Wildtiermanagement bei Anwesenheit Großer Beutegreifer
Wolf, Bär und Luchs kehren nach Österreich zurück. Flächenbewirtschafter müssen sich nun die Frage stellen, welche Auswirkungen dies mit sich bringen kann.
Projektziel ist die Entwicklung von Strategien für ein neues angepasstes Wildtiermanagement bei Anwesenheit Großer Beutegreifer. Dabei wird in einem innovativen Ansatz erstmals am Themenbereich der ökonomischen Auswirkungen von großen Beutegreifern gearbeitet: Biologische, forstliche, ökonomische und politische Komponenten des Problems werden in angepasste Szenarien integriert.
Auf Grundlage der Ergebnisse können Forstbetriebe Umsetzungsstrategien entwickeln, die spezifisch an die einzelbetrieblichen jagd- und forstwirtschaftlichen Ziele und Strukturen angepasst sind. Durch die Thematisierung der Problematik und der Entwicklung von Szenarien, die auch zu den aktuellen rechtlich-politischen Rahmenbedingungen Stellung nehmen, soll der Umgang mit großen Beutegreifern insgesamt optimiert werden.
Projektziel ist die Entwicklung von Strategien für ein neues angepasstes Wildtiermanagement bei Anwesenheit Großer Beutegreifer. Dabei wird in einem innovativen Ansatz erstmals am Themenbereich der ökonomischen Auswirkungen von großen Beutegreifern gearbeitet: Biologische, forstliche, ökonomische und politische Komponenten des Problems werden in angepasste Szenarien integriert.
Auf Grundlage der Ergebnisse können Forstbetriebe Umsetzungsstrategien entwickeln, die spezifisch an die einzelbetrieblichen jagd- und forstwirtschaftlichen Ziele und Strukturen angepasst sind. Durch die Thematisierung der Problematik und der Entwicklung von Szenarien, die auch zu den aktuellen rechtlich-politischen Rahmenbedingungen Stellung nehmen, soll der Umgang mit großen Beutegreifern insgesamt optimiert werden.
Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen
Wölfe wandern nach Österreich ein. Es ist nicht die Frage, „ob“ es geschieht, sondern nur noch „wo“ und „wie“. Auch Luchse und Bären tauchen immer wieder in verschiedenen Regionen Österreichs auf – wo sie mitunter bleiben. Egal, ob der Einzelne das begrüßt oder nicht, in der täglichen Praxis des Forstbetriebes wird es notwendig werden, sich darauf einzustellen. Es gibt Länder, die schon länger Erfahrungen mit Großen Beutegreifern haben. Aber aufgrund anderer Jagdsysteme, Besitzverhältnisse oder Bewirtschaftungsweisen, sind diese Erfahrungen auf österreichische Forstbetriebe nur beschränkt anwendbar.Deshalb wurde ein Forschungsprojekt an der Universität für Bodenkultur in Kooperation mit den ÖBf für einen österreichischen Ausblick entwickelt. Das Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft (IWJ) koordiniert das Vorhaben und wird dabei vom WWF Österreich, dem Büro für Wildökologie und Forstwirtschaft und dem Institut für Agrar- und Forstökonomie der BOKU begleitet.