1938-2018: Gedenken und Bedenken in Hollabrunn
Bislang gibt es in der Region kein Zeichen der Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus. Ziel des Projektes ist die regionale und kulturelle Geschichtsaufarbeitung zur Stärkung des historischen Bewusstseins und das Gedenken an die historischen Ereignisse. Im Rahmen dieses Bildungsprojektes wurden die Schüler:innen der Region Hollabrunn zur Mitgestaltung ihres Lebensraumes eingeladen, indem sie ein Mahnmal entwerfen, das als Dauerinstallation zum Gedenken für die Öffentlichkeit dient.
Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen
Die Veröffentlichung der Geschichte um das Jahr 1938 in und um Hollabrunn sowie das Bewusstsein der damaligen Vorgänge wurden bislang wenig erfasst. Ganz besonders wichtig ist jedoch die Aufarbeitung und Vermittlung ihrer historischen Bedeutung an die jüngere Generation. Die Überlegung war, Erwachsene und Schülerinnen und Schüler gleichermaßen anzusprechen und in den regionalen Geschichtsaufarbeitungsprozess einzubinden.Ziele des Projekts
Ziele: Bewusstseinsbildung für die Ereignisse des Jahres 1938 und ihrer Bedeutung bis heute; Errichtung eines Mahnmals im Koliskopark zum Gedenken an die Verbechen des Nationalsozialismus; Schülerinnen und Schüler sollen maßgeblich in die Konzeption und Gestalltung des Mahnmals eingebunden werden; Die Gedenkveranstaltung und das Ziel der regionalen Geschichtsaufarbeitung richtet sich an alle GenerationenMaßnahmen um die Projektziele zu erreichen
- Konzeption eines Mahnmals durch die Schüler:innen der höheren Schulen Hollabrunns
- Wahl eines der eingereichten Mahnmale durch eine Jury, Übergabe an die HTL zur Umsetzung
- Feierliche Einweihung des Mahnmals
- Öffentliche Gedenkveranstaltung am 11. November 2018 im Stadtsaal Hollabrunn
- Festschrift
- Erstellung einer Homepage „Ge-und Bedenken in Hollabrunn“
- Lesungen für Schüler:innen und Exkursion zum jüdischen Friedhof
