Glamurs

Voi lebm! Lebensklima 2040

Lebensklima Donau-Böhmerwald im Jahr 2040

Themenbereich
Basisdienstleistungen, Leader, Gemeinden
Kulinarik

Untergliederung
LEADER
Kulinarik

Projektregion
Oberösterreich

Lokale Aktionsgruppe
LAG Donau-Böhmerwald

LE-Periode
LE 14–20

Projektlaufzeit
2016-01.07.2019 (geplantes Projektende)

Projektkosten gesamt
145000

Massnahme
Förderung zur lokalen Entwicklung (CLLD)

Teilmassnahme
19.2. Förderung für die Durchführung der Vorhaben im Rahmen der von der örtlichen Bevölkerung betriebenen Strategie für lokale Entwicklung

Vorhabensart
19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie

Projektträger
Regionalentwicklungsverein Donau-Böhmerwald

Kurzbeschreibung

GLAMURS hat klar gezeigt hat, dass es an der Zeit ist, mit der Idee von nachhaltigen Lebensstilen und nachhaltiger Wirtschaft in die Breite zu gehen.

Es gibt viele Aktive in DBW, die immer mehr machen und quasi davoneilen, während das Gros der Bevölkerung noch im Alten verhaftet bleibt.

Wir möchten Lösungen für hohe Lebensqualität bei geringem Ressourcenverbrauch für Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Region erarbeiten und umsetzen. Nachhaltige Entwicklung wird von einem Minderheitenprogramm zu einem gesellschaftlich breit akzeptierten „Mainstream“ gebracht. Im Projekt GLAMURS wurde eine Vision für nachhaltiges Leben im Jahr 2040 in 8 Bereichen erarbeitet, sowie Pfade dahin entwickelt, die aufzeigen, was kurz-, mittel- und langfristig getan werden sollte, um die Vision Realität werden zu lassen.

Themen sind:
  • Werte und Lebensstil 
  • Neue Formen der Arbeit
  • Ernährung
  • Energie und Wohnen 
  • Nachhaltige Mobilität 
  • Neue Formen der Bildung 
  • Regionale Wirtschaft und Konsum 
  • Glücksmodellregion

Wir möchten die Vision soweit umsetzen und herabbrechen, dass sie eine breite Bevölkerungsschicht erreicht, anspricht und zum Handeln in Donau-Böhmerwald motiviert.

Den bereits aktiven und sensibilisierten Menschen wird im Zuge einer prozesshaften Umsetzung der Vision „VOI LEBM! Donau-Böhmerwald im Jahr 2040“ Raum für Weiterentwicklung gegeben.

Ausgangssituation

Unsere Region engagiert sich seit Jahren für eine nachhaltige Entwicklung und gilt als Pionier im Bereich biologische Landwirtschaft, nachhaltige Mobilität, nachhaltige Ortsentwicklung.Viele Gemeinden bekennen sich zu den Zielen von Agenda 21, Klimabündnis und Fair-Trade.

Die Region Donau-Böhmerwald wurde 2014 als Fallstudienregion in dem EU-Forschungsprojekt GLAMURS (www.glamurs.eu) ausgewählt.

Weitere untersuchte Regionen waren:

  • Spanien: Galicien
  • Niederlande: Rotterdam – Delft – Den Haag
  • Italien: Lazio
  • Deutschland: Halle
  • Rumänien: Banat – Timis
  • Großbritannien: Aberdeenshire

Hauptziel war, zu verstehen, wie europaweit nachhaltige Lebensstile und eine nachhaltige Wirtschaft erreicht werden können.

Das Problembewusstsein der Bewohnerinnen und Bewohner von Donau-Böhmerwald wurde sichtbar und die Entwicklung lösungsorientierter Ideen professionell begleitet.

Ziele und Zielgruppen

Wir wollten …?

  • nachhaltige Lebensstile bzw. Initiativen für nachhaltige Lebensstile in Europas Regionen kennen lernen
  • Motivationen für nachhaltige Lebensstile entdecken
  • bestehende Initiativen auf eine höhere Ebene bringen (up-scaling)


Projektumsetzung und Maßnahmen

Was konkret?

  • 3 jähriger Beteiligungsprozess
  • Interdisziplinäres Forschungsteam im Austausch mit lokaler Ebene 
  • LEADER Management als Intermediär:
          Daten bzw. bisherige Unterlagen über DBW weiter geben
           Kontakt zu Stakeholdern / Wissensträgerinnen und Wissensträgern bzw. laufende Ergänzung im Beteiligungsprozess
          Schnittstelle im Bereich der Kommunikation (Vor- / Nachbereitung): lokal bzw. mit dem Forschungsteam
           Organisatorische Unterstützung (Veranstaltungen, Interviews, Fokusgruppen, Erhebungen bzw. Fallstudienaustausch und Abschlusskonferenz)
          Rücksprache mit Gremien / Entscheidungsträgern
          Lokale Öffentlichkeitsarbeit (Berichte, Ankündigungen, inhaltliche Inputs, etc.)

Ergebnisse und Wirkungen

Was nehmen wir mit?

  • Blick von Außen auf die Region
  • Impulse zum Thema nachhaltiger Lebensstil
  • Erfahrungsaustausch innerhalb der Region bzw. mit anderen Initiativen in Europa
  • Mitgestalten auf europäischer Ebene (vier Briefing-sheets als Politikempfehlung)