DEUTSCH | ENGLISH
  • zur Ergebnisliste
    Erweiterte Suche LE 14–20
    nach Maßnahmen Vorhabensarten

    Industrial Mechatronics - Vereinigte Osttiroler Automatisierungsbetriebe

    Themenbereich
    Basisdienstleistungen, Leader, Gemeinden

    Untergliederung
    Chancengleichheit
    Wissenstransfer

    Projektregion
    Tirol

    Lokale Aktionsgruppe
    LAG Regionsmanagement Osttirol

    LE-Periode
    LE 14–20

    Projektlaufzeit
    15.11.2017-31.12.2018 (geplantes Projektende)

    Projektkosten gesamt
    45.503,88€

    Fördersumme aus LE 14-20
    22.751,94€

    Massnahme
    Förderung zur lokalen Entwicklung (CLLD)

    Teilmassnahme
    19.2. Förderung für die Durchführung der Vorhaben im Rahmen der von der örtlichen Bevölkerung betriebenen Strategie für lokale Entwicklung

    Vorhabensart
    19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie

    Projektträger
    Industrial Mechatronics

    Kurzbeschreibung

    Mechatronik zählt zu den definierten Stärkefeldern Osttirols. Im Bezirk gibt es für Mechatronik-Begeisterte die Möglichkeit der Ausbildung in der Lehre, Fachschule und HTL für Mechatronik, die Werkmeisterschule für Mechatronik und das Studium Mechatronik am Technik Campus Lienz.



    Ausgangssituation

    Ein Teil der Abgänger dieser Bildungseinrichtungen findet bei Osttiroler Betrieben einen spannenden Arbeitsplatz. Das ab Herbst 2016 in Osttirol angebotene BA-Studium Mechatronik der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck in Zusammenarbeit mit der UMIT wird im Winter 2017/2018 seine neuen Räumlichkeiten am Campus Technik Lienz beziehen.

    Die Osttiroler Automatisierungsfirmen MICADO SMART ENGINEERING, Metallbau Trost, MG-Metalltechnik, TZU/TESTTEC, Metallbau Frey und autforce vision systems sind KMUs im Bereich Mechatronik mit unterschiedlichen Kernkompetenzen und Spezialisierungen im Bereich Automatisierung / Sondermaschinenbau. Der Verein Industrial Mechatronics versteht sich als eine Vereinigung selbständiger, mechatronischer Unternehmen in Osttirol, welche die Konstruktion (Design), Fertigung, Assembling und Montage von Sondermaschinen, Handlingautomaten, Steuerungs- & Regelungstechnik und Systeme zur Qualitätssicherung herstellen, um speziell mittelständischen Kunden über Automatisierung und Robotisierung ihrer Produktionsprozesse den Einstieg in die Industrie 4.0 zu ermöglichen.

    Ziele und Zielgruppen

    Ziel des Projektes ist der Aufbau einer Firmenkooperation zwischen den Vereinsmitgliedern zur Verbesserung der wirtschaftlichen Ergebnisse der Mitgliedsbetriebe durch offene und faire Zusammenarbeit im technischen und kaufmännischen Bereich sowie zur gemeinsamen Abwicklung von größeren komplexen Projekten und dem Erfahrungsaustausch und der Generierung von Wissen für Unternehmer und Mitarbeiter.

    Projektumsetzung und Maßnahmen

    Derzeit arbeiten diese Firmen zum Teil projektbezogen zusammen. Durch die kleinen Strukturen können große bzw. umfangreiche Projekte derzeit zum Teil nicht abgewickelt werden, da ein einzelnes Unternehmen oftmals nicht die notwendigen Ressourcen hat.

    Das gesamte Knowhow dieser Unternehmen wird bis dato noch nicht ausreichend kommuniziert. Einzelne Bausteine sind sichtbar, aber die breite Automatisierungskompetenz in Osttirol könnte und sollte deutlich stärker präsentiert werden.

    Durch die aktive Beteiligung an einem Kompetenznetzwerk aller Einrichtungen in Osttirol, die sich mit Mechatronik beschäftigen, und dem Aufbau eines gemeinsamen Lieferantenpools und damit Verbesserung der Leistungskonditionen sowie einer standardisierten Bewertung der Leistungen, entstehen neue Synergien.
    Die Mitgliedsbetriebe des Vereins „Industrial Mechatronics – Vereinigte Osttiroler Automatisierungsbetriebe“ möchten durch gezielte Kooperation nach innen und außen und mit dem Aufbau einer Kooperationskultur untereinander das Stärkefeld Mechatronik in Osttirol bewusst unterstützen. Die klare Positionierung der Region steigert die Attraktivität Osttirols als interessanter Arbeits- und Wirtschaftsstandort.



    Ergebnisse und Wirkungen

    Das Knowhow der einzelnen Firmen soll durch geschickte Verknüpfung zu einer Stärkung aller Netzwerkbetriebe führen. Gemeinsame Standards und kurze Wege in der Abstimmung führen nicht nur zu Wettbewerbsvorteilen in Qualität und Kosten, sondern ermöglichen in späterer Folge auch die Abwicklung größerer Projekte.