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    LAG RM regio³

    Wunschoma

    Themenbereich
    Basisdienstleistungen, Leader, Gemeinden

    Untergliederung
    Chancengleichheit
    Frauen
    Jugend
    Integration & Soziale Inklusion
    Soziale Dienstleistungen
    LEADER
    Bildung & Lebenslanges Lernen

    Projektregion
    Tirol

    Lokale Aktionsgruppe
    LAG Kitzbühler Alpen
    LAG Kufstein und Umgebung – Untere Schranne – Kaiserwinkel
    LAG Regionalmanagement regio³ Pillerseetal-Leukental-Leogang

    LE-Periode
    LE 14–20

    Projektlaufzeit
    04.03.2016-30.06.2018 (geplantes Projektende)

    Projektkosten gesamt
    10.500,00 €

    Fördersumme aus LE 14-20
    8.400,00 €

    Massnahme
    Förderung zur lokalen Entwicklung (CLLD)

    Teilmassnahme
    19.3 Vorbereitung und Durchführung von Kooperationsmaßnahmen der lokalen Aktionsgruppe

    Vorhabensart
    19.3.1. Umsetzung von nationalen oder transnationalen Kooperationsprojekten

    Projektträger
    LAG RM regio3 Pillerseetal-Leukental-Leogang

    Kurzbeschreibung

    Kinder lieben ihre Großeltern. Immer weniger Kinder haben aber regelmäßig Kontakt mit ihnen. Auch im Tiroler Unterland leben viele Familien und Alleinerziehende weit entfernt von den eigenen Großeltern. Gleichzeitig gibt es zahlreiche aktive und interessierte ältere Menschen, die sich einen regelmäßigen Kontakt zu Familien wünschen und ihre Zeit gerne mit Kindern verbringen möchten. An dieser Stelle setzt das Projekt "Wunschoma" als Vermittlungsstelle an, um Familien mit Kindern und passende Bezugspersonen zusammen zu bringen. Dabei stehen der Aufbau einer längerfristigen Bezeihung und eine Vebindung der Generationen zum gegenseitigen Nutzen im Vordergrund. Die Eltern erfahren Entlastung und Untersützung. Die Kinder bekommen zusätzliche Aufmerksamkeit und den wertvollen Kontakt zur älteren Generaton. Die Wunschomas und -opas können mit ihrer Erfahrung das Leben der Familien positiv beeinflussen.

    Ausgangssituation

    In den Strategiearbeiten der Region unter dem Aktionsfeld 3 „Gemeinwohlstrukturen und Funktionen“ wird beim Unterpunkt 3.3 „Chancengleichheit“ schon explizit das Projekt „Wunschoma - Leihopa“ angesprochen. Im Tiroler Unterinntal gibt es sehr viele Zuwanderer, zugezogene Jungfamilien, deren Großeltern nicht in erreichbarer Nähe wohnen. Damit fehlt neben dem sozialen Netz auch die Betreuung, die Großeltern ihren Enkeln angedeihen lassen und somit die Jungfamilie wesentlich unterstützen. Die Vereinbarkeit von Familienleben und Berufstätigkeit mit Kindern ist deshalb oft schwierig. Die Kinderbetreuung erweist sich besonders am Wochenende und an den Tagesrandzeiten als sehr schwierig zu organisieren. Es gibt einen großen Bedarf an Bezugs- und Betreuungspersonen, die wie Großeltern einspringen können. Gleichzeitig gibt es viele aktive und interessierte ältere Menschen, die sich einen regelmäßigen Kontakt zu Familie als Wunschoma oder Leihopa wünschen und deren Zeit gerne mit Kindern verbringen möchten. Bei diesem Projekt geht es nicht um Vermittlung von günstigen Tagesmüttern oder Haushaltshilfen, sondern um den Aufbau einer längerfristigen Beziehung und eine Verbindung zum gegenseitigen Nutzen. Die Gegenleistung der Familie an die „Wunschoma“ ist Vereinbarungssache zwischen der Familie und der „Wunschoma“, auf keinen Fall monetäre Dienstleistungen.

    Ziele und Zielgruppen

    Ziel dieses Projektes ist es, eine Plattform für die ländlichen Gebiete des Tiroler Unterlandes zur Vermittlung von „Wunschomas“, welche sozialen Kontakt suchen und ihre Zeit gerne mit Kindern verbringen möchten und jungen Familien, welche dadurch wesentliche Unterstützung bekommen würden, aufzubauen. Die Erleichterung des Einstieges in die Berufswelt für junge Mütter und auch die Vermeidung einer Isolation für ältere Menschen ist eine Win-Win-Situation für beide Parteien.

    Projektumsetzung und Maßnahmen

    • Basisseminar für Leihopas und Leihomas
    • Druck einer Infobroschüre
    • Kreation CI und Logo
    • Erste-Hilfe Kurs
    • Projektkoordination
    • Verminderung der Isolation älterer Menschen
    • Kinder bekommen den wichtigen Kontakt mit älteren Menschen
    • Eltern erfahren eine Entlastung, können einer Beschäftigung nachgehen
    • Berufsfelder mit schwierigen Arbeitszeiten können offene Stellen besetzen, wenn die Betreuung der Kinder organisiert ist


    <span class='copyright'>LAG RM regio³</span>