Photovoltaik - geführte mobile Ladeeinheit für Elektrofahrzeuge

Themenbereich
Innovation
Klimaschutz und Klimawandel

Untergliederung
Klimaschutz
Erneuerbare Energie
Innovation

Projektregion
Burgenland
Kärnten
Niederösterreich
Oberösterreich
Salzburg
Steiermark
Tirol
Vorarlberg
Wien

LE-Periode
LE 14–20

Projektlaufzeit
2016-2018 (geplantes Projektende)

Massnahme
Basisdienstleistungen und Dorferneuerung in ländlichen Gebieten

Teilmassnahme
7.4 Förderung für Investitionen in die Schaffung, Verbesserung oder Ausdehnung lokaler Basisdienstleistungen für die ländliche Bevölkerung, einschließlich Freizeit und Kultur, und die dazugehörige Infrastruktur

Vorhabensart
7.4.2. Klimafreundliche Mobilitätslösungen (klimaaktiv mobil)

Projektträger
DiniTech GmbH

Kurzbeschreibung

Ziel: Weiterentwicklung der bisherigen Lösung einer mobilen Ladeeinheit für Elektrofahrzeuge durch vereinfachte Nutzung von PV-Strom, Einführung eines verbesserten Stecker- bzw. Adaptersystems für die mobile Ladeeinheit, mit der die Handhabung deutlich vereinfacht wird und weiteren Maßnahmen zur qualitativen Steigerung der Customer Experience.

Zielgruppe: Sämtliche Nutzer von Elektrofahrzeugen, insbesondere jedoch Kunden, die gleichzeitig über PV-Anlagen verfügen und diesen Strom für die Ladung des Fahrzeuges nutzen möchten. Maßnahmen: Einbinden der mobilen Ladeeinheit in die vorhandene PV-Infrastruktur des Nutzers. Entwicklung einer möglichst benutzerfreundlichen Lösung für verschiedene Steckertypen.

Ausgangssituation

Grundsätzlich steigt die Nachfrage nach Ladelösungen für Elektrofahrzeuge linear zum Absatz der Fahrzeuge selbst – und diese erfreuen sich in Österreich (und vielen weiteren Ländern Europas) in den letzten Jahren einer stetig stark steigenden Nachfrage.

Darüber hinaus möchte eine ebenfalls wachsende Zahl an Haushalten den zur Verfügung stehenden PV-Strom effizient nutzen. Hierfür ist eine möglichst einfache Einbindung eines Ladesystems und die sichere Bedienbarkeit der verschiedensten Stecksysteme und den damit verbundenen vorzunehmenden Einstellungen notwendig.

Mit dem Projekt soll die Chance ergriffen werden, den durch den in den nächsten Jahren zu erwartenden Nachfrageboom in diesem Bereich sinnvoll und mit einem innerhalb von Österreich entwickelten und produzierten Produkt zu bedienen.

Ziele und Zielgruppen

Vom Projekt profitieren in erster Linie sämtliche Benutzer von Elektroautos im Besitz einer PV-Anlage, denen dadurch ermöglicht wird, an sämtlichen haushaltsüblichen Steckverbindungen die überschüssige Energie nachhaltig zu nutzen. Darüber hinaus natürlich auch wie oben erwähnt jedweder Besitzer eines Elektroautos, der mittels des innovativen Stecksystems von der einfachen Handhabung profitiert.

Projektumsetzung und Maßnahmen

Die komplette Entwicklung des gesamten Produktes von der Idee über die Musterfertigung bis hin zur Produktion in ansprechenden Stückzahlen findet in-house in der Südoststeiermark statt. Bei der Entwicklung der Steckerdesign-Geometrie wird modernste 3D-CAD Konstruktion im Zusammenspiel mit der Entwicklung der Elektronik/Funktionalitäten angewandt. Es entstehen dadurch neuartige Systeme (Stecksystem, PV-Überschussnutzung) mit vielen Vorteilen für Nutzer in Verwendung und Sicherheit.

Als weitere selbst durchgeführte Maßnahme sehen wir die umfangreiche Tests, Validierung und die Überleitung in eine Serienproduktion, beides ebenfalls vor Ort mit regionalen Firmen aus Österreich als Zulieferer.

Ergebnisse und Wirkungen

Bisherige Erkenntnisse: Einfachheit und Sicherheit des Systems sind absolut essentiell für einen Einsatz auf dem breiten Markt. Als Wirkung kann kann nun auch in Österreich/der Südoststeiermark ein technologisch hochwertiges Produkt angeboten werden, welches bisher in dieser Form so nicht in Österreich erhältlich ist. Damit avanciert man in diesem Bereich zu den absoluten Spitzenreitern der mobilen Ladetechnologie.

Eine weitere Auswirkung des Projektes ist der Aufbau von detailliertem Know-How im Bereich Kontaktsysteme und Zusammenweirkung von verschiedenen Kunststoffeigenschaften, Materialien und Herstellungsverfahren.

Erfahrung

Eines der markantesten Learnings ist, dass es überaus schwierig ist, derartige entwicklungsintensive Produkte neben dem normalen "Tagesgeschäft" zu entwickeln/weiterzuentwickeln. Auf der anderen Seite ist es gerade das Tagesgeschäft, aus dem wichtige Erkenntnisgewinne stammen, die 1:1 in die Entwicklung des neuen Produktes einfließen.

Die Komplexität des Gesamtsystems brachte es mit sich, dass Meilensteine permanent überwacht und ggf. neu gesetzt werden mussten, da die Allokation der zeitlichen Ressourcen im Vorfeld nicht 100 % treffgenau möglich ist.