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    KOSMO Montessori-Schule Oftering

    Themenbereich
    Basisdienstleistungen, Leader, Gemeinden

    Untergliederung
    Jugend
    LEADER
    Bildung & Lebenslanges Lernen

    Projektregion
    Oberösterreich

    Lokale Aktionsgruppe
    LAG Zukunft Linz-Land

    LE-Periode
    LE 14–20

    Projektlaufzeit
    29.06.2017-30.06.2018

    Projektkosten gesamt
    58.191,00€

    Fördersumme aus LE 14-20
    33.972,00€

    Massnahme
    Förderung zur lokalen Entwicklung (CLLD)

    Teilmassnahme
    19.2. Förderung für die Durchführung der Vorhaben im Rahmen der von der örtlichen Bevölkerung betriebenen Strategie für lokale Entwicklung

    Vorhabensart
    19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie

    Projektträger
    KOSMO Montessori-Schule für selbstbestimmtes Lernen

    Kurzbeschreibung

    Die KOSMO Montessori‐Schule für selbstbestimmtes Lernen startete im September 2017 und wird als Privatschule geführt. Im ersten Schuljahr schlossen 7 Kinder ihr erstes Schuljahr in der KOSMO Montessori‐Schule ab.

    Für das Schuljahr 2018/19 gibt es derzeit 11 angemeldete Schülerinnen und Schüler. Langfristig werden jeweils 42 Kinder die Schule besuchen können. Der Unterricht findet altersgemischt statt. Hauptaugenmerk liegt auf einer individuellen, stärkenorientierten Begleitung der Kinder auf ihrem Weg des Lernens.

    Ausgangssituation

    Bis zum Schuljahr 2017/18 gab es im gesamten Bundesland Oberösterreich keine Montessori‐Einrichtung, die von der Österreichischen Montessori Gesellschaft (ÖMG) zertifiziert ist. Die Nachfrage nach einer reformpädagogischen Schule im Großraum Linz‐Land Nord (Hörsching/Pasching/Oftering/Kirchberg‐Thening/Leonding) ist jedoch enorm. Viele Familien wünschen sich für ihre Kinder eine Form von Schule, in der die Kinder durch eigenes Tun und Forschen lernen und in der sie den Grundstein zu freudvollem, lebenslangem Lernen legen. Und viele Erwachsene wünschen sich eine Beratungs‐ und Weiterbildungsstelle, an der sie Antwort auf ihre pädagogischen und entwicklungspsychologischen Fragen erhalten.

    Ziele und Zielgruppen

    Mit der KOSMO Montessori‐Schule soll die erste ÖMG‐Schule Oberösterreichs entstehen. Dafür muss die Schule den strengen Qualitätsanforderungen der ÖMG (Österreichische Montessori Gesellschaft: www.montessori.at) bzw. in weiterer Folge der AMI (Association Montessori Internationale www.ami‐gobal.org) genügen.

    Das Hauptziel der KOSMO Montessori‐Schule ist es, Kinder auf ihrem Weg des selbstbestimmten Lernens gut zu begleiten, so dass aus ihnen verantwortungsbewusste, friedensorientierte, selbstständige und selbstbewusste junge Erwachsene werden, die daran arbeiten wollen, unsere Welt ein bisschen besser zu hinterlassen.

    Außerdem soll in den Räumlichkeiten der Schule auch ein Montessori‐Bildungshaus entstehen, in dem der reformpädagogische Ansatz der Montessori‐Pädagogik einer breiten Masse an Interessierten näher gebracht werden kann und in dem darüber hinaus relevante Themen für verschiedene Interessensgruppen angeboten werden.

    Projektumsetzung und Maßnahmen

    Nach der baulichen Adaptierung und Vorbereitung der Räumlichkeiten durch den Vermieter wurden im Rahmen des Leader‐Projekts folgende Maßnahmen zwischen Juni 2017 und 30.06.2018 umgesetzt werden:

    • Fertigstellung der Schulräumlichkeiten: Ausmalen des Raumes, Verlegen der Bodenplatten, Verlegen des Eichen‐Holzbodens, Montieren von Licht, Aufbau der Möbel (Regale, Tische, Stühle, Kästen), Montage der Küche, Einbau der Glastür etc.
    • Einrichtung und Ausstattung: Garderobe, Laboreinrichtung, Beamer etc.
    • Erstausstattung mit Montessori‐Unterrichtsmaterial: Material für die Fachbereiche Arithmetik, Geometrie, Sprache, Fremdsprache Englisch, Geografie, Biologie, Geschichte, Kunst und Musik.


    Ergebnisse und Wirkungen

    Es herrscht reges Interesse in der Region und regelmäßig werden auch Vorträge für Erwachsene abgehalten.

    Erfahrung

    Eine Privatschule finanziert sich durch das Schulgeld der Eltern, damit sind die laufenden Kosten gedeckt. Die Finanzierung der Erstinvestitionskosten müssen jedoch vom Verein selbst getragen werden. Ein erster Teil dieser Kosten (Montessori-Material und Einrichtung) konnte durch eine Crowdfunding-Kampagne erfolgreich finanziert werden.