"Fairplace" - "Raumbild" - ein Platz für alle

"Flip n Trip" Skateboardverein Bludenz

Themenbereich
Innovation

Untergliederung
Wertschöpfung
Jugend
LEADER

Projektregion
Vorarlberg

Lokale Aktionsgruppe
LAG Vorderland - Walgau - Bludenz

LE-Periode
LE 14–20

Projektlaufzeit
01.10.2021-28.02.2022

Projektkosten gesamt
5.700,00€

Fördersumme aus LE 14-20
4.560,00€

Massnahme
Förderung zur lokalen Entwicklung (CLLD)

Teilmassnahme
19.2. Förderung für die Durchführung der Vorhaben im Rahmen der von der örtlichen Bevölkerung betriebenen Strategie für lokale Entwicklung

Vorhabensart
19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie

Projektträger
"Flip n Trip" Skateboardverein Bludenz

Kurzbeschreibung

Das Areal Stadionstraße beheimatet den Skaterinnen- und Skaterplatz „Spark7-Platz“, das Trainingsfeld des Stocksportclub Bludenz, die Polytechnische Schule Bludenz, einen Kindergarten, die Anlagen des Tennisclub Bludenz, ein Restaurant, eine Kleinkinderbetreuungseinrichtung, ein privates Wohnhaus und mehrere städtische Freiflächen.

Der Skaterinnen- und Skaterplatz vermehrt durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Offenen Jugendarbeit betreut. Durch die intensiven Gespräche mit Jugendlichen vor Ort wurde schnell deutlich, dass sich der Skaterinnen- und Skaterplatz in einem nicht mehr optimalen beziehungsweise zeitgemäßen Zustand befindet und Reparaturen und Teilsanierungen nötig sind.

Der Standort im Nahbereich der „Sportmeile Bludenz“ mit Schwimmbad und Stadion ist ideal. Ziel soll es sein, ein Nutzungskonzept für dieses Areal zu erarbeiten, welches den Akteurinnen und Akteuren vor Ort optimale Bedingungen bietet und sich von den vergleichbaren Plätzen und Arealen in der Region unterscheidet beziehungsweise einen spürbaren regionalen Mehrwert bietet.

Ausgangssituation

Der Verein „Flip n Trip“ nutzt den Skaterinnen- und Skaterplatz und hat diesen optimiert. Um dabei nicht nur kleinräumlich zu denken und sich nicht nur um diesen Platz zu kümmern, soll das gesamte Areal ganzheitlich betrachtet werden. Die Umsetzung konnte gewährleitet werden mit entsprechender Zusammenarbeit der Stadt Bludenz. Die umliegenden und baulichen Gegebenheiten wurden ebenso beachtet.

Teilsanierungen und/oder Reparaturen von Kleinteilen ohne Berücksichtigung „des Ganzen“ scheinen unwirtschaftlich und wenig weitsichtig. Um eine langfristige sinnvolle Entwicklung des Areals zu verwirklichen, ist der partizipative Prozess im Rahmen der Entwicklung eines Nutzungskonzeptes unumgänglich.

Ziele und Zielgruppen

Ziel des Projektes ist die partnerschaftliche Entwicklung eines Nutzungskonzeptes für das „Areal Stadionstraße“. Die unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure haben im Prozess ihre Wünsche, Anregungen und Bedenken miteingebracht. Gemeinsam wird der Blick auf das Thema „Regionalität“ gerichtet – kein Kopieren von Angebotsstrukturen der Nachbargemeinden – vielmehr das Schaffen von besonderen und neuen Angeboten. Die Umsetzung des erarbeiteten Nutzungskonzeptes wird partnerschaftlich von allen Akteurinnen und Akteuren getragen. Das Areal Stadionstraße ist deutlich aufgewertet, alle sind partnerschaftlich verbunden und nutzen und achten das Areal gemeinsam.

Projektumsetzung und Maßnahmen

Innovationsgehalt
Der kooperative und partnerschaftliche Ansatz über die inhaltlichen Grenzen hinaus ist ein spürbarer Mehrwert für das Quartier und die Stadt Bludenz. Dieser Ansatz kann für weitere Planungsprozesse im Bludenzer Stadtgebiet als „erprobtes Prozessdesign“ wiederverwendet werden.

Hervorzuheben ist das deutliche Augenmerk auf die Regionalität im Prozess. Es sollen keine Angebotsstrukturen aus den Nachbargemeinden „kopiert“ werden, vielmehr soll im Rahmen des Austausches voneinander gelernt werden, Best-Practise-Beispiele sollen aufgenommen und besprochen werden.

Nachhaltigkeit
Nach der Projektumsetzung liegt ein gemeinschaftlich ausgearbeitetes Nutzungskonzept des Areals vor. In weiter Folge sollen die festgeschriebenen Inhalte budgetär geplant und gegebenenfalls in Etappen umgesetzt werden. Durch den klar strukturierten Vorprozess soll der Prozess der tatsächlichen Umsetzung „gefestigt“ werden.

Regionaler Mehrwert
Die Angebotsstruktur inkludierte unter Berücksichtung bestehender Angebote in der nahen Region (umliegende Gemeinden) Die Akteurinnen und Akteure der Region wurden zur Mitarbeit eingeladen. Das Areal Stadionstraße ist bewusst von vergleichbaren Flächen in der nahen Region unterschieden und einen regionalen Mehrwert darstellen. Dieser Mehrwert des Areals Stadionstraße soll in der nahen Region spürbar sein und zukünftig zum Besuch einladen.

Ergebnisse und Wirkungen

Es liegt ein gemeinschaftlich ausgearbeitetes Nutzungskonzept vor. Dieses Nutzungskonzept ist ein fertig ausgearbeiteter Plan für die weiteren inhaltlichen und baulichen Umsetzungen.