Kunst.Hot.Spots in der Energieregion Weiz-Gleisdorf

Themenbereich
Innovation
Basisdienstleistungen, Leader, Gemeinden

Untergliederung
Kultur
LEADER

Projektregion
Steiermark

Lokale Aktionsgruppe
LAG Almenland & Energieregion Weiz - Gleisdorf

LE-Periode
LE 14–20

Projektlaufzeit
01/18-12/20

Projektkosten gesamt
85.500,00€

Fördersumme aus LE 14-20
51.300,00€

Massnahme
Förderung zur lokalen Entwicklung (CLLD)

Teilmassnahme
19.2. Förderung für die Durchführung der Vorhaben im Rahmen der von der örtlichen Bevölkerung betriebenen Strategie für lokale Entwicklung

Vorhabensart
19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie

Projektträger
Energieregion Weiz-Gleisdorf GmbH

Kurzbeschreibung

Sehenswürdigkeiten besitzen zwei essenzielle Funktionen: zum einen tragen sie positiv zum Orts- beziehungsweise Landschaftsbild bei und zum anderen sind sie Attraktionen für Touristinnen und Touristen. Da insbesondere moderne Kunstobjekte dazu geeignet sind, um kommunale Hot-Spots zu schaffen, wurde in zehn Gemeinden der Energieregion Weiz-Gleisdorf je ein Kunstobjekt installiert. Die Gestaltung der Objekte fokussiert hierbei auf die einzelne Gemeinde beziehungsweise deren charakteristische Eigenschaften.

Die Strahlkraft der einzelnen Kunstobjekte macht daraus wahren Hot-Spots für die regionale Bevölkerung wie auch für die Tagesgäste und Touristinnen sowie Touristen der Region.

Ausgangssituation

Sehenswürdigkeiten besitzen zwei essentielle Funktionen: zum einen tragen sie positiv zum Orts- beziehungsweise Landschaftsbild bei und zum anderen sind sie Touristenattraktionen. Angeregt durch geographisch angrenzende Kunstobjekte mit (über-)regionaler Anziehungskraft wurde in zehn Gemeinden der Energieregion Weiz-Gleisdorf der Bedarf nach eigenen künstlerisch gestalteten Objekten geweckt. Idealerweise sollen diese eine derartige Strahlkraft besitzen, dass eigene kommunale Kunst-Hot-Spots und somit (weitere) optisch ansprechende Sehenswürdigkeiten in den Gemeinden entstehen.

Ziele und Zielgruppen

Ziel des Projekts war die Installation von zehn Kunstobjekten in der Energieregion Weiz-Gleisdorf. Diese künstlerisch gestalteten Objekte sollten eine derartige Strahlkraft entwickeln, dass eigene kommunale „Kunst.Hot.Spots“ entstehen und hierdurch in den Gemeinden attraktive Sehenswürdigkeiten geschaffen werden. In weiterer Folge sollte einerseits das kommunale Orts- bzw. Landschaftsbild positiv beeinflusst werden, wodurch für die Bürger und Bürgerinnen der jeweiligen Gemeinde ein Mehrwert geschaffen wird. Andererseits sollten die Kunst.Hot.Spots interessierte Besucherinnen und Besuchern - sowohl Tagestouristen und -touristinnen als auch Nächtigungsgäste - in die Gemeinden locken.

Die Kunst.Hot.Spots sind mittlerweile nicht nur beliebte Fotomotive für die Bürger und Bürgerinnen der Gemeinden, sondern auch für die Touristen und Touristinnen, die die Region besuchen. Zum Teil haben die Statuten bereits eigene Einträge auf Google Maps, wodurch deren Strahlkraft noch weiter erhöht wurde.

Projektumsetzung und Maßnahmen

Durch das Projekt wurden insgesamt zehn Energieregions-Gemeinden bzw. deren charakteristische Eigenschaften künstlerisch durch je eine Skulptur aus Hufeisen dargestellt.

Bei der Wahl des Werkstoffes, aus welchem das Kunstobjekt angefertigt wird, fiel die Entscheidung auf Hufeisen, da diese eine große Langlebigkeit besitzen und in weiterer Folge die Kosten für die Instandhaltung/Wartung gut kalkulierbar sind. Auf Basis der eingelangten Angebote wurde der Auftrag zur Fertigung der zehn Hufeisenskulpturen an den Künstler Sascha Exenberger („Almart“) vergeben.

Die Entscheidung, welche Form die Skulptur haben wird, wurde durch die jeweilige Gemeinde getroffen, in welcher die Skulptur aufgestellt wurde. Um zu gewährleisten, dass die Skulptur nach den Vorstellungen der Gemeinden umgesetzt wird und gleichzeitig baulich umsetzbar ist, wurden Gespräche zwischen den Gemeinden und dem Künstler geführt. Ergänzend wurden vom Künstler in regelmäßigen Abständen Fotos und/oder Kurzvideos vom Baufortschritt geschickt und die Gemeinden besuchten den Künstler in der Werkstatt.

Hinsichtlich des Standortes wurden in jeder Gemeinde markante Punkte ausgewählt, um die Objekte prominent zu positionieren und einer möglichst großen Anzahl an Personen einen einfachen Zugang zu den Skulpturen zu ermöglichen. Besonders gerne wurden die Skulpturen als Art „Eyecatcher“ vor dem jeweiligen Gemeindeamt errichtet. Der Aufbau ausgewählter Skulpturen an Kreisverkehren sorgte für ein besonders großes Medienecho.

Im Bedarfsfall wurden für den ausgewählten Standort Bewilligungen zur Errichtung eingeholt. Kosten für Fundamente, Befestigungen, Beleuchtungssysteme, Begrünungen etc. wurden durch die Gemeinden, in denen die Skulpturen errichtet wurden, selbst getragen.

Die Enthüllung der Skulpturen erfolgte unter Anwesenheit der regionalen Medien. Im Anschluss an die Pressekonferenz wurde der jeweilige Pressetext inkl. -foto an regionale Medienvertreter*innen ausgesandt. Auch die einzelnen Gemeinden erhielten die Unterlagen zur Bewerbung des Projekts in ihren Gemeindezeitungen und auf ihren Webseiten.

Ergebnisse und Wirkungen

Die aufgestellten Kunstobjekte besitzen eine derartige Strahlkraft, dass sie Kunst.Hot.Spots in der Gemeinde und somit Sehenswürdigkeiten sind.