gegebenheiten (Denkmalschutz, hist. Bedeutung, Lage und Erschließung etc.) als auch auf die aktuellen Anforderungen an eine Zentrumsentwicklung in Schruns eingeht.

    Es soll eine nachhaltige Revitalisierung des Gebäudes stattfinden, die die regionale Bedeutung der Einrichtung und den Nutzen für die Talbevölkerung widerspiegelt und unterstreicht. Ziel ist es zudem, einen Leerstand im Zentrum von Schruns zu vermeiden und durch die frühzeitige Planung eine Nutzungskontinuität im Ortskern herzustellen. Das neue Nutzungskonzept sowie die dazugehörigen Planungsgrundlagen sollen in der ersten Jahreshälfte des Jahres 2017 fertiggestellt werden, um nach Auszug des Bezirksgerichts mit der Umsetzung beginnen zu können.

    Durch die zentrale Lage des Objekts und den großen symbolischen Wert für das ganze Tal muss die angestrebte Umnutzung auch eine regionale, talweite Tragfähigkeit und Strahlkraft haben, die der historischen Kontinuität Rechnung trägt: ein Haus mit Geschichte und Leuchtkraft für das ganze Montafon, das einen möglichst hohen Nutzen für die ganze Bevölkerung stiftet.

    Projektumsetzung und Maßnahmen

    • Ideensammlung, -eingrenzung/-konkretisierung im Rahmen von 2 Workshops und 6 Arbeitsgruppensitzungen mit Entscheidungsträgern, Fachleuten und VertreterInnen aus der Montafoner Bevölkerung
    • Erstellung von 1-3 Nachnutzungs-Varianten im Rahmen eines begleiteten Prozesses
    • Variantenstudium/Kosten-Nutzen-Prüfung und Auswahl einer Nachnutzungsvariante
    • Bauaufnahme: historische Bau- und Bestandsaufnahme des Objektes als Planungsgrundlage des denkmalgeschützten Objekts
    • Konkretisierung der Bestvariante: Definition Nutzungsprofil, Raumkonzept etc.
    Die architektonische Sanierungs-Planung liegt vor und ist bei der Baubehörde eingereicht