Mitanand im Eferdinger Land
Das Projekt beschäftigt sich mit einem nachhaltigen Betrieb von Ehrenamts-Initiativen:
- Qualifikation von Ehrenamtlichen,
- Bildung von Netzwerken (Jugend – Seniorinnen und Senioren),
- Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
- Etablieren des Mitkochtischs Marketings,
- Aufbau von Kooperationen
Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen
Der „Megatrend“ des demografischen Wandels bringt neue Herausforderungen an die Sorge- und Hilfeinfrastrukur unserer Gesellschaft, insbesondere auch der Gemeinden mit sich. Stichworte hierzu sind insbesondere: Hochaltigkeit, Abwanderung aus ländlichen Regionen und Migration. Damit verbunden ist die Zunahme von Single-Haushalten und die Ausdünnung der „sozialen Infrastruktur“ in vielen ländlichen Gemeinden. Dies stellt Menschen speziell in kleinen Gemeinden vor Herausforderungen, mit denen sie weitgehend alleine gelassen werden (zum Beispiel Abnahme der familiären Pflege, Frage Vereinbarkeit Beruf – Familie und gegebenenfalls Pflege)Ziele des Projekts
Das Projekt soll einen zentralen „Kümmerer“ etablieren, die Sichtbarmachung und Installation eines Sorgeteams. Es sollen Gesundheitsförderungsprogramme geschaffen werden. Zielgruppe sind alle Menschen, die einer Hilfe bedürfen oder Hilfe anbieten können.Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen
Kooperationen mit Projektpartnerinnen- und partnern durch Teammitglieder, Aufbau von Strukturen für einen nachhaltigen Betrieb der Initiativen (Netzwerk von Ehrenamtlichen, konkrete Aktivitäten Qualifizierung von Ehrenamtlichen Schaffung eines Gesundheitsförderprogrammes für Jung und Alt, zur Entlastung pflegender Angehöriger, in Zusammenarbeit und mit Vernetzung von Jugendorganisationen, Schulen und Seniorinnen und Senioren) Fortbildung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um sie zur Durchführung von Sorgegesprächen zu befähigen, allgemeine Kooperationen mit Projektpartnerinnen und -partnern, Hilfsbedürftigen und deren Familienmitgliedern aufbauen, Bekanntmachung des Angebotes, Durchführung von Aktivitäten gemäß Identifikation der Bedarfe, MarketingErgebnisse und Wirkungen qualitativ
Bei 39 Veranstaltungen nahmen 816 Personen teil, rund 600 Telefon- und Vermittlungskontakte konnten hergestellt werden. Besonders hervorzuheben sind das Festival der Vereine, bei dem der Klostergarten in Pupping in ein buntes Festivalgelände verwandelt wurde, die Veranstaltungen des MitkochTisches, wo in geselliger Runde Lebensmittel „gerettet“ und verarbeitet wurden, Kooperationen mit der Klima- und Energie-Modellregion (KEM), Hospiz und Seminarbäuerinnen.Gut besucht war auch die Veranstaltung „Demenz“ in Eferding. Das Erreichen der gesteckten Ziele war nicht immer von Einfachheit geprägt. In einer zunehmend vernetzten Welt ist der Zusammenhalt in der Gesellschaft von entscheidender Bedeutung. Die Idee von „Miteinand im Eferdinger Land“ beziehungsweise der fürsorglichen Gemeinschaft gewinnt grundätzlich dabei immer mehr an Relevanz. Diese Gemeinschaften sollten sich durch das gemeinsame Ziel auszeichnen, sich um ihre jeweiligen „Mitglieder“ zu kümmern, Unterstützung anzubieten und eine Atmosphäre des Vertrauens und der Solidarität zu schaffen.
