Neubau Legehennenstall mit Getreidelager und biogener Trocknung

  • Neubau eines Legehennenstalles mit Volierenhaltung (1/3 Freiland, 2/3 Bodenhaltung)
  • Neubau Getreidelager mit 3.000 Tonnen Kapazität
  • Getreidetrocknungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Hackgutheizung mit 900 KW
  • Photovoltaikanlage (PV) mit 100 KW
  • Sojatoastanlage mit Wärmerückgewinnung und Ölpresse

Anspruch: Gesamtes Hühnerfutter soll selber produziert beziehungsweise in der Region bei Bedarf zugekauft, aufbereitet und am Betrieb gelagert werden (Transparenz vom Feld bis zum Ei).

Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

Es wird bereits seit 40 Jahren Legehennenhaltung betrieben. Da am Stammbetrieb keine Erweiterungsmöglichkeit besteht, wird an einem neuen Standort ein modernes Stallgebäude samt Lager- und Manipulationsräumen sowie den erforderlichen technischen Anlagen errichtet.

Ziele des Projekts

Ziele sind einerseits der Aufbau eines leistungsfähigen Eierproduktionsbetriebes und andererseits bei den Kundinnen und Kunden mit transparenter Produktionsphilosophie zu punkten. Auf diese Weise soll die regionale Vermarktung ausgebaut werden.
Mit der biogen und solar betriebenen Trockungsanlage und Toastanlage wird auch beim Klimaschutz ein Zeichen gesetzt.

Unabhängig bei Strom und Soja:
Soja wird selbst beziehungsweise in der Region produziert und durch das Toasten für die Fütterung an Geflügel und Schweine aufbereitet. Es kann damit gänzlich auf Importsoja verzichtet werden. Die Trocknungs- und Toastanlage wird auch überbetrieblich verwendet.
Der Strom wird selbst erzeugt, in Planung ist derzeit noch eine PV-Anlage auf der Weidefläche (inklusive Beschattung für die Hühner) samt Stromspeicher.

Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

  • Neuer Legehennenstall erfüllt zu 1/3 mit Außensscharraum und Weide Tier-
   wohlansprüche, gesamt werden 24.000 Legehennenplätze geschaffen
  • großzügiges Getreidelager zur Einlagerung der gesamten erforderlichen 
   Futtervorräte 
  • Trocknungs- und Sojatoastanlage zur optimalen Aufbereitung und Einlagerung
  • Energiegewinnung auf Basis Hackgutheizung und Photovoltaik

Ergebnisse und Wirkungen qualitativ

Das Projekt findet hohe Akeptanz bei Abnehmerinnen und Abnehmer und Endkundinnen und- kunden. Der Betrieb läuft weitgehend energieautark. Das große Futterlager macht unabhängiger in Krisenzeiten.

Die wichtigsten Lernerfahrungen

Das Vorhaben konnte zur vollen Zufriedenheit umgesetzt werden. Mit der Trocknungsanlage hat man gute überbetriebliche Zuverdienste lukrieren können. Die biogen und solar betriebene Anlage ist ein Vorzeigeprojekt in der Region, insbesondere in der aktuellen Energiesituation.
Schwerpunkte
Klimaschutz
Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
01.01.2020 - 01.01.2021
Projektregion
Oberösterreich
Projektträger
Altmaninger Ei GmbH
Maßnahme im Programm
M04 Investitionen
10.1.19. Naturschutz
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
2.500.000,00€
GAP Strategieplan Fördersumme
94.000,00€
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