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    nach Maßnahmen Vorhabensarten

    Investitionen in eine Produktionshalle sowie Lager, Verkostung und Verkauf

    Themenbereich
    Land- und Forstwirtschaft inkl. Wertschöpfungskette
    Kulinarik

    Untergliederung
    Landwirtschaft
    Wertschöpfung
    Direktvermarktung
    Kulinarik
    Gastronomie
    Handel

    Projektregion
    Burgenland

    LE-Periode
    LE 14–20

    Projektlaufzeit
    21.03.2018-31.12.2019 (geplantes Projektende)

    Projektkosten gesamt
    2.584.450,19€

    Fördersumme aus LE 14-20
    439.356,53€

    Massnahme
    Investitionen in materielle Vermögenswerte

    Teilmassnahme
    4.2 Förderung für Investitionen in die Verarbeitung, Vermarktung und/oder Entwicklung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen

    Vorhabensart
    4.2.1. Verarbeitung, Vermarktung und Entwicklung landwirtschaftlicher Erzeugnisse

    Projektträger
    Iby Rotweingut GmbH

    Kurzbeschreibung

    • Im Jahre 2008 wurde der Betrieb auf organisch-biologischen Weinbau umgestellt.
    • Seit dem Jahr 2011 wird das Iby Rotweingut von der Kontrollstelle BIOS zertifiziert.
    • Die Kapazitätsengpässe machen den Neubau einer Produktionshalle nötig. Dadurch soll die Verarbeitung-, Lager- und Abfüllkapazität gesteigert werden.
    • Dies soll auch die Marktposition vom Iby Rotweingut stärken.
    • Büro- und Verkaufsräumlichkeiten sollen geschaffen werden, um den Biowein mit Herkunftskennzeichnung (DAC) und auch das Traubenkernöl besser präsentieren uund vermarkten zu können.
    • Das Iby Rotweingut erzeugt ausschließlich Rotwein aus den Sorten Blaufränkisch, Zweigelt und Merlot.
    • Der Wein wird ausschließlich im Fachhandel, in Vinotheken und zu einem großenmAnteil in der Gastronomie in Österreich, Schweiz, USA, Holland, Deutschland, Tschechien und Asien vermarktet.
    • Heute betreibt die 5. Generation der Familie Iby Weinbau.


    Ausgangssituation

    • Das bestehende Presshaus wurde vor mehr als 25 Jahren errichtet. 
    • Die Verarbeitungsmenge bezog sich damals auf eine Fläche von weniger als 20 ha.
    • Heute bewirtschaftet der Betrieb 40 ha Weingartenfläche.
    • Die Kapazitäten reichten im bisherigen Produktionsbereich nicht mehr aus.
    • Um die künftig geforderte Menge und Qualität liefern zu können, ist die Erweiterung der Produktionshalle sowie der Räumlichkeiten für die Lagerung, für den Verkauf und für Verkostungen notwendig.
    • Die Verarbeitungsmenge könnte sich dadurch mehr als verdoppeln.
    • Die Marktentwicklung bei konventionellem Wein ist stagnierend, jedoch für Biowein steigend.


    Ziele und Zielgruppen

    • Durch die Investitionen soll die Bruttowertschöpfung für die Iby Rotweingut GmbH erhöht werden.
    • Weiters soll das Projekt die Lebensmittelsicherheit, Hygiene und Qualität, die Wettbewerbsfähigkeit und die Umwelt- und Ressourceneffizienz verbessern. 


    Projektumsetzung und Maßnahmen

    • Durch den Neubau werden Arbeitsprozesse (Anliefern/Pressen/Lagern) sauber getrennt. Diese Arbeiten sollen ebenerdig erfolgen und neben der Verbesserung der Arbeitseffizienz und Arbeitsqualität auch eine Verbesserung der Hygienebedingungen bewirken.
    • Weiters werden hygienegerechte Bodenbeläge verbaut, die dem IFS (International Food Standard) entsprechen. 
    • Der Neubau dient als Erweiterung des bestehenden Standortes und besteht aus einem zweigeschossigen Büro- und Abfüllgebäude, weiters einem angebundenen Hallenbauteil, welcher in mehrere Lagereinheiten unterteilt ist.
    • Weitere Investitionen betreffen neue Rotwein Gärtanks.


    Ergebnisse und Wirkungen

    • Die Lager- und Verarbeitungskapazität soll bis zu einem Drittel erhöht werden.
    • Durch das "solare Kühlen" am Neubau erfolgt eine Energieeinsparung um bis zu 10%.
    • Der Anteil an eigen erzeugter erneuerbarer Energie soll von 60% auf 75% gesteigert werden.
    • Die Exportquote soll auf rd. 20% erhöht werden.
    • Durch des das Projekt wird ein neuer Arbeitsplatz geschaffen.


    Erfahrung

    • Das Iby Rotweingut erzeugt Bioweine mit einem besonders niedrigen Gerbstoff(Tannin)gehalt. Die Adstringenz des Weines ist dadurch verringert, der Wein ist angenehmer zu trinken und vor allem bei Tannin-Unverträglichkeiten leichter genießbar.