LE-Alpenkonventionsbüro 2015-2017

Ziele des Alpenkonventionsprojektes

  • Bekanntmachung der Alpenkonvention in allen österreichischen Bundesländern
  • Implementierung der Alpenkonvention als geltendes Recht
  • Bewusstseinsbildung für die Inhalte der Alpenkonvention (Alpenschutz und nachhaltige Alpenentwicklung)
  • Anwendung der Durchführungsprotokolle als Schutz- und Entwicklungsinstrument
  • alpenweite Vernetzung und Anwendung der Alpenkonvention (insbesondere im Tourismus, Raumordnung, usw.)

Zielgruppen
  • alle österreichischen Bundesländer
  • Ministerien, Landesregierungen, Behörden (alle Ebenen), Gemeinden
  • NGOs, Zivilgesellschaft, Bürgerinitiativen, Privatpersonen, usw.
  • Anwalteien, Fachbüros, Regionalentwicklung, nachhaltige Tourismusinitiativen, usw.

Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

Stärkung der Alpenkonvention in den Bundesländern

Ziel ist es das Bewusstsein und die Chancen der Alpenkonvention und ihrer Durchführungsprotokolle für den Alpenraum weiter zu schärfen und dabei die Notwendigkeit herauszuarbeiten, in ihr ein tägliches Werkzeug für den Schutz der Berggebiete sowie eine nachhaltige Alpenentwicklung zu sehen.

Dazu zählen vor allem die weitere konsequente Implementierung und Umsetzung der Alpenkonvention in den österreichischen Bundesländern auf Verwaltungs- und Behördenebene. Ziel ist es ebenso die Durchführungsprotokolle in die österreichische Gesetzgebung zu implementieren. Dies deshalb, da in den österreichischen Bundesländern mitunter unterschiedliche Auslegungen und Herangehensweisen ein heterogenes Bild ergeben.

Ziele des Projekts

Wer profitiert:

Durch die Implementierung und laufende Bekanntmachung der Alpenkonvention profitieren:

  • Ministerien, Landesregierungen, Behörden (alle Ebenen), Gemeinden, usw. – NGOs, Zivilgesellschaft, Privatpersonen, Bürgerinitiativen, usw.
  • Anwalteien, Fachbüros, usw.  
  • ländlicher Raum
  • Alpenkerngebiete
  • benachteiligte Regionen

Was soll Projekt bewirken

  • laufende und lückenlose Anwendung der Alpenkonvention und ihrer Protokolle in einschlägigen Verfahren
  • Umsetzung von nachhaltigen Projekten unter aktiver Enbindung der Alpenkonvention
  • Leuchtturmprojekte für eine nachhaltige Entwicklung
  • umfassender Alpenschutz auf nationaler und internationaler Ebene
  • Umsetzung innovativer Projekte (national und international)
  • Mobilität, Tourismus, Raumplanung, Bodenschutz, Bergwald, Berglandwirtschaft, Naturschutz, usw.
  • Sensibilisierung für die Alpenkonvention als innovatives Entwicklungs- und Schutzwerkzeug
  • Stärkung des ländlichen Raumes und benachteiligte Regionen

Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

Maßnahmen

  • Tagungen, Workshops, Konferenzen
  • Umsetzung von Projekten zur Bewusstseinsbildung (z.B. Bodenschutz, Tourismus, Verkehr, usw.)
  • Stärkung des ländlichen Raumes
  • Öffentlichkeitsarbeit (Pressekonferenzen, Pressemitteilungen, Fachzeitschriften, usw.)
  • Veröffentlichung über die Alpenkonventions-Zeitschrift (einmalig im gesamten Alpenraum)
  • Rechtsexpertisen über die Rechtsservicestelle Alpenkonvention zu alpenkonventionsrelevanten Projekten ausarbeiten (Hilfestellung für Behörden, NGOs, Bürgerinitiativen, Privatpersonen)
  • Zusammenarbeit mit Universitäten (z.B. alpiner Freiraumschutz, alpine Raumordnung, Tourismusentwicklung, Bodenschutz, usw.)
  • Stärkung der Alpenkonvention im EUSALP-Prozess

Ergebnisse und Wirkungen qualitativ

Ergebnisse und Wirkungen

  • Bewusstsein für die Alpenkonvention in Österreich immer stärker gegeben
  • rechtliche Umsetzung verstärkt angewendet
  • Alpenkonvention als Alpenschutz- und Alpenentwicklungsinstrument wahrgenommen
  • zuwiderlaufende Erschließungsprojekte gestoppt (z.B. Warscheneck-Nord, Kalkkögel, Alemagna, usw.)
  • Umsetzungsbeispiele mit Alpenkonventionsbezug initiiert
  • Eingang in Ministerien, Landesregierungen, Behörden, usw.
  • verstärkte alpenweite Wahrnehmung der Alpenkonvention

Die wichtigsten Lernerfahrungen

Erkenntnisse

  • positive Zusammenarbeit mit Ministerien, Landesregierungen, Behörden
  • positive Sichtweise der Alpenkonvention in den Bundesländern (Landesregierungen
  • verstärkte Implementierung der Alpenkonvention in die Gesetzgebung
  • laufende Anwendung der Alpenkonvention
  • Bewusstsein für die Alpenkonvention als zukunftsweisendes Entwicklungspotenzial geschaffen
  • Instrument zur Stärkung des ländlichen Raumes

Lernen aus der Projektarbeit und kritische Momente

  • einschlägige Fachbereiche (z.B. Tourismuswirtschaft, Industrie) sehen die Alpenkonvention immer noch als ein Verhinderungsinstrument
  • Gefahr für die Alpenkonvention im EUSALP-Prozess unterzugehen bzw. an Relevanz zu verlieren
  • rechtliche Implementierung der Alpenkonvention (hält bei Projekten die rechtliche Auslegung?)
  • noch mehr an Bewusstseinsbildung schaffen (Öffentlichkeitsarbeit, Tagungen, Workshops, Einbindung der Zivilgesellschaft)

anders machen

  • verstärkte Initiierung und Umsetzung von Projekten zur besseren Sichtbarmachung der Alpenkonvention (Leuchtturmprojekte)
  • verstärkte alpenweite Umsetzung der Alpenkonvention
  • verstärkte Einbindung einschlägiger Stakeholder in Entwicklungsprozesse
  • Stärkung der Alpenkonvention und für den Bewusstseinsbildung im Rahmen des EUSALP-Prozesses
  • Projekte zur Stärkung des ländlichen Raumes
Schwerpunkte
Bildung, Sensibilisierung und Wissenstransfer
Gemeinwohl, Soziales und Daseinsvorsorge
Jugend
Klimaschutz
Klimawandelanpassung
Kultur und kulturelles Erbe
Ländliche Wirtschaft / KMU
Mobilität
Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft
Naturschutz
Tourismus
Umwelt und Biodiversität
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
01.01.2015 - laufend
Projektregion
Burgenland
Kärnten
Niederösterreich
Oberösterreich
Salzburg
Steiermark
Tirol
Vorarlberg
Wien
Projektträger
Umweltdachverband gGmbH
Maßnahme im Programm
M07 Basisdienstleistungen
7.6.5. Stärkung der Potenziale des alpinen ländlichen Raums
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
224.960,00€
GAP Strategieplan Fördersumme
111.805,12€
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