Investitionen in die Landwirtschaft halten die Wertschöpfung im Land

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09.05.2018

Österreichs land- und forstwirtschaftlichen Betrieben wird im Jahr 2018 für Agrarinvestitionskredite ein Kreditvolumen in der Höhe von 130 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Agrarinvestitionskredite sind besonders für einzelbetriebliche Investitionen von großer Bedeutung und ermöglichen eine langfristige und stabile Finanzierung. „Investitionen in Form von Agrarinvestitionskrediten sind wichtige Stützen für unsere bäuerlichen Familienbetriebe. Sie halten die Wertschöpfung im Land und sind somit gleichzeitig wichtige Investitionen in den ländlichen Raum“, stellt Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger fest. Seitens des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus wird mit rund 1.500 Förderungsanträgen gerechnet. Das durch die Agrarinvestitionskredite ausgelöste Investitionsvolumen beträgt rund 250 Mio. Euro.

Bei Agrarinvestitionskrediten handelt es sich um mit Zinsenzuschuss geförderte Kredite, die als national finanzierte Zuschläge im Rahmen der ländlichen Entwicklung gewährt werden. Diese Kredite werden für Projekte in der Be- und Verarbeitung von regionalen Produkten, für die Direktvermarktung von regionalen Lebensmitteln, für Biomasseheizanlagen, für Almen, für die Verbesserung der Umweltmaßnahmen in der Landwirtschaft, für den Gartenbau, sowie Obst- und Weinbau aber vor allem für Projekte in benachteiligten Gebieten eingesetzt.