VogelfreiRAUM - Kulturcafé

Themenbereich
Basisdienstleistungen, Leader, Gemeinden

Untergliederung
Tourismus
Kultur
Soziale Dienstleistungen
LEADER
Leerstand
Innovation

Projektregion
Vorarlberg

Lokale Aktionsgruppe
LAG Vorderland - Walgau - Bludenz

LE-Periode
LE 14–20

Projektlaufzeit
15.11.2019-15.05.2020

Projektkosten gesamt
5.691,25€

Fördersumme aus LE 14-20
4.553€

Massnahme
Förderung zur lokalen Entwicklung (CLLD)

Teilmassnahme
19.2. Förderung für die Durchführung der Vorhaben im Rahmen der von der örtlichen Bevölkerung betriebenen Strategie für lokale Entwicklung

Vorhabensart
19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie

Projektträger
VogelfreiRAUM - Verein für Begegnung und kulturelle Vielfalt

Kurzbeschreibung

Ein Leerstand wird genützt und für die Bevölkerung zugänglich gemacht. Ein offenes Angebot an kulturellen Veranstaltungen belebt den Raum, den Ort, die Gemeinde und wirkt darüber hinaus. Menschen können sich aktiv einbringen dürfen aber auch nur Besucher*innen sein. Der seit geraumer Zeit leerstehende Raum des ehemaligen Vogelsbergers an der Ringstraße in Rankweil wird zum Raum der Begegnung und der kulturellen Vielfalt. Formate wie Erzählcafé, Lesungen, musikalische Darbietungen, Zirkus, Märchen, Yoga, Theater und Tanz werden dargeboten. Der Verein sieht sich als organisierende Struktur um Menschen die Möglichkeit zu geben ihr Talent zu teilen und einen niederschwelligen Zugang zu kulturellem Angebot und gesellschaftlicher Teilhabe für alle zu schaffen. Der Gedanke der Gemeinnützigkeit und Partizipation soll hier sichtbar sein und gelebt werden.

Ausgangssituation

Das Thema Leerstand ist ein Thema, das gerade bei erhöhtem Wohnbedarf immer dringlicher wird. Es betrifft Ballungszentren, Städte, wie auch ländliche Gebiete gleichermaßen. Leerstehende Räume bergen ein großes Potential an temporärer Nutzung. Sie erwecken ein Raum für Visionen und Ideen, das in einer Zwischennutzung durch Innovation kreative Konzepte hervorbringt. Die temporäre, häufig kostenlose Bespielung von Räumlichkeiten ist eine Methode der Stadtentwicklung, um Leerstand zu mobilisieren. Im Rahmen des Projekts wird ein derzeit leerstehendes Geschäftslokal an der Ringstrasse, mitten im Ortskern von Rankweil, über einen längeren Zeitraum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bespielt. Der Name des Projektes bezieht sich im ersten Teil (Vogel) auf die alte Struktur des Gebäudes als Schuhgeschäft (Vogelsberger) und der Zusatz (freiRAUM) deutet auf das Potential der neuen Nutzung hin. Das Konzept soll Altes und Neues verbinden, Jung und Alt zusammenbringen und neue Verbindungen schaffen.

Die geplante Zwischennutzung ist bereits mit der Gemeinde abgeklärt und wird auch dort als sehr positiv gesehen.

Ziele und Zielgruppen

Dieses Projekt unterstützt die zwischenmenschliche Verständigung, den interkulturellen Austausch und eine Vernetzung von einzelnen Gruppen/Vereinen/Akteuren. Das Projekt nützt einen vorhandenen leerstehenden Raum mitten im Zentrum der Gemeinde Rankweil, der mit seiner einsichtigen Glasfassade einladend in die Öffentlichkeit wirkt. Es ist ein Ort, den viele Wege kreuzen und viele Blicke auf sich zieht. Für das Projekt der geeignete Ort, um Akteure aus den vielleicht der Öffentlichkeit sich entziehenden Arbeitsumfelder und Lokalitäten zu präsentieren und sich zu vernetzen. Durch die Begegnung von alten und tradierten Strukturen kann auch Neues entstehen. Es ist ein Ort, der durch seine Lage und Sichtbarkeit Begegnungen schafft und Austausch fördert. Das Miteinander und die Teilhabe an der Gesellschaft soll spürbar und erlebbar sein. Kulturelle Vielfalt wird gelebt.

Projektumsetzung und Maßnahmen

Besonders ist die Verknüpfung des alten, besonderen Ortes im Herzen Rankweils, mit einer neuen lebendigen und vitalen Nutzung, die aus der Bevölkerung kommt und auch dieser in ihrem Nutzen wieder zugeführt wird.

Das Projekt soll nachhaltige Verbindung und Vernetzung der Vereine/Gruppen/Akteure schaffen. Es etabliert eine neue Begegnungskultur. Es ist ein Leuchtturmprojekt für nachfolgende Projekte ähnlicher Art.

Das Projekt findet an oben genanntem Ort in der Ringstrasse 17 statt. Der Bezug zur unmittelbaren Bevölkerung in Rankweil und den umliegenden Gemeinden ist gegeben. Um die überregionale Außenwirksamkeit zu erhöhen sollen auch Formate mit landesweiter Bewerbung stattfinden.

Ergebnisse und Wirkungen

Das Projekt soll in seiner Vielfalt an Aktivitäten dokumentiert und besondere Momente bildhaft festgehalten werden. Die Form des Mediums ist die Publikation beziehungsweise die Broschüre. Darin werden mit Sicherheit neben Informationen über das Projekt auch interessante Details nachzulesen sein (einzelne Geschichten aus dem Erzählcafé, Kuchenrezepte aus Oma’s Zeiten die bei Veranstaltungen gesammelt und kredenzt werden, oder Rezepte aus gemeinschaftlichen interkulturellen Kochereignissen,…) und so wird die Publikation auch nachhaltig Verwendung finden.