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    nach Maßnahmen Vorhabensarten

    Initiative Neues und Webbasiertes Lernen in der land- und forstwirtschaftlichen Erwachsenenbildung 2015

    IKT 2015

    Themenbereich
    Land- und Forstwirtschaft inkl. Wertschöpfungskette

    Untergliederung
    Landwirtschaft
    Bildung & Lebenslanges Lernen
    Biodiversität
    Betriebswirtschaft
    Direktvermarktung
    Alm- & Berglandwirtschaft
    Tierwohl
    Boden
    Forstwirtschaft
    Wissenstransfer

    Projektregion
    Burgenland
    Kärnten
    Niederösterreich
    Oberösterreich
    Salzburg
    Steiermark
    Tirol
    Vorarlberg
    Wien

    LE-Periode
    LE 14–20

    Projektlaufzeit
    2015-2017

    Projektkosten gesamt
    245.313,20€

    Fördersumme aus LE 14-20
    245.313,20€

    Massnahme
    Wissenstransfer und Informationsmaßnahmen

    Teilmassnahme
    1.2 Förderung für Demonstrationstätigkeiten und Informationsmaßnahmen

    Vorhabensart
    1.2.1. a) Demonstrationsvorhaben und Informationsmaßnahmen - Landwirtschaft

    Projektträger
    LFI Österreich

    Kurzbeschreibung

    Die Bildungsarbeit muss sich den aktuellen Entwicklungen und Möglichkeiten anpassen, weil es von der Bevölkerung erwartet wird. Mobilität und Flexibilität prägen den Alltag und der Faktor Zeit ist ein ausschlaggebender Aspekt für die Annahme von Bildungsangeboten. Es müssen Strategien zur Wissensvermittlung entworfen und Neuerungen im Bereich der IKT (Informationsund Kommunikationstechnologie) in den Prozess des LebensLangenLernen integriert werden.

    Verpflichtende Weiterbildungsmaßnahmen wie bei bestimmten ÖPUL-Maßnahmen, Weiterbildungen die für eine große Anzahl von Landwirtschaftlichen Betrieben notwendig sind, und individuellere Bedürfnisse von den Bäuerinnen und Bauern erfordern die Anwendung von neuen Technologien für die Produktentwicklung (Unterlagen, e-Content, Podcasts, Social Media Inhalte, Seminardesigns und –inhalte für weitere e-learning Kurse).

    Ausgangssituation

    In einer Diskussion, welche Fähigkeiten im Umgang mit dem Computer (e-skills) als unumgänglich notwendig sind und wie dadurch die IKT Kompetenzen im Unternehmen Landwirtschaft gestärkt werden können, geht es immer auch darum, mit welcher Selbstverständlichkeit die Menschen im ländlichen Raum den Computer benutzen.

    In einer Zeit, wo technische Neuerungen täglich kommuniziert werden, Mobilität und Flexibilität den Alltag prägen und die Ressource „ZEIT“ zu einer der wichtigsten Faktoren geworden ist, müssen Strategien zur Wissensvermittlung entworfen und Neuerungen im Bereich der IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) in den Prozess des LebensLangenLernen integriert werden. Dabei sind die „Digital Natives“ (jene heranwachsende Generation, die den selbstverständlichen Umgang mit dem Computer erlernt hat), von den „Digital Imigrants“ (jene Einwanderer in die Digitale Welt, die sich Computerkenntnisse mehr oder weniger mühevoll aneignen) zu unterscheiden.

    Mit seinen (bisherigen) Strategien, Konzepten und Veranstaltungen widmet sich das LFI im Bereich der Grundlagenvermittlung diesen „Digital Imigrants“ erfolgreich und sichert mit Zertifikaten (ZLG: Basisausbildung, ZLG EDV-Fit für den Betrieb, ECDL, Agrarbüromanagement) das Wissen. Daneben werden kompakte und zielgerichtete Einstiegsseminare angeboten und Spezial-Programme für den landwirtschaftlichen Einsatz geschult. Die e-skills der Gegenwart sind demnach jene Fertigkeiten, die unmittelbar dazu befähigen, einen Computer mit seinen bekanntesten Anwenderprogrammen zu bedienen. Hier seien vor allem jene Programme zu nennen, die für den betrieblichen Einsatz relevant sind, aber auch jene Web2.0 und Social Media Tools (Internetbasierte Softwaresysteme die einen starken Vernetzungsaspekt haben), die in den Alltag vordringen, Arbeits- und Kommunikationsprozesse verändern und neue Möglichkeiten für Wissenstransfer schaffen werden.

    Der Mensch kommuniziert, interagiert, er lernt, er erarbeitet sich Wissen, er wendet es an – all das worum es in IKT geht: Inf

    Ziele und Zielgruppen

    Zielgruppe:

    - Bäuerinnen und Bauern
    - Trainerinnen und Trainer

    Die Bildungsangebote sind zeit- und ortsunabhängig erreichbar, und somit auch für Personen, die an Weiterbildungen ansonsten nicht teilnehmen können, verfügbar.

    Ziele:
    - Wissenstransfer und Informationsvisualisierung
    - Produktentwicklung (Unterlagen, e-Content, Podcasts, Social Media Inhalte, Seminardesigns und –inhalte für weitere e-learning Kurse)
    - Implementierung von Web 2.0 Anwendungen in den LFI-Produkten
    - Stärken der Kompetenz der Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter im Bereich neuer und webbasierter Informations- und Kommunikationstechnologien und -möglichkeiten (auch im Zusammenhang mit fachlichen Themen wie ÖPUL-Maßnahmen, Direktvermarktung, fachlicher Recherche, Arbeitskreise, etc.)
    - Stärken des Wissentransfers der Landwirtinnen und Landwirte untereinander
    - Trainerschulungen
    - Schaffung von Testmöglichkeiten für neue Technologien


    Projektumsetzung und Maßnahmen

    - Erstellung und Implementierung eines Onlinekurses „MFA-Onlineantragsstellung für Landwirte“
    - Erstellung und Implementierung eines Onlinekurses „Sachkunde im Pflanzenschutz“
    - Technische Unterstützung und Implementierung von UBB-Onlinekursen (ÖPUL-Weiterbildungsverpflichtung für Maßnahme UBB)
    - Technische Unterstützung und Implementierung von Alm-Onlinekursen (ÖPUL-Weiterbildungsverpflichtung für Maßnahme Alpung und Behirtung) 
    -Technische Unterstützung und Implementierung von Onlinekursen für Projekt Direktvermarktung Implementierung von EDV-Standardanwendungen
    - Onlinekursen für Landwirtinnen und Landwirte
    - Pilot Livestreaming einer Veranstaltung Multiplikatorenschulung Tools für die Erstellung von Onlinekursen
    - Webinar Social Media für Landwirt/-innen und Funktionäre/-innen
    - Best Practice

    Ergebnisse und Wirkungen

    Das Angebot an landwirtschaftlichen Onlinekursen steigt, die Bäuerinnen und Bauern nehmen das Angebot an.
    Ebenso fördert auch die Zusammenarbeit mit Fachexperten von verschiedenen Bundesländern, Projektpartnern, Behörden fördert auch den fachlichen Austausch.

    Bei den angebotenen Onlinekursen wird von den Teilnehmenden ein standardisiertes freiwilliges Feedback eingeholt. Die Rücklaufquote liegt über 20% und ist je nach Onlinekurs unterschiedlich hoch. Die Zufriedenheit über Wissenserweiterung/-vertiefung (96% Zustimmung) und Inhalt/Aufbau/Struktur (95%) ist außerordentlich hoch. 95 % der Teilnehmenden würden den absolvierten Onlinekurse auch weiterempfehlen. Viele positive verbale Rückmeldungen wie sehr gute Lösung für die Praxis, zeit- und ortsunabhängiges Lernen, gut und übersichtlich aufgebaute interaktive Lernseiten werden genannt.

    Auf angeführte Verbesserungsvorschläge wie beispielhaft das zusätzliche Anbieten von schriftlichen Kursunterlagen wird seitens des LFI eingegangen und auf Umsetzbarkeit geprüft. Wiederkehrende Anwenderprobleme werden entweder in den Onlinekursen behoben oder der Umgang damit in Form von FAQ den Teilnehmenden mitgeteilt.

    Alle geplanten Vorhaben und Leistungen konnten in enger Abstimmung der einzelnen Teilbereiche untereinander sowie mit Bildung und Beratung der LKn und der LFIs, den Projektpartnern und in Abstimmung mit der Fachabteilung des BMNT erfolgreich umgesetzt werden