Museumskonzept Stadtgeschichte Enns
Da die Exponate der Stadtgeschichte aus dem Museum Lauriacum wegen der nicht zurück gebauten Landesausstellung in dezentrale Depots weichen musste, wurden neue Räumlichkeiten gesucht. Die neue Exposition soll kein konservatives “Heimatmuseum” werden, sondern das Thema Urbanisierung im Kontext mit der Oberösterreichischen (OÖ) Landesentwicklung und die Schritte zur Staatswerdung Österreichs sowie die Rolle der ältesten Stadt der Republik vermitteln.
Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen
Alle Exponate – rund 90 Prozent im Eigentum des Museumvereines – der Stadtgeschichte befinden sich derzeit in dezentralen Depots, weil sie aus dem Gebäude am Hauptplatz 19, der Oberösterreichischen Landesausstellung 2018 Römisches Erbe in Oberösterreich, weichen mussten und die Landesausstellungsschau (LA-Schau) nicht zurückgebaut worden ist und wegen der UNESCO-Welterbe-Prädikatisierung des römischen Donau-Limes, noch im Juli 2021, permanent erhalten bleibt. Neue Räume für diese Exponate wurden dem Museumsverein von Stadt und Land zugesichert.Ziele des Projekts
Ziel ist eine weitgehend selbsterklärende – durch moderne Elektronik – unterstützte Schau bei geringem personellem Aufwand. Für die museumspädagogische Kulturvermittlung stehen ausgebildete ehrenamtliche Funktionärinnen und Funktionäre des Museumvereines Lauriacum-Enns zur Verfügung.Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen
Für die Konzepterstellung wurden in Abstimmung mit dem OÖ Museumsverbund – Präsident Universitätsprofessor Dr. Roman Sandgruber, fünf Themenkörbe selektiert:- Position der Stadt Enns heute
- Der lange Weg zur Stadt mit Stadtrecht, Georgenberger Handfeste, Erbvertrag Österreich/Steiermark
- Bild einer mittelalterlichen Stadt, Zünfte
- Bildung, Arbeit, Wirtschaft, Logistik/Hafen
- Die Zukunft der Städte am Beispiel von Enns, Nachhaltigkeit, Energie und gesellschaftlicher Zusammenhalt – Bürger-Gemeinschaft sind das Esset einer modernen Stadt
