Interaktive Schutzgebietskarte für die Tiroler Naturparke

Das Schutzgebietsmanagement in den Tiroler Naturparken stützt sich auf die Umsetzung von Maßnahmen in den Bereichen Naturschutz, Erholung und Tourismus, Regionalentwicklung, Umweltbildung und Forschung. Die Tiroler Naturparke können in all den angeführten Säulen auf eine umfassende Bilanz verweisen.

Das gegenständige Kooperationsprojekt hatte zum Ziel, eine gemeinsame interaktive digitale Schutzgebietskarte zu erstellen. Dazu wurde eine WEBGIS-Applikation pro Park sowie eine tirolweite Übersichtsapplikation programmiert und für die Schutzgebietsbetreuung verfügbar gemacht. Die Anwendung soll dazu dienen, die Fülle an statischen und dynamischen Informationen in den einzelnen Aufgabenbereichen des Schutzgebietsmanagements besser an die qualifizierte und interessierte Öffentlichkeit zu vermitteln.

Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

  • Qualitätssteigerung in der Besucherlenkung
  • Synergien mit Organisationen (Tourismusverbänden, NGOs, Gemeinden, …)

Ziele des Projekts

  • Naturparke – Austausch
  • Interessierte / Qualifizierte Öffentlichkeit

Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

Die Grundlage für dieses Projekt bildet die gemeinschaftliche, naturparkübergreifende Festlegung der abzubildenden Daten (Punkt-, Linien-, Flächendaten). Auf Basis dieses Katalogs wird ein Pflichtenheft für die ausführende Firma erstellt. In diesem Zusammenhang werden auch die notwendigen Schnittstellen vorgegeben.

Ergebnisse und Wirkungen qualitativ

  • Darstellung von naturkundlichen Inhalten und Informationen in kartographischer und beschreibender Form. 
  • Darstellung von naturparkrelevanten Inhalten für eine funktionierende Besucherlenkung (von der Anreise bis zum Aufenthalt vor Ort).
  • Die Applikation ist auf PCs und Tablets mit Internetverbindung lauffähig. 
  • Bereits vorhandene Daten des GDI Datenpool Tirol werden in die Anwendung eingebunden. 
  • Neu erstellte Inhalte werden zentral im Geodatenpool Tirol gespeichert, um die Verbreitung von Querschnittsthemen bzw. Inhalten mit wichtigen Partnerorganisationen zu erleichtern.

Die wichtigsten Lernerfahrungen

Über die interaktive Schutzgebietskarte ist es besser möglich, naturschutzfachliches Wissen (statisch, dynamisch) das im Zuge der Schutzgebietsarbeit generiert wird, an die qualifizierte und interessierte Öffentlichkeit zu bringen. Zusätzlich entsteht langfristig eine regionale Wissensplattform, die vielseitigen Nutzen zu stiften imstande ist (z.B. wertvolle Basis für Planungen aller Art; Umweltbildung,…).

Die Vermittlung von naturkundefachlichen Daten bzw. Informationen zur aktiven Besucherlenkung über das Internet bringt die Schutzgebietsbetreuungen wieder einen Schritt näher an die Landnutzer und Nutzer des Naturraumes (vom einheimischen Stakeholder bis hin zum Gast). Eine dynamische und interaktive Vermittlung im Rahmen einer Schutzgebietskarte bringt zudem den Vorteil, dass Informationen räumlich verortet und zudem Änderungen im Status quo in kürzester Zeit aktualisiert werden können.
Schwerpunkte
Bildung, Sensibilisierung und Wissenstransfer
Mobilität
Tourismus
Umwelt und Biodiversität
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
01.01.2016 - 31.12.2016
Projektregion
Tirol
Projektträger
Naturpark Kaunergrat (Pitztal-Fließ-Kaunertal)
Maßnahme im Programm
M16 Zusammenarbeit
16.05.2. a) Stärkung der Zusammenarbeit von AkteurInnen und Strukturen zur Erhaltung des natürlichen Erbes & des Umweltschutzes
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
36.021,00€
GAP Strategieplan Fördersumme
36.021,00€
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