Jahresarbeitsprogramm 2021


Auftaktkonferenz zum europäischen Green Deal: Mit einer breit angelegten Konferenz mit nationalen und internationalen Referentinnen und Referenten sollen die wichtigsten Bereiche des Green Deal im Lichte der österreichischen Rahmenbedingungen aufbereitet und diskutiert werden. Damit soll der Boden für eine Reihe von vertiefenden Spezialangeboten in den einzelnen Fachbereichen aufbereitet werden. 19. März 2021, online

Jahreskonferenz 2021: Die Jahreskonferenz hat die Aufgabe, allen Beteiligten am Programm für Ländliche Entwicklung die Möglichkeit zu bieten, sich mit der aktuellen Programmumsetzung vertraut zu machen und sich insbesondere mit aktuellen Aspekten im Gesamtzusammenhang der Ländlichen Entwicklung auseinanderzusetzen. 2. Halbjahr 2021


Fachbereich Land- und Forstwirtschaft einschließlich der Wertschöpfungskette

Tagung: Gesellschaftliche Anforderungen in Konsumverhalten und Zahlungsbereitschaft übersetzen – aber wie? Ziel dieser Veranstaltung ist es, einen Überblick über die vielfältigen gesellschaftlichen Anforderungen im Rahmen der EU-Biodiversitätsstrategie sowie der Farm to Fork Strategie zu geben sowie einen Einblick in die Verhaltensökonomie zu gewähren. 2. Quartal 2021 / Mai/Juni 

Mehrwert regionaler Wertschöpfungsketten: Die Zielsetzung der Veranstaltung ist es, durch Bewusstseinsbildung über den Mehrwert der regionalen Wertschöpfungsketten in der Land- und Forstwirtschaft das Kaufverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten dahingehend zu verändern, dass vermehrt regionale Produkte gekauft werden. 2. Quartal 2021 / April/Mai

Klimaneutralität bis 2040 - Fossiles Phasing out in der Land- und Forstwirtschaft: In Kooperation mit dem Francisco Josephinum Wieselburg, mit der Begleitgruppe Klimawandel, Klimaschutz und Luftreinhaltung sowie der TU Wien wird in einem eintägigen Workshop das Themenfeld mit Impulsreferaten und Expertinnen- und Expertendiskussionen aufbereitet. Die Workshopergebnisse werden kompakt zusammengefasst und damit einem breiten Interessentenkreis zugänglich gemacht. September/Oktober 2021

Expertinnen und Experten-Workshop: Entwicklung eines Biodiversitätsindex für agrarisch genutzte Kulturlandschaften: Ziel dieser Veranstaltung ist, das Thema der Messung der Biodiversität in der agrarisch genutzten Kulturlandschaft zu beleuchten und den aktuellen Wissensstand von Wissenschaft und Praxis zum Thema darzustellen. September/Oktober 2021

Webinar: EU-Forstpolitik: Ziel der Veranstaltung ist es die relevanten Institutionen betreffend EU-Forstpolitik vorzustellen, aktuell kritische politische Entwicklungen in Bezug auf den Wald sowie Möglichkeiten und Grenzen der Beteiligung beziehungsweise Einflussnahme aufzuzeigen. Anfang Mai 2021 

CT–Log – Neue Wege der Rundholzvermessung: Ziel der Veranstaltung ist: Sensibilisierung für die neue Technologie, künftige Entwicklungsschritte zu skizzieren, bisherige Erfahrungen von Anwendern zu sammeln sowie Chancen, Risiken und Handlungsbedarf für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer zu identifizieren. Ende September 2021


Fachbereich Umwelt, Biodiversität und Naturschutz

Expertinnen- und Expertengespräch: Biodiversität am Produkt abbilden: In einer Expertinnen- und Expertengruppe sollen verschiedene Ansätze zur Ermittlung des ökonomischen Wertes des Erhalts der Kulturlandschaft und der Biodiversität diskutiert werden sowie verschiedene Ansätze zur Darstellung auf den Produkten und Möglichkeiten der Kommunikation an Konsumentinnen und Konsumenten und die breite Öffentlichkeit.  2. Halbjahr

Webinar: Einsatz von Drohnen und digitaler Tools im Naturschutz: In der Veranstaltung sollen Methoden vorgestellt werden, die derzeit bereits in der Praxis angewendet werden. 27. April 2021

Seminar: Die Wirksamkeit von Biodiversitätsmaßnahmen steigern - durch innovative Fortbildung & Beratung: Im Seminar werden Erfahrungen aus Sicht der Fortbildung und Beratung, sowie aus den Bereichen Landwirtschaft, Jagd und Naturschutz diskutiert. 22. Juni 2021


Fachbereich Klimawandel und Klimaschutz

Kooperationsveranstaltung Bodenforum "Humusspeicherung": In der Veranstaltung werden Informationen aus Forschung und Praxis zum Thema nachhaltige und ressourcenschonende Land- und Forstwirtschaft, im Fokus stehen Humusspeicherung und deren Bedeutung für Klimaschutz und Klimawandelanpassung. Herbst 2021

Webinar: Agro-PV – Möglichkeiten und Grenzen der Photovoltaik in der Landwirtschaft: In der Veranstaltung werden Forschungsergebnisse sowie die technischen Möglichkeiten vorgestellt. Im Zentrum stehen Erfahrungsberichte zu bestehenden Anlagen. Vorgestellt werden jeweils die Möglichkeiten und Grenzen aus der technischen Sicht und aus der Sicht der Landwirtinnen und Landwirte auf deren Flächen die Anlagen errichtet wurden.  25. Mai 2021

Webinar:  Luftreinhaltung: In der Veranstaltung sollen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen vorgestellt und diskutiert werden. Grenzen der technischen Möglichkeiten, finanzielle Aspekte und die praktische Umsetzbarkeit werden angesprochen. 1. Halbjahr


Fachbereich LEADER, Basisdienstleistungen und Gemeinden

Innovative Werkstatt: Internationaler Erfahrungsaustausch – Mobilität im ländlichen Raum in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg: In einem online Meeting mit der deutschen Vernetzungsstelle (DVS) und der regiosuisse (Schweizer Vernetzungsstelle für die neue Regionalpolitik) werden  Erfahrungen zu unterschiedlichen Themen der ländlichen Entwicklung ausgetauscht. Juni 2021

Innovative Werkstatt: Die Rolle der Regionalentwicklung bei ressourcenschonendem Bauen und Sanieren: Bei dieser Werkstatt sollen die Themen energieeffizientes und flächensparendes Bauen und Sanieren thematisiert werden. Der Fokus soll nicht ausschließlich auf dem Bauobjekt und den ressourcenschonenden Materialien für dessen Errichtung/ Sanierung liegen, sondern auch das Thema Bodenverbrauch mit einschließen. November 2021

Dokumentation: Gleichstellung von Männern und Frauen im ländlichen Raum in der Praxis: In der Studie “Gleichstellung von Männern und Frauen im Österreichischen Programm für ländliche Entwicklung 2014-2020” wurde die Berücksichtigung der Gleichstellung von Männern und Frauen im Österreichischen Programm für ländliche Entwicklung 2014-2020 (Programm LE 14-20) untersucht und dessen Nutzen für die ökonomische, soziale und kulturelle Weiterentwicklung der ländlichen Regionen analysiert. Die Dokumentation soll in verständlicher, journalistischer Sprache in Form einer Broschüre erstellt werden. 

Design Thinking Prozess: Aufs Land - Zielgruppenorientierte Lösungen: Im Rahmen eines eintägigen Events sollen unter Anwendung von Kreativitätsmethoden (Design Thinking) konkrete Lösungsansätze zur Attraktivierung des ländlichen Raums als “Lebensstandort” entwickelt werden. November 2021

Internationale LEADER-Exkursion: Die Projekte, die im Rahmen der Exkursion besichtigt werden, sollten zum einen unterschiedliche relevante Themen abdecken, gleichzeitig sollte es aber auch einen Schwerpunkt geben, der eine etwas intensivere Auseinandersetzung mit einem Thema ermöglicht. Mai 2021

LINC 2021 – Europäische LEADER-Konferenz: Durch die Beteiligung von rund 300 LAG-Vertreterinnen und –Vertretern aus 15 bis  20 Mitgliedsstaaten bietet LINC gute Möglichkeiten für Erfahrungsaustausch, Beziehungsaufbau und die Anbahnung transnationaler Kooperationsprojekte. Herbst 2021

LEADER-Jahrestagung 2021: Bio-Ökonomie und Kreislaufwirtschaft: Während in den letzten Jahren zunehmend regionale Wirtschaftskreisläufe in den Mittelpunkt der Netzwerkarbeit gestellt wurden, soll die Jahrestagung 2021 einen Teilbereich davon fokussieren und Möglichkeiten für ressourcenschonende Verwertung im regionalen Kontext aufzeigen. Oktober 2021

Wirkungsorientierung für LES und LAGs: In dieser Maßnahme soll das neue Modell für Wirkungsorientierung so weit fertiggestellt werden, dass es für alle beteiligten Anspruchsgruppen (LAGs, LVLs, BMLRT, AMA) anwendbar ist. Dafür ist es notwendig, die Indikatoren mit jeweils einem „Indikator-Fiche” zu beschreiben. Diese Fiches umfassen die Definition von Begriffen, Vorschläge für Messmethoden und Messzeitpunkte. Die „Indikator-Fiches“ werden im Anschluss der Arbeitsgruppe im Rahmen eines Workshops zur Diskussion gestellt. Mai 2021

Rufseminare: Die Rufseminare sind ein flexibles Instrument, das an konkreten Weiterbildungs- und Entwicklungsbedarfen von LEADER-Regionen anknüpft. 

Kooperationsberatung für interterritoriale und transnationale Kooperationsprojekte: Der Aufbau von interterritorialen und transnationalen Kooperationsprojekten ist ein wesentliches Ziel von LEADER. Neben den Standard-Maßnahmen – Partnerinnen- und Partnersuche für österreichische LAGs und für LAGs aus anderen Mitgliedsstaaten bezüglich möglicher österreichischer Kooperationspartnerinnen und -partner – haben LAGs erfahrungsgemäß bei der Entwicklung und Umsetzung von Kooperationsprojekten immer auch einen Bedarf an Feedback und kurzen (telefonischen) Coachings, um Unsicherheiten zu beseitigen.


Fachbereich Innovation

Online Co-Creation Workshop: Organisation und Steuerung des landwirtschaftliche Wissens- und Innovationssystem (AKIS) -Strategieplans im Rahmen des GAP-Strategieplans: Ziel des Co-Creation Workshops ist es, zuerst über die neue Zielsetzung von AKIS zu informieren sowie die Vorgaben und Anforderungen des AKIS im Rahmen des nationalen GAP-Strategieplans zu klären. 1.Halbjahr 2021

Getting the right people together: Austausch- und Vernetzungsveranstaltung von nationalen und internationalen Operationellen Gruppen: In einer ganztägigen Veranstaltung wird bewusst der Fokus auf die Verbindung von EIP-AGRI Projekten und Horizon 2020 beziehungsweise Horizon Europe gelegt. Dazu werden nationale wie internationale EIP-AGRI Projekte eingeladen sowie nationale und internationale Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Bereich Forschung und Innovation (zum Beispiel Forschungseinrichtungen und Beratung). 18. Februar 2021

Fortführung der Innovationsbrokerin, Informations- und Erfahrungsaustausch EIP – online Beratungen: Seit 2016 unterstützt die Innovationsbrokerin als nationale Vermittlungs- und Vernetzungsstelle die Umsetzung der EIP-AGRI in Österreich. Im Rahmen des zweiten, dritten und vierten EIP-AGRI-Aufrufs wurden die Beratungsleistungen der Innovationsbrokerin intensiv von potenziellen Förderwerberinnen und -webern sowohl für inhaltliche als auch technische Förderberatung in Anspruch genommen, da die Innovationsbrokerin als neutrales Bindeglied zwischen Ministerium (Bewilligende Stelle) und Förderwerberinnen und Förderwerbern agiert. In diesem Jahr steht die Verbreitung der Ergebnisse aus Operationellen Gruppen im Fokus der Innovationsbrokerin. Ganzjährig

EIP-AGRI Rufseminare: Aktive Vernetzung und Wissenstransfer: EIP-AGRI Rufseminare fördern die Eigeninitiative der Operationellen Gruppen, sich aktiv um die Vernetzung zu kümmern und stellen ein Bottom-up-Element der Vernetzungsarbeit dar.

Kurzvideos über die konkrete Umsetzung von EIP-AGRI Projekten in Österreich: Die produzierten Videos werden, wie auch 2020, gezielt auf bestehenden Kanälen, zum Beispiel der Website des Netzwerks Zukunftsraum Land, den Social-Media-Kanälen des EIP-AGRI Service Points sowie über andere nationale Vernetzungsstellen verbreitet. Bei der Realisierung der beiden Videos wird auf den Erfahrungen der ersten beiden Videoproduktionen aufgebaut. 1. Halbjahr

Online-Veranstaltungsreihe: Grüne, innovative Wertschöpfungsketten der Zukunft: In dieser Online-Veranstaltungsreihe mit drei halbtägigen Veranstaltungseinheiten werden künftige sektoren- und branchenübergreifende Wachstumspotenziale systematisch aufgezeigt. Dabei werden für den ländlichen Raum relevante Themenkomplexe inhaltlich mit Keynotes, Diskussionen und ausgewählten Vorreiterinnen und -reitern und Best Practice Beispielen erarbeitet. Mai, Juni, Oktober