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    nach Maßnahmen Vorhabensarten

    das Dorf der Alpen

    Themenbereich
    Land- und Forstwirtschaft inkl. Wertschöpfungskette
    Kulinarik

    Untergliederung
    Landwirtschaft
    Chancengleichheit
    Nahversorgung
    Interkommunale Kooperation
    Interregionale / Transnationale Kooperationsprojekte
    Bildung & Lebenslanges Lernen
    Wissenstransfer
    Innovation
    Kulinarik
    Klimaschutz
    Klimawandelanpassung
    Boden
    Tierwohl
    Alm- & Berglandwirtschaft
    Kurze Versorgungsketten
    Direktvermarktung
    Umweltschutz
    Naturschutz
    Biodiversität
    Vermarktung und Vertrieb

    Projektregion
    Tirol

    LE-Periode
    LE 14–20

    Projektlaufzeit
    08.08.2019-30.09.2019 (geplantes Projektende)

    Projektkosten gesamt
    50.518 €

    Fördersumme aus LE 14-20
    15.950 €

    Massnahme
    Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel

    Teilmassnahme
    3.2 Förderung für Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen, die von Erzeugergemeinschaften im Binnenmarkt umgesetzt wurden

    Vorhabensart
    3.2.1. Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen

    Projektträger
    das Dorf der Alpen (eingetragener Verein)

    Kurzbeschreibung

    Das „Dorf der Alpen“ bietet eine Plattform für Produzentinnen und Produzenten des alpinen Raums Tirol. Diese präsentieren und verkaufen ihre Produkte, somit können die Konsumentinnen und Konsumenten in Innsbruck regionale Produkte aus bäuerlicher Hand beziehen. Nicht nur die Nahversorgung mit regionalen Tiroler Lebensmitteln wird ausgebaut, auch eine entsprechende Wertschätzung gegenüber der Tiroler Landwirtschaft und&Lebensmittelproduktion wird erzielt.

    Um einen entsprechenden Start des Bäuerinnen- und Bauern- bzw. Wochenmarktes sicherzustellen, wird ein dreitägiges Fest organisiert. Dies soll von 26. – 28. September stattfinden. Zusätzlich zum Produktangebot der DirektvermarkterInnen gibt es ein kulinarisches Angebot auf Basis regionaler Zutaten. Für die kleinen Gäste wird ein Kinderprogramm organisiert, unter anderem mit dem Einsatz der Seminarbäuerinnen und dem „Schmatzi“-Programm. Im Rahmen von Marktführungen werden die anwesenden Besucherinnen und Besucher über die Besonderheiten der angebotenen Produkte und deren Produzentinnen und Produzenten informiert.

    Ausgangssituation

    Regionale Produkte sind je nach Saison unterschiedlich verfügbar. Der Verkauf von Lebensmitteln direkt an die Konsumentinnen und Konsumenten ermöglicht eine entsprechende Wertschätzung und ein Verständnis für saisonal und regional unterschiedliche Gegebenheiten und Produktionsbedingungen. Das Bewusstsein der Konsumentinnen und Konsumenten kann so für Tiroler Lebensmittel geschärft werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, direkt in der Stadt bäuerliche Produkte beziehen zu können. Aus Sicht der Direktvermarkterinnen und Direktvermarkter schafft dies weitere Möglichkeiten für den Produktabsatz,sowie den direkten Kontakt zur Konsumentin/zum Konsumenten.

    Ziele und Zielgruppen

    Konsumentinnen und Konsumenten: Möglichkeit zum Kauf von regionalen, saisonalen bäuerlichen Produkten

    Direktvermarkterinnen und Direktvermarkter: Steigerung der Bekanntheit, zusätzlicher Produktabsatz, direkter Kontakt zu den Konsumentinnen und Konsumenten und Feedback über Qualität der Produkte, dadurch ev. auch Anregungen für Produktinnovationen
    Es profitieren bäuerliche Direktvermarkterinnen und Direktvermarkter, welche durch die Etablierung eines Wochenmarktes zusätzliche Absatzmöglichkeiten erhalten.

    Konsumentinnen und Konsumenten können während des dreitägigen Start-Festes das Produktangebot des wöchentlich stattfindenden Bauernmarktes kennenlernen. Darüber hinaus erfahren sie Hintergründe zur landwirtschaftlichen Produktion sowie Verarbeitung.

    Philipp Stohner, Küchenchef und Trainer am WIFI in Innsbruck, wird aus saisonalen, regionalen Zutaten Köstlichkeiten zubereiten und so kreative Kochideen liefern. Im Rahmen von Marktführungen werden die anwesenden Besucherinnen und Besucher über die Besonderheiten der angebotenen Produkte und deren Produzentinnen und Produzentenin formiert. „Schmatzi“ sorgt bereits bei den kleinen Besuchern für entsprechende Information und Bewusstseinsbildung für Regionalität und Saisonalität.

    Projektumsetzung und Maßnahmen

    • Organisation eines Bauernmarktes am Innsbrucker Marktplatz - Zusammenführung der Produzentinnen und Produzenten der Region Tirol mit den Konsummentinnen und Konsumenten der Landeshauptstadt.
    •  Informations- Wissensaustausch.
    • Verlinkung der Produzentinnen und Produzenten, Kooperationen, Verlinkung diverser Einrichtungen (Stadt, Landwirtschaftskammer, AMA etc.) mit den Produzentinnen und Produzenten und den regionalen Angeboten.


    Ergebnisse und Wirkungen

    • Mobilisierung der Produzentinnen und Produzenten der Region Tirol.
    • Netzwerke und Vereine, die zur Zeit entstehen (Kufstein, Pitztal, Landeck etc.) werden auf die Möglichkeit, ihre Produkte auch in der Landeshauptstadt direkt vermarkten zu können, aufmerksam und organisieren sich, um bei diesem Event (und auch den folgenden wöchentlichen Bäuerinnen-und Bauernmarkt) mitwirken zu können.
    • Neue Kooperationen zwischen Produzentinnen und Produzenten werden geschaffen, Wissen vom Land und aus der Stadt wird zusammengeführt (Ernährungsrat, Seminarbäuerinnen etc.)