Marmormuseum Adnet

Themenbereich
Basisdienstleistungen, Leader, Gemeinden

Untergliederung
Tourismus

Projektregion
Salzburg

Lokale Aktionsgruppe
LAG Lebens.Wert.Pongau

LE-Periode
LE 07–13

Projektlaufzeit
2009-2009

Projektträger
Gemeinde Adnet

LE 07–13 Angaben

Themenbereich (Untergliederung): Leader (Tourismus)
LAG (lokale Aktionsgruppe): Tennengau
Maßnahme: M413

Kurzbeschreibung

Die Geschichte der Gemeinde Adnet ist sehr eng mit dem Abbau der vor Ort befindlichen Marmorvorkommen verknüpft.
Im neuen Gemeindezentrum von Adnet wurde aus diesem Grund ein modernes und innovatives Marmormuseum eingerichtet, das die Geschichte, die Bedeutung und Funktionsweise des Marmorabbaus in der Gemeinde Adnet dokumentiert und erlebbar macht.

Ausgangssituation

Die Geschichte der Gemeinde Adnet ist sehr eng mit dem Abbau der vor Ort befindlichen Marmorvorkommen verknüpft. Im Rahmen eines modernen und innovativen Museums sollte die die Geschichte und Bedeutung des Marmorabbaus erlebbar gemacht werden.

Ziele und Zielgruppen

Ziel des Projektes ist es, die Geschichte des Marmorabbaus und die regionale Bedeutung den BesucherInnen auf innovative Weise näher zu bringen und die Entstehung, Beschaffenheit und Verwendung des Produktes Marmor erlebbar zu machen.
Mit dem Marmormuseum Adnet soll ein attraktives Ausflugsziel in Adnet geschaffen werden.
Durch eine innovative Museumsgestaltung soll ein möglichst breites Publikum angesprochen werden.

Projektumsetzung und Maßnahmen

Das Marmormuseum Adnet wurde im ersten Stock des neuen Gemeindeamtes Adnet errichtet. Basierend auf einem erarbeiteten Konzept für die Museumsgestaltung wurde im Verlauf des Sommers 2009 die Gestaltung im Museum wie folgt umgesetzt:

Der Ausstellungsbereich ist grob in 3 Bereiche gegliedert:
• Vom Leben zum Stein (geologische Entstehung des Adneter Marmors)
• Vom Stein zum Marmor (Abbau des Adneter Marmors und die Bedeutung für die Gemeinde)
• Vom Marmor zur Kunst (Adneter Marmor als Prunk- und Dekorstein in Salzburg, Österreich, Europa und der Welt)
Jede Raumseite beinhaltet Schautafeln und Theken, welche inhaltlich zusammengehören. Während auf den Tafeln Grafik und Text in Durchlicht gehalten sind, liegen auf den Boards dazupassende Artefakte bzw. didaktische Elemente wie eine Zeittrommel, die von den BesucherInnen berührt werden können.
Neben Bild Grafik und Text wurden verschiedenen Medien eingesetzt.

Um das Museum auch für jüngere Besucher möglichst attraktiv zu gestalten wurden spezielle spielerische Elemente umgesetzt und für Kindergruppen und Schulklassen wurden zwei unterschiedliche Vermittlungsprogramme ausgearbeitet, die dem jeweiligen Alter gemäß adaptiert sind.