Marktanalyse – Nahversorgung & Wertschöpfung

In den letzten 15-20 Jahren haben sich die Strukturen des Einzelhandels sowie der Nahversorgung in den Gemeinden und Städten sichtlich verändert. Grund dafür war u.a. der Anstieg der Online-Shopping-Käufe.

Ziel dieses Projekts ist es die Nahversorgungstrukturen im engeren und weiteren Sinn zu analysieren und in Folge dessen Maßnahmen auf kommunaler und regionaler Ebene abzuleiten.

Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

Das Einkaufverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Die Folgen waren nicht nur ein Rückgang der Angebotsstrukturen in den kleineren Gemeinden, sondern durch die enormen Verkaufsflächenballungen an verkehrsgünstig gelegenen Standorten wurden auch die Orts- und Stadtkerne von größeren Gemeinden wirtschaftlich stark ausgehöhlt.

Auch der gesellschaftliche Wertewandel spielt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle. „Am Land leben, in der Stadt arbeiten und im Shopping-Center bzw. Internet einkaufen” – die Lebensgestaltung vieler Haushalte entspricht immer mehr diesem Muster.

Ziele des Projekts

Ziele:
  • Entwicklung von zielgerichteten Maßnahmen auf kommunaler und betrieblicher Ebene
  • Abschätzung der zukünftigen Entwicklungsdynamik der Nahversorgung und des Handels
  • Darstellung der Kaufkraftströme/ -motive der Bevölkerung
  • Analyse, Aufbereitung und Interpretation wichtiger Nahversorgungsdaten für alle betroffenen Gemeinden

Zielgruppen:
  • Gemeinde
  • Region
  • Wirtschaft

Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

  • Durchführung einer umfassenden Ist-Analyse der Nahversorgungssituation im Untersuchungsgebiet.
  • Vor-Ort-Erfassung der Nahversorger-Strukturen in allen Gemeinden. Es wird besonders die aktuelle Leistungsfähigkeit sowie die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Nahversorger bewertet. 
  • Erstellung einer umfassenden Kaufkraftstromanalyse samt -motivforschung, um die Einzugs- und Marktgebiete der einzelnen Gemeinden detailliert abgrenzen zu können. 
  • Zur Abrundung der Nahversorgungssituation wird eine Erhebung von ortsbaulichen und infrastrukturellen Aspekten der jeweiligen innerörtlichen Zentren abgefragt bzw. bewertet. 

Ergebnisse und Wirkungen qualitativ

Auf Basis der umfangreich durchgeführten Analysen wurde eine Einstufung bzw. “Kategorisierung” der Gemeinden vorgenommen. 
Ein “Monitoring-System” wurde für die künftige Beobachtung der Nahversorgungssituation im Untersuchungsgebiet entwickelt.

Die wichtigsten Lernerfahrungen

Die Studie ist eine wertvolle Grundlage für zukünftige regionale Nahversorgungs-Strategien und auch eine wichtige Orientierungshilfe für die verschiedenen Unternehmen. 
Durch die umfangreichen und verschiedenartig durchgeführten Analysen kann man auf fundierte gutachterliche Aussagen sowie standortspezifisch angepasste Verbesserungsvorschläge zurück greifen.
Schwerpunkte
Gemeinwohl, Soziales und Daseinsvorsorge
Ländliche Wirtschaft / KMU
Lebensmittelverarbeitung und Kulinarik
Tourismus
Vermarktung und Vertrieb
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
15.11.2017 - laufend
Projektregion
Tirol
LEADER Region
LAG Regionalmanagement regio³ Pillerseetal-Leukental-Leogang
Projektträger
Regio-Tech Hochfilzen, Pillerseetal Regionalentwicklungs GmbH
Maßnahme im Programm
M19 Leader
19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
42.810,00€
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