Nachlese Regionalseminar "ÖPUL-Naturschutz in Salzburg: Wir haben es in der Hand"

Themenbereich
Umwelt & Klima
Land & Forst

25.01.2017

Am 12. Jänner fand in Salzburg ein Regionalseminar unter dem Titel "ÖPUL-Naturschutz in Salzburg: Wir haben es in der Hand" statt. Rund 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen diskutierten einen Tag lang über Möglichkeiten, Maßnahmen zum Schutz ausgewählter Arten in die Praxis umzusetzen. Einleitend stellte Günter Jaritz von der Naturschutzabteilung des Landes Salzburg die aktuelle Akzeptanzsituation der Naturschutzmaßnahme dar. Anschließend referierten Andreas Scharl (Schutzgebietsbetreuer im Pinzgau), Susanne Stadler (Abteilung Naturschutz, Land Salzburg) und Günter Jaritz über ausgewählte Schutzgüter und praktische Möglichkeiten, deren Schutz zu erhöhen. Dabei wurden die Schutzgüter Braunkehlchen, Feldlerche, Kiebitz, Schwarzer Apollofalter und Sumpfschrecke thematisiert. Die Präsentationen sind auf dieser Website zum Download verfügbar.
In plenaren Diskussionsrunden wurde dem Ziel der Veranstaltung Rechnung getragen, in einer Diskussionsrunde von ausgewählten Expertinnen und Experten Lösungsansätze zugunsten einer Verbesserung der Situation ausgewählter Schutzgüter zu erarbeiten. Die gut durchmischte Gruppe aus Vertreterinnen und Vertretern aus Naturschutz aber auch Landwirtschaft diskutierte sehr praxisorientiert, es wurden einige Vorschläge aufgezeigt, die zwischen Schutzgebietsbetreuung und Bezirksbauernkammer umgesetzt werden könnten. Dabei wurde die knappe Darstellung der Schutzgutökologie und Ansätze, wie die Landwirtschaft mit einfachen Maßnahmen helfen kann, besonders wertgeschätzt. Bewusstseinsbildende Maßnahmen – sei es in Form von Veranstaltungen, Informationstafeln oder Leitbetrieben – wurde als ausschlaggebend für das Verständnis von Naturschutzanliegen erachtet.