Hochschullehrgang Region on Board 2026

Klimaschutz
Lebensqualität
Natürliche Ressourcen

Der 2025 neu konzipierte Lehrgang der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (HAUP) geht 2026 in die zweite Runde. In zwei Lehrgängen (Nord- und Südösterreich) werden für Regionalentwickler:innen (LEADER, KEM, KLAR!, Naturparke, Regionalmanagements, LIN, LIP, Stadtregionen…) Inhalte zu zentralen Themen vermittelt und gemeinsam bearbeitet. Die Schwerpunkte reichen von Projekt- und Netzwerkkoordination über professionelles Beraten bis hin zu Fragen der Finanzierung. Dank Förderung über den GAP-Strategieplan ist dieses Angebot kostenfrei!

Vision 2028+: Zukunft gemeinsam gestalten

Klimaschutz
Natürliche Ressourcen

Volatile Märkte, sozioökonomische Veränderung in der Landwirtschaft und der Klimawandel stellen Österreichs Bäuerinnen und Bauern sowie den ländlichen Raum vor zahlreiche Herausforderungen. Der von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig initiierte Strategieprozess „VISION 2028+ soll Stabilität bieten, Orientierung schaffen und Planungs- und Versorgungssicherheit für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum gewähren. 

In der Entwicklungsphase von Oktober 2023 bis Mai 2024 wurde in sieben Handlungsfeldern eine umfassende Vision für die Land- und Forstwirtschaft und die ländlichen Räume in Österreich nach 2028 entwickelt. Eingebunden in diesen Prozess waren neben den Bäuerinnen und Bauern, auch zahlreiche Stakeholder, Institutionen, ein wissenschaftlicher Beirat und auch Netzwerk Zukunftsraum Land.

In der Umsetzungsphase von September 2024 bis September 2025 arbeiteten sieben Handlungsfeld-Teams parallel an der Weiterentwicklung und Konkretisierung der 170 Maßnahmen, die in der VISION 2028+ festgelegt wurden. Auch hier war Netzwerk Zukunftsraum Land beteiligt und begleitet die Umsetzung. 

#MutSchafftZukunft: Ein Jahresrückblick

Innovation
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Natürliche Ressourcen

2025 stand das Motto „Mut schafft Zukunft“ im Vordergrund, welche Angebote gab es dazu im Netzwerk?

Netzwerk Zukunftsraum Land bietet ein breites Spektrum an Angeboten, um Menschen dabei zu unterstützen, die Möglichkeiten des GAP-Strategieplans 2023 – 2027 zu nutzen. Dabei wird unser Arbeitsprogramm inhaltlich nicht nur von den vier Handlungsfeldern und dem übergeordneten Handlungsprinzip definiert, sondern auch immer von einem Jahresmotto begleitet – 2025 war es „Mut schafft Zukunft“. 

Durch fast alle unsere Maßnahmen hat sich dieser rote mutige Faden gezogen – von Podcastfolgen, Videos, Publikationen, Veranstaltungen mit mutigen Speaker:innen und Themen bis hin zu unserem Newsletter und auch darüber hinaus. 

Besonders hervorheben möchte ich unsere diesjährige Jahreskonferenz in Rotholz, Tirol. Die Themen „30 Jahre EU-Mitgliedschaft“ und „Mut schafft Zukunft“ wurden dabei zu einem interessanten Themenmix verwoben: Brigitte Ederer gab als mutige Zeitzeugin tiefe Einblicke in die Zeit rund um dem EU-Beitritt Österreichs; Katharina Cibulka überzeugte durch ein mutiges Projekt zum Thema Geschlechtergleichstellung (https://www.solange-theproject.com). Beide Rednerinnen zeigten eindrucksvoll ihre persönlichen, mutigen Wege auf und motivierten die Zuhörer:innen damitm ihren eigenen Weg mit mutigen Schritten zu wagen. 

Praxisbezug ist wichtig, damit man „ins Tun“ kommt. Woran zeigt sich das im Netzwerk besonders deutlich?

Direkt in die Praxis der Umsetzung geht es zum Beispiel in unserer Projektdatenbank, wo wir seit mehreren GAP-Perioden Projekte darstellen. Neu ist dieses Jahr der Bereich der Case Studies. Dabei werden einzelne Projekte exemplarisch herausgegriffen und im Detail vorgestellt. Es ist toll zu sehen, wie viel bereits umgesetzt wird und welche Lernerfahrungen Projektträgerinnen und Projektträger weitergeben können. 

Ein weiterer Schwerpunkt in unserer Arbeit ist die Europäische Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-AGRI), ein Konzept zur Förderung von Innovation. Das Team der Innovation Broker im Netzwerk berät und unterstützt bei Innovationsprojekten im Rahmen der EIP-AGRI. Diese Projekte haben immer einen intensiven Praxisbezug, da sie Wissenschaft, Bildung, Beratung und Praxis miteinander vereinen. 

Was nimmst du dir speziell aus 2025 als Anregung und Motivation für das kommende Jahr 2026 mit?

Es hat sich gezeigt, dass besonders junge Menschen oft mutige Schritte wagen und damit Innovation ins Rollen bringen. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, dass das Netzwerk auch junge Menschen anspricht, denn die nächste Generation ist wesentlich für den Fortbestand der landwirtschaftlichen Betriebe, die Lebensmittelproduktion und den Erhalt der ländlichen Räume. Im Jahr 2026 werden wir uns unter dem Motto „weiterdenken – Zukunft mit der nächsten Generation gestalten“ speziell diesem Thema widmen. Auch die europäische Union hat im Oktober 2025 eine Strategie zum Generationenwechsel in der Landwirtschaft veröffentlicht, und wird in den kommenden Monaten verstärkt daran arbeiten. 

Neben der Jugend sind auch Frauen in ländlichen Räumen oft besonders mutig und mir ein besonderes Anliegen. Nicht nur in der Arbeitsgruppe des GAP-Begleitausschusses engagiere ich mich für Gender-Gerechtigkeit, auch in praxisnahen Projekten stellen wir dar, wie Geschlechtergleichstellung funktionieren kann. Besonders freut es mich, dass beim diesjährigen ARIA Award (Agricultural and Rural Inspiration Award 2025) des EU CAP Network am 3. Dezember das österreichische Projekt „Rollen im Wandel” in der Kategorie Gender Equality erneut den Preis nach Österreich geholt hatt! Das zeigt einmal mehr – es gibt wahninnig mutige Projekte in den ländlichen Regionen, die brennende, aktuelle Themen adressieren und innovative, mutige Wege für die Zukunft aufzeigen. 

Eine Vorschau zu unseren geplanten Maßnahmen 2026 findet sich in Kürze auf unserer Homepage sowie laufend auf unseren Social-Media-Kanälen.

Ein Rückblick auf unsere Handlungsfelder 2025

#mutschafftzukunft im Handlungsfeld „Natürliche Ressourcen nachhaltig nutzen”

Mut im Natur-, Umwelt- und Klimaschutz bedeutet, über kurzfristige Gewinne hinauszudenken und nachhaltige, oft auch langfristige Wege einzuschlagen. Landwirtinnen und Landwirte etwa beweisen Mut, wenn sie neue, ressourcenschonende Praktiken erproben und tradierte Methoden hinterfragen, aber auch nachhaltige tradierte Methoden beibehalten. Gleichzeitig erfordert Naturschutz den Mut, Verantwortung für Boden, Wasser und Biodiversität zu übernehmen – auch dann, wenn dies mit Veränderungen und Herausforderungen verbunden ist. Und auch dann, wenn eine Auseinandersetzung mit anderen Meinungen erforderlich ist. Daher greifen wir im Rahmen des Netzwerk Zukunftsraum Land auch unbequeme Themen auf, fördern die Diskussion unter den Akteurinnen und Akteuren, die sich mit Natur, Umwelt- und Klimaschutz befassen, und weisen auf die Notwendigkeit hin, langfristig zu denken.

#mutschafftzukunft im Handlungsfeld „Lebensqualität gestalten“

Im Jahr 2025 hat uns in diesem Handlungsfeld die Frage nach den langfristigen und transformativen Wirkungen beschäftigt. Mut beginnt dabei, sich kritischen Themen zu widmen, Annahmen im Projekt permanent zu hinterfragen, um den Nutzen für die Zielgruppen zu verbessern, neue Geschäftsmodelle auszuprobieren und nicht nur „Quick Wins“, sondern langfristige Veränderungen anzustreben. Aber nicht nur Projektakteur:innen brauchen Mut, sondern es braucht auch mutig gesetzte förderliche Rahmenbedingungen, um diese Arbeit bestmöglich zu unterstützen.

#mutschafftzukunft im Handlungsfeld „Lebensmittelversorgung sichern“

….bedeutet, sich für eine zukunftsfähige, regionale und nachhaltige Lebensmittelproduktion einzusetzen. Es braucht den Mut, regionale Strukturen zu stärken, neue Wege zu gehen und bestehende Systeme zu hinterfragen. Wie zum Beispiel Leni vom Bichlhof und viele andere zeigen, gestalten mutige Frauen in der Landwirtschaft mit ihren Entscheidungen und nachhaltigen Ideen die agrarische Produktion der Zukunft!

#mutschafftzukunft im Handlungsfeld „Innovation und Wissenstransfer stärken”

In diesem Handlungsfeld hat das Jahr 2025 gezeigt, wie wichtig es ist, Innovatorinnen und Innovatoren in der Land- und Forstwirtschaft und im ländlichen Bereit Mut zu machen, Neuland zu betreten und Neuartiges in die Praxis zu bringen. Nur so kann die Zukunft proaktiv gestaltet werden. Gemeinsam ist es leichter, mutig zu sein – deshalb haben wir mit dem Angebot der Innovation Brokerage Lust auf mutige, unübliche Kooperationen gemacht.

Klimaschutz auf dem Acker: Wenn Tools zu Taten werden

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Natürliche Ressourcen

Dieser Workshop brachte rund 20 Teilnehmer:innen aus Wissenschaft und Forschung, Politik, Bildung, Beratung und Wirtschaft zusammen. Schon zu Beginn war spürbar, dass die eingeladenen Personen ein gemeinsames Ziel verfolgen: Wege zu finden, wie Klimabilanzierung den landwirtschaftlichen Alltag wirksam unterstützen kann und wie man Maßnahmen zum Klimaschutz durch die Beratung auf die Betriebe bringt. Die Stimmung war offen, konstruktiv und geprägt von echtem Interesse am Austausch.

Ein spannender Einstieg in den Tag: Digitale Tools im Überblick

Der Vormittag bot eine informative Reise durch drei Tools zur landwirtschaftlichen Klimabilanzierung:

  • FarmLife – eine Software zur Ökobilanzierung, das Betriebsabläufe transparent macht und Landwirt:innen dabei unterstützt, Entscheidungen auf Basis verständlicher Daten zu treffen.
  • Sustell – ein Tool, das Emissionen und Nachhaltigkeitsindikatoren präzise erfasst und abbildet.
  • Neu.Rind – eine Software, die speziell auf klimaoptimierte Rinderhaltung abzielt und praxisnahe Stellschrauben sichtbar macht.

Die Präsentationen waren lebendig und praxisnah. Viele Teilnehmende lobten die klaren Visualisierungen und die Anwendungsbereiche, die schnell zeigten, dass diese Tools nicht nur theoretische Modelle sind, sondern echte Lösungswege für eine klimastarke Landwirtschaft sein können.

Ein verbindender Nachmittag: Gemeinsam Antworten finden

Am Nachmittag rückte eine zentrale Frage in den Mittelpunkt:

„Wie können wir Landwirt:innen einen klaren Überblick über ihre Emissionen ermöglichen und gleichzeitig Wege aufzeigen, wie sie ihre Klimabilanz im Arbeitsalltag praktisch verbessern können?“

In Gruppen entwickelten die Teilnehmenden kreative, praxisnahe Ansätze. Diskutiert wurden unter anderem:

  • benutzerfreundliche Darstellungen komplexer Daten,
  • die Bedeutung klarer, leicht umsetzbarer Empfehlungen/Maßnahmen,
  • sowie die Rolle von Beratung und Bildung als Brücke zwischen Tool und landwirtschaftlicher Praxis,

Die Diskussionen waren intensiv, offen und lösungsorientiert – ein echtes Beispiel für gelingende Zusammenarbeit im AKIS-Kontext. Besonders positiv wurde wahrgenommen, wie gut sich die unterschiedlichen Fachperspektiven ergänzten und zu gemeinsamen Ideen führten.

Fazit

Der Workshop war spannend, informativ, positiv und verbindend – genau so, wie ein Stakeholder-Format sein sollte. Er zeigte deutlich, wie viel Potenzial in den Tools steckt, wenn sie gemeinsam verstanden, weiterentwickelt und gezielt in die landwirtschaftliche Praxis gebracht werden. Die Teilnehmenden nahmen wertvolle Impulse mit und legten gleichzeitig die Grundlage für weitere Kooperationen auf dem Weg zu einer klimastarken und zukunftsfähigen Landwirtschaft.

 

Über Climate Smart Advisors:

ClimateSmartAdvisors ist ein paneuropäisches Multi-Akteurs-Netzwerk, das 27 Länder abdeckt. Das Ziel des Projektes besteht darin, die EU-Agrarberatergemeinschaft zu stärken und so zu einer beschleunigten Übernahme klimafreundlicher (CS) Landwirtschaftspraktiken durch die breitere Agrargemeinschaft innerhalb und über EU-AKISs zu gelangen. Um dieses Ziel zu erreichen, konzentriert sich ClimateSmartAdvisors auf die entscheidende Rolle von Beratern bei der Entwicklung und Verbreitung von CS-Innovationen und -Praktiken. Das Projekt wird Aktivitäten organisieren, die sich auf die Stärkung der Kapazität der Berater bei der Bereitstellung von CS-Beratung und die Stärkung der Rolle der Berater beim Übergang zur CS-Landwirtschaft durch ihre Beteiligung an Innovationsprojekten, CS-AKIS sowie EU-Projekten und -Initiativen konzentrieren.

Publikation: Ansätze zur Abgrenzung der GAP-Auswirkungen

Unkategorisiert

Organisiert vom EU GAP-Netzwerk mit Unterstützung des European Evaluation Helpdesk für das GAP, konzentrierte sich dieser Good Practice Workshop auf den Aufbau von Kapazitäten, den Austausch praktischer Erfahrungen und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Evaluationsinteressengruppen, um methodische und praktische Herausforderungen bei der Bewertung der Nettoeffekte von GAP-Interventionen zu adressieren.

Während des Workshops wurden mehrere wiederkehrende Herausforderungen identifiziert: methodologische Probleme, insbesondere die Schwierigkeit, Kausalität zu klären, und das Fehlen von Kontrollgruppen für direkte Zahlungen; Datenverfügbarkeit und -qualität, einschließlich Interoperabilität und Pünktlichkeit; begrenzte Bewertungskapazitäten und technische Expertise (in einigen Mitgliedstaaten); und Kommunikationsherausforderungen bei der Übersetzung technischer Erkenntnisse für politische Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit.

Bei der Diskussion möglicher Lösungen schlugen die Teilnehmer:innen den Einsatz alternativer Methoden vor, wenn Kontrollgruppen nicht praktikabel sind, den Einsatz von Triangulation durch Kombination quantitativer und qualitativer Ansätze, die Förderung zeitnaher Datenbereitstellung und erhöhter Flexibilität für die Mitgliedstaaten, Methoden an lokale Kontexte anzupassen.

Die Bedeutung von Zusammenarbeit, Kapazitätsaufbau und gemeinsamem Lernen wurde als Mittel betont, um die Evaluationspraktiken zu stärken und die Vergleichbarkeit sowie Qualität der GAP-Wirkungsanalysen in den Mitgliedstaaten zu verbessern. Eine effektive Kommunikation der Evaluationsergebnisse wurde ebenfalls als entscheidend für die Unterstützung evidenzbasierter Politikgestaltung identifiziert.

EU Farm Book Forum – Auftaktveranstaltung

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Das EU‑FarmBook Forum 2025 markiert den öffentlichen Start der Plattform für alle Nutzerinnen und Nutzer. EU‑FarmBook ist ein von „Horizont Europa“ gefördertes Projekt und hat eine frei zugängliche Online‑Plattform aufgebaut, die land‑ und forstwirtschaftliches Wissen aus ganz Europa sammelt und teilt. Die Veranstaltung findet am 16. Dezember von 18:00 bis 19:30 Uhr MEZ in Brüssel statt. Journalistinnen und Journalisten können nach der Registrierung online teilnehmen: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_Cw1oOV7dTTKvCyLVXSaSxQ#/registration

Europas Landwirtschaft und Forstwirtschaft stehen unter Druck – durch globale Konkurrenz, den Klimawandel und den Generationenwechsel. Ihre Wettbewerbsfähigkeit hängt davon ab, wie schnell wirksame Lösungen den Weg in die Praxis finden. Die Plattform EU-FarmBook sorgt dafür, dass Praktikerinnen und Praktiker sowie Beraterinnen und Berater leicht auf praktische Werkzeuge, Leitfäden, Videos und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse aus EU-geförderten Projekten in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und ländlicher Entwicklung zugreifen können. So werden erprobte Ideen europaweit geteilt, angepasst und verbreitet. Das Forum markiert den öffentlichen Start dieser interaktiven, mehrsprachigen Plattform für alle.

EUFarmBook in der Praxis: Wissen auf die Felder und in Wälder bringen

Die Auftaktveranstaltung in Brüssel wird am 16. Dezember ab 18:00 Uhr MEZ live übertragen. Eröffnet wird sie von Diego Canga Fano, stellvertretender Generaldirektor der DG AGRI (Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung) und Paul Webb, Leiter der Forschungsabteilung „Green Europe“ bei der Europäischen Exekutivagentur für Forschung (REA). Anschließend stellt Prof. Pieter Spanoghe (Universität Gent) EU FarmBook vor und zeigt, wie die Plattform mit ihren zentralen Funktionen die Lücke zwischen Forschung und landwirtschaftlicher Praxis schließt.

Von 18:30 bis 19:25 Uhr steht eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Wettbewerbsfähigkeit durch Wissen“ auf dem Programm – mit folgenden Teilnehmenden:

  • André Laperrière, ehemaliger Exekutivdirektor von Global Open Data for Agriculture and Nutrition (GODAN)
  • Lauren Dietemann, Kommunikations- und Projektmanagerin am Research Institute of Organic Agriculture (FiBL)
  • Margarida Tomé, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des European Forest Institute (EFI) und Professorin am Instituto Superior de Agronomia
  • Rūdolfs Pulkstenis, Vizepräsident des European Council of Young Farmers (CEJA)

Diskutiert wird, wie ein verbesserter Wissentransfer die Wettbewerbsfähigkeit steigern kann, etwa durch eine schnellere Umsetzung über AKIS und Netzwerke der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), wie sich tatsächliche Anwendung und Wirkung messen lassen, wie junge Landwirtinnen, Landwirte und Forstleute profitieren können und wie grenzüberschreitende Skalierung zur vereinfacht und zum Standard werden kann.

Den Abschluss um 19:30 Uhr übernimmt Marion Picot, Generalsekretärin von CEJA. Moderiert wird der Abend von Peter Rakers, Strategischer Koordinator von EU-FarmBook.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Die Organisator:innen erwarten eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde mit Spitzenvertretern aus Politik, Junglandwirtschaft, Forschung und führenden Verbänden (u. a. IFOAM, EFI, EUFRAS, CEJA, Copa-Cogeca, Euragri CLG). Ihre Teilnahme signalisiert die breite Unterstützung aller Nutzergruppen – von Praktikerinnen und Praktikern bis zu Beratungsdiensten in ganz Europa – für den Start der Plattform. Im Fokus steht das gemeinsame Ziel, den Wissensfluss in Land- und Forstwirtschaft zu stärken. Das offene, frei zugängliche Design von EU-FarmBook soll die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Sektors erhöhen, indem es die Anwendung und Verbreitung bewährter Lösungen erleichtert.

Registrierung für den Online-Stream: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_Cw1oOV7dTTKvCyLVXSaSxQ#/registration

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme vor Ort haben, wenden Sie sich bitte an Mario Béjar Fuentes (m.bejar@ceja.eu) sowie an den unten angegebenen Medienkontakt. Geben Sie dabei bitte Ihren Namen, Ihre Zugehörigkeit und das von Ihnen vertretene Medienunternehmen an.

Nachlese: Naturverträgliche Produktion erneuerbarer Gase

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Im Rahmen des Online-Fachgesprächs „Naturverträgliche Produktion erneuerbarer Gase – Chancen und Herausforderungen für die Landwirtschaft“ am 19. November 2025 wurden aktuelle gesetzliche und strukturelle Rahmenbedingungen sowie praktische Erfahrungen und naturschutzfachliche Aspekte der Biogasproduktion in Österreich beleuchtet.

Bernhard Stürmer (Green Gas Service GmbH) gab einen umfassenden Überblick über die Entwicklung und den Status quo der Biogasanlagen in Österreich. Österreich verfüge heute über rund 260 Biogas-Anlagen in denen Strom, Wärme und Biogas sowie organischer Dünger produziert wird. Er betonte die hohe regionale Wertschöpfung, da Biogasanlagen nicht nur Energie, sondern auch Dünger erzeugen und zahlreiche Arbeitsplätze sichern. Der Substratmix habe sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert – weg von Mais hin zu einem hohen Anteil landwirtschaftlicher Reststoffe.

Thomas Schlager (EVN) stellte Wege in eine CO₂-neutrale Zukunft anhand bestehender Anlagen der EVN vor. Die EVN setze verstärkt auf eine regionale Kreislaufwirtschaft, bei der lokale Reststoffe zu Energie und Kompost verarbeitet werden. Die Biogasanlage Lichtenwörth wurde etwa von reiner Stromproduktion auf Biomethaneinspeisung umgestellt, während in Gunnersdorf seit 2025 ein Boxen-Fermenter-System zur Verarbeitung von 25.000 Tonnen Biomüll jährlich betrieben wird.

Aus der landwirtschaftlichen Praxis berichtete Johannes Hauptmann (Landwirt aus Bad Blumau), der seit 2004 eine Biogasanlage betreibt, die regional zu einem wichtigen Energieversorger wurde. Er nutzt einen breiten Rohstoffmix aus Maissilage, Zwischenfrüchten, Gülle, Mist und wettergeschädigtem Erntegut. Die Anlage habe auch zur Entstehung neuer Geschäftsfelder wie einer Trocknungsanlage, eines Handels- sowie eines Transportunternehmens beigetragen. Geplant sei künftige auch die Einspeisung von Biomethan ins Erdgasnetz.

Gerald Pfiffinger (Umweltdachverband) hob die Bedeutung naturverträglicher Biogasproduktion hervor. Regionale Biodiversitätsziele sollten mit Klimaschutzmaßnahmen verknüpft werden, wobei neben Reststoffen auch Material aus der Landschaftspflege eine Rolle spielen könnte. Biogas könne sinnvoll zur Kreislaufwirtschaft beitragen, sofern Biodiversitätsaspekte – wie die zeitlich gestaffelte Ernte von Flächen – ausreichend berücksichtigt werden.

Martin Wette (LK Österreich) erläuterte, dass aus Sicht der Landwirtschaftskammer in Österreich der Ausbau aller nachhaltigen Energiesektoren, so auch der Biogasproduktion, notwendig ist. Daher sollte auch das Erneuerbares-Gase-Gesetz bald beschlossen werden, um rechtlich klare Rahmenbedingungen zu schaffen.

In der anschließenden Diskussion wurde hervorgehoben, dass die Biogasproduktion technisch ausgereift ist aber unter den unsicheren gesetzlichen Rahmenbedingungen leidet. Dadurch stocken Investitionen und die Ausbauziele bis 2030 geraten in Gefahr. Neben klaren gesetzlichen Vorgaben brauche es für einen nachhaltigen Ausbau, auf die regionalen Möglichkeiten angepasste Anlagen, kurze Transportwege und ein regional abgestimmtes Nutzungskonzept.

#ARIAwards25: Gender Equality Award geht erneut an Österreich!

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Aus 127 Einreichungen wurden dieses Jahr 24 Projekte aus 26 Mitgliedsstaaten beim europäischen ARIA Award nominiert und das österreichische Projekt „Rollen im Wandel“ konnte sich in der Kategorie „Gleichstellung der Geschlechter“ durchsetzen. Dies ist bereits das zweite Jahr in Folge, in dem Österreich in dieser Kategorie den Sieg nach Hause bringt. Wir gratulieren ganz herzlich!

Mit dem ARIA Award werden jährlich von der GAP finanzierte Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raums und der Landwirtschaft auf internationaler Ebene ausgezeichnet und sichtbar gemacht.

Aus insgesamt acht eingereichten Projekten aus Österreich hat die #ARIAwards25 Jury gleich drei österreichische Projekte geshortlisted, darunter neben dem Projekt „Rollen im Wandel“ der LEADER Region Regionalentwicklung Vorarlberg (Regio-V) das Projekt „Bodenkoffer“ der LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal und das Projekt „Hofübergabe im Fokus“ der Landjugend Österreich.

Am 3. Dezember wurden während der ARIA-Zeremonie in Brüssel, die auch online live mitzuverfolgen war, die Gewinner:innen bekannt gegeben. Österreich konnte für alle drei Projekte aus der Shortlist Preise mit nach Hause nehmen: Dieses Jahr ging bereits zum zweiten Mal der Preis in der Kategorie Gender Equality, der Projekte auszeichnet, die sich auf die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern konzentrieren, nach Österreich an das Vorarlberger Projekt „Rollen im Wandel“. Die Projekte „Bodenkoffer“ und „Hofübergabe im Fokus“ wurden in den Kategorien „Intelligente und wettbewerbsfähige Landwirtschaft“ und „Generationserneuerung“ mit „highly recommended“ ausgezeichnet.

Mädchen auf dem Skaterplatz, ein Steuerberater als Tagesvater und eine Mutter als Vorsitzende des Fußballvereins: Das gibt es im österreichischen Bundesland Vorarlberg noch wenig und wenn, wird es mehrheitsgesellschaftlich unsichtbar gemacht. Das Projekt „Rollen im Wandel“ will Potenziale von nicht traditionell verteilten Rollen nutzbar machen, Alternativen zur herkömmlichen Rollenverteilung vor den Vorhang holen und dazu einladen, diese auszuprobieren. Zu diesem Zweck boten die Fachorganisation femail, der Familienverband Vorarlberg und der Verein Amazone mit Unterstützung der Lokalen Aktionsgruppe Regionalentwicklung Vorarlberg ein breites Spektrum an Aktivitäten an.

Damit alternative Rollenmodelle erlebbar werden, boten die drei Fachorganisationen Unterstützung bei der Umsetzung von Pilotaktivitäten. Dies waren Angebote wie ein Mädchentreff, Buchvorstellungen oder ein Podcast – je nachdem, was in der jeweiligen Gemeinde gerade am besten passte. Parallel dazu wurden den teilnehmenden Gemeinden Formate wie Vorträge, Workshops oder digitale Angebote zur Verfügung gestellt, die Möglichkeiten der Auseinandersetzung und Reflexion mit Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Rollenbilder und -stereotypen und Vielfalt eröffneten. Frauen waren maßgeblich an der Entwicklung des Projekts beteiligt und stellten die Mehrheit der 650 Teilnehmenden, was zeigt, dass sich Männer nach wie vor wenig von den Themen angesprochen fühlen beziehungsweise nicht genügend für das Thema begeistert werden konnten. Frauen übernahmen eine führende Rolle als Referentinnen und Workshopleiterinnen.

Zum Projekt “Rollen im Wandel”

Zum Projekt “Bodenkoffer”

Zum Projekt “Hofübergabe im Fokus”

Start des Stakeholder-Forums Diversifizierung: Mehr Wertschöpfung für den ländlichen Raum

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Die österreichische Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen: Seit 1995 ist die Zahl der aktiven Betriebe um 36 Prozent gesunken. Um diesem Wandel zu begegnen, braucht es neue Wege und innovative Strategien. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Diversifizierung – also die Erweiterung landwirtschaftlicher Tätigkeiten über die klassische Produktion hinaus hin zu neuen Formen der Wertschöpfung.

Am 25. November 2025 fand an der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (HAUP) die Auftaktveranstaltung des Stakeholder-Forums Diversifizierung statt. 21 Institutionen und Organisationen aus Landwirtschaft, Wirtschaft, Tourismus, Bildung, Regionalentwicklung und aus dem Sozialbereich nahmen teil und diskutierten Zukunftsperspektiven der ländlichen Wertschöpfung. Fachvorträge und Diskussionsrunden zeigten deutlich: Die Diversifizierung ist in der Praxis angekommen – und bietet großes Potenzial für die Weiterentwicklung bäuerlicher Betriebe und ganzer Regionen.

Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik hat im März 2024 gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern aus der Landwirtschaft das Projekt „Bildungsinitiative Diversifizierung“ gestartet. Ziel ist es, die Lebensmittel- und Umweltkompetenz der Bäuerinnen und Bauern zu stärken, die regionale Wirtschaft zu fördern und Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu sichern.

„Die Diversifizierung ist ein zentrales Zukunftsthema für die österreichische Landwirtschaft. Mit der Projekt „Bildungsinitiative Diversifizierung“ und dem Stakeholder-Forum leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Stärkung bäuerlicher Betriebe und des ländlichen Raums“, betonte Rektor Thomas Haase.

„Mit dem Stakeholder-Forum setzen wir ein wichtiges Signal: Landwirtschaft, Wirtschaft, Tourismus, Soziales und Bildung müssen noch stärker zusammenarbeiten, um die Chancen unserer Regionen bestmöglich zu nutzen. Das Forum leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Vision 2028+“, erklärte Christian Rosenwirth, Leiter der Abteilung Innovation, Lokale Entwicklung und Zusammenarbeit im BMLUK.

„Die Diversifizierung eröffnet neue Perspektiven – wirtschaftlich, ökologisch und gesellschaftlich. Der Schlüssel liegt in der Vernetzung. Nicht nebeneinander arbeiten, sondern miteinander; nicht Silos verwalten, sondern Brücken bauen. Das Stakeholder-Forum wird weit über die Landwirtschaft hinaus Strahlkraft entfalten“, zeigte sich Robert Fitzthum, Kammerdirektor der Landwirtschaftskammer Wien, überzeugt.

„Für mehr Wertschöpfung im ländlichen Raum braucht es neue Impulse und Kooperationen. Die Diversifizierung spielt dabei eine Schlüsselrolle – sie verbindet Wirtschaft und Landwirtschaft, schafft Arbeitsplätze und erhöht die Attraktivität unserer Regionen“, unterstrich Markus Hillebrand, Obmann-Netzwerk Kulinarik, in seinem Vortrag „Schluss mit Parallelwelten: Wie Wirtschaft und Landwirtschaft gemeinsam Wert schaffen“

Zwei Best-Practice-Betriebe zeigten bei der Veranstaltung eindrucksvoll, wie die Verbindung von Landwirtschaft und Wirtschaft in der Praxis gelingen kann. Andrea Blochberger vom niederösterreichischen Unternehmen Eis Greissler – Aus Muh wird Wow präsentierte, wie handwerkliche Milchverarbeitung und innovatives Marketing bäuerliche Wertschöpfung neu denken lassen. Durch die Kombination aus regionaler Produktion, nachhaltiger Betriebsführung und touristischer Erlebnisqualität ist ein erfolgreiches Beispiel entstanden, das weit über die Region hinausstrahlt.

Ebenso überzeugend demonstrierte Heidi Liebminger vom Wieserhof – Zeit für die Sinne in der Steiermark, wie Diversifizierung zu einem ganzheitlichen Betriebsmodell werden kann. Mit ihrem Angebot rund um Alpakawanderungen, Kreativ-Workshops, Seminar- und Auszeiträume im Grünen, den Hofladen mit hochwertigen Alpakafaser-Produkten sowie Natur-, Ruhe- und Gesundheitsangebote auf dem Bauernhof schafft sie eine Brücke zwischen Landwirtschaft, Tourismus und Bildung – und zeigt, dass neue Einkommensquellen und gesellschaftlicher Mehrwert Hand in Hand gehen können.

Plattform für Zusammenarbeit und Wissenstransfer
Nach dem offiziellen Teil bot ein informeller Ausklang Gelegenheit zur Vernetzung. Künftig wird das Stakeholder-Forum zweimal jährlich stattfinden und als österreichweite Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Kooperation dienen. Das Forum bringt Akteurinnen und Akteure aus Landwirtschaft, Bildung, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit, Tourismus und Regionalentwicklung zusammen. Im Mittelpunkt steht der fachliche Austausch über aktuelle und neue Formen der Diversifizierung und deren Potenzial für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums. Ziel ist es, innovative Wertschöpfungsstrategien zu fördern, Arbeitsplätze zu sichern und die regionale Lebensqualität und Wertschöpfung langfristig zu stärken. Interessierte Organisationen sind herzlich eingeladen, sich aktiv einzubringen und die Zukunft des ländlichen Raums mitzugestalten.

Zu „Bildungsinitiative Diversifizierung“
An der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen inner- und außeragrarischen Partnerinnen und Partnern eine Bildungsinitiative zur Diversifizierung in der österreichischen Landwirtschaft entwickelt und umgesetzt. Im Zentrum stehen Innovation und Unternehmertum entlang der Wertschöpfungskette auf multifunktionalen landwirtschaftlichen Betrieben. Ziel ist es, die kleinstrukturierte österreichische Landwirtschaft zu stärken, indem neue wirtschaftliche Perspektiven aufgezeigt und die unternehmerischen Kompetenzen der Betriebe weiterentwickelt werden. Die Initiative leistet damit einen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung und Weiterentwicklung von Familienbetrieben in Österreich.

Projektpartner
Die Landwirtschaftskammern, die Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen und die Ländlichen Fortbildungsinstitute unterstützen die Bildungsinitiative mit ihrer Expertise, ihren Netzwerken und tragen aktiv dazu bei, neue Wege in der Diversifizierung aufzuzeigen. Zudem unterstützen zahlreiche landwirtschaftsnahe Organisationen und Projekte die Initiative und werden Teil des zukünftigen Stakeholder-Forums-Diversifizierung sein.

GCC26 – Gemeinsam Zukunft beschaffen – IÖB Challenges

Innovation
Klimaschutz
Lebensqualität
Natürliche Ressourcen

Der Aufruf für die drei Challenges startet am 04.12.2025, die besten Lösungen werden am 23. April 2026 beim großen GCC26-Event präsentiert.

  • Klimafitte Sanierung, Optimierung und Revitalisierung
    Öffentliche Gebäude und Infrastrukturen in Österreich stehen vor der Aufgabe, “klimafit” zu werden. Gesucht werden innovative Lösungen, die durch Sanierung, Optimierung und Revitalisierung die Widerstandsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit öffentlicher Bauten stärken, etwa durch neue Technologien, ressourcenschonende Materialien oder digitale Steuerungssysteme. Ziel ist es, ökologische, ökonomische und soziale Aspekte zu verbinden und die Klimaresilienz im Bestand messbar zu erhöhen.
  • Ökonomisch rentable Umweltmassnahmen
    Öffentliche Auftraggeber suchen Lösungen für Umweltmaßnahmen, die nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich rentabel sind. Ziel ist es, ganzheitliche Ansätze zu finden, die Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität und Ressourceneffizienz verbinden und gleichzeitig monetären oder prozesstechnischen Nutzen bringen. Gesucht werden marktfähige, skalierbare und innovative Konzepte für öffentliche Räume und Infrastrukturen.
  • Sicherheit und Schutz
    Öffentliche Auftraggeber stehen vor wachsenden Herausforderungen durch Digitalisierung, Klimawandel und globale Unsicherheiten, insbesondere im Bereich Cyber-Security, Datenschutz, Schutz vor Naturkatastrophen und stabile Lieferketten. Gesucht werden innovative Lösungen, die digitale und physische Sicherheit sowie die Resilienz von Lieferketten stärken, etwa durch Cyberabwehrsysteme, Frühwarnlösungen, Koordinationsplattformen oder Tools zur Optimierung im öffentlichen Bereich.