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    nach Maßnahmen Vorhabensarten

    Verarbeitungshalle für Bio-Geflügel- und Bio-Entenfleisch

    Errichtung eines Zerlege- und Verarbeitungsbetriebes

    Themenbereich
    Land- und Forstwirtschaft inkl. Wertschöpfungskette

    Untergliederung
    Landwirtschaft
    Tierwohl
    Wertschöpfung
    KMUs, Gewerbe & Wirtschaft

    Projektregion
    Oberösterreich

    LE-Periode
    LE 14–20

    Projektlaufzeit
    16.05.2017-30.06.2018

    Projektkosten gesamt
    € 3.133.024,17

    Fördersumme aus LE 14-20
    € 657.935,08

    Massnahme
    Investitionen in materielle Vermögenswerte

    Teilmassnahme
    4.2 Förderung für Investitionen in die Verarbeitung, Vermarktung und/oder Entwicklung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen

    Vorhabensart
    4.2.1. Verarbeitung, Vermarktung und Entwicklung landwirtschaftlicher Erzeugnisse

    Projektträger
    Eiermacher GmbH

    Kurzbeschreibung

    Gegründet wurde die Eiermacher GmbH (vormals Geflügel GmbH Schlierbach) 1986 mit dem Ziel des gemeinsamen Vertriebes von Eiern, Bruteiern und Junghennen.

    In den 1980er Jahren setzten die Landwirte auf die Erzeugung von Konsumeiern aus alternativen Haltungsformen, zunächst aus tierschützgeprüfter Boden- und Freilandhaltung mit gentechnikfreier Fütterung und seit 2002 auch aus Bio-Freilandhaltung.

    • 2004 wurde die erste Bio-Eier-Packstelle eröffnet.
    • 2013 wurde eine Brüterei errichtet, danach wurde auch die Eisortierung, die Verwaltung und der Firmensitz nach Krift verlegt.
    • Weiters werden sowohl Bio- als auch konventionelle Bruteier, Küken und Junghennen vermarktet.
    • Seit 2014 werden auch Bio-Junghähne aufgezogen und vermarktet.
    • Seit 2017 betreibt die Eiermacher GmbH die größte und in dieser Art einzigartige Bioentenproduktion in Europa.
    • Die Investitionen dienen der Verbesserung der Hygiene und Qualität sowie des Tierschutzes.


    Ausgangssituation

    Seit dem Jahr 2016 wird der ehemalige Schlachthof Amstler in Baumgartenberg für die Schlachtung von Bio-Enten und Bio-Junghähnen genutzt. Da der Selbstversorgungsgrad bei Enten in Österreich bei 4% liegt und die Nachfrage nach (Bio)Entenfleisch weiter steigend ist, wurde ein weiteres Marktsegment in das Unternehmensportfolio aufgenommem und in eine Verarbeitungshalle investiert.

    Ergänzend zur Betriebsstätte Baumgartenberg werden alle Zerlege- und Verarbeitungstätigkeiten der geschlachteten Tiere (Bio-Enten und Junghähne) in dieser neuen Produktionshalle am Firmenareal der Eiermacher GmbH in Kremsmünster (Krift) durchgeführt. Mit dem Bau der "Verarbeitungshalle Krift" wird die Produktionssparte der Fleischmermarktung der Eiermacher GmbH komplettiert.


    Ziele und Zielgruppen

    Die Eiermacher GmbH produziert im Geflügelfleischbereich ausschließlich in Bio-Qualität. Dem steigenden Bedarf der Konsumenten nach Bio-Geflügel kann durch die Kapazitätsausweitung entsprochen werden.

    30 österreichische Bio-Bauernhöfe halten derzeit als Partner der Eiermacher GmbH Mastgeflügel. Tendenz steigend.

    • Entwicklung neuer Produkte

    Hauptabnehmer sind der Lebensmittelgroß- und einzelhandel sowie die Gastronomie.


    Projektumsetzung und Maßnahmen

    Mit der Kapazitätsausweitung in der Zerlegung und Verarbeitung ist es auch notwendig, die Produktion der Vertragsbauern in der Aufzucht und Mast von Enten auszuweiten.

    Am Standort Krift wird Geflügelfleisch für die Weiterverarbeitung als auch Bio-Junghähne und Bio-Entenfleisch für den Lebensmitteleinzelhandel sowie für die Gastronomie produziert und verpackt (im Ganzen und/oder in Teilstücken). 


    Ergebnisse und Wirkungen

    • Durch das Projekt wurden 14 neue Arbeitsplätze geschaffen. 
    • Der Exportanteil soll von 10% auf 25% erhöht werden.
    • Die Bruttowertschöpfung und der Anteil neu eingeführter Produkte an der Gesamtproduktion sollen am Standort Krift deutlich erhöht werden.
    • Die tatsächliche Schlachtungs-/Zerlege- und Verarbeitungsmenge bzw. Verarbeitungskapazität sollen mindestens verdreifacht werden.
    • Die Kühllagerkapazität soll verdoppelt werden.
    • Die Tiefkühllagerkapazität soll vervielfacht werden.


    Erfahrung

    • Der Bioanteil an eingesetzten Rohprodukten beträgt 100%.