LIN: Social Business und Startup Schmiede Oststeiermark

Das ländliche Innovationsnetzwerk (LIN) „Social Business und Startup Schmiede Oststeiermark” nutzt Synergien der bestehenden Strukturen und Netzwerke der Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner, um ein nachhaltig funktionierendes Business-Inkubations-Modell aus dem urbanen Raum in den ländlichen Raum zu transferieren und ein LIN – Social & Green Entrepreneurship-Ökosystem in der Oststeiermark zu etablieren. 

Entsprechend dem SMART Village Konzept werden (potenzielle) Entrepreneurinnen und Entrepreneure, Unternehmerinnen und Unternehmer ermutigt und unterstützt, innovative Lösungsansätze für regionale gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen zu entwickeln und nachhaltige, impact-orientierte Geschäftsmodelle zu implementieren. Die Fachexpertise des Kompetenzzentrums Social Business Club Styria (SBCS) wird durch Wissenstransfer nachhaltig regional verankert und über die Regionalentwicklung Oststeiermark (REO) sowie die Regionalentwicklungsagentur Oststeirisches Kernland (LAG) als zentrale Netzwerkknoten unter allen Akteurinnen und Akteuren des Ökosystems verbreitet.

Der Projektablauf gliedert sich in vier aufeinander abgestimmte Arbeitsschritte. Zu Beginn erhebt eine regionale Fokusgruppe spezifische Bedarfe und definiert Themenschwerpunkte für ökologische und gesellschaftliche Innovationen. Über breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit und drei bis vier jährliche Netzwerkveranstaltungen werden neben etablierten Akteurinnen und Akteuren gezielt auch neue Zielgruppen wie Frauen, Jugendliche, Landwirtinnen und Landwirte sowie Kunstschaffende angesprochen und begeistert. Ein zentrales Element zur Mobilisierung ist die Durchführung eines regionalen Ideen-Calls, bei dem innovative Lösungsansätze eingereicht, von einer Jury bewertet und im Rahmen einer Prämierungsveranstaltung ausgezeichnet werden. Parallel dazu wird das regionale Unterstützungsnetzwerk kartiert (Ökosystem-Mapping) und mit überregionalen Partnerinnen und Partnern vernetzt, um eine dauerhafte, kollaborative Innovationskultur zu verankern.

Um das Know-how nachhaltig in der Region aufzubauen, werden im Rahmen eines „Train-the-Trainer“-Ansatzes zunächst die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der regionalen Partner geschult. Darauf aufbauend finden bedarfsgerechte Impact Labore (Impuls-Workshops) und ein dreiteiliges Impact Basistraining statt, in denen Gründungsinteressierte ihre Ideen zu tragfähigen Social-Business-Geschäftsmodellen weiterentwickeln. Das Angebot wird durch fachspezifische Workshops (in Präsenz und in hybrider Form) abgerundet. Zur individuellen Begleitung der Gründerinnen und Gründer wird ein Mentorinnen- und Mentoren-Netzwerk aufgebaut.

Als Projektergebnis entstehen praxistaugliche Social & Green Businesses sowie innovative Leitprojekte, die konkrete Beiträge zur Erreichung der regionalen ökologischen und gesellschaftlichen Ziele leisten. Die REO und LAG etablieren sich dabei nachhaltig als zentrale Anlaufstellen für impact-orientiertes Unternehmerinnen- und Unternehmertum. Die gewonnenen Erkenntnisse und Erfolgsgeschichten werden in einem Magazin als Abschlussbericht dokumentiert sowie über das nationale GAP-Netzwerk verbreitet (Dissemination), damit das Modell als Best Practice für andere ländliche Regionen dienen kann.

Schwerpunkte
Bildung, Sensibilisierung und Wissenstransfer
Jugend
Klimaschutz
Ländliche Wirtschaft / KMU
Lebensmittelverarbeitung und Kulinarik
Umwelt und Biodiversität
Vermarktung und Vertrieb
Förderperiode
GAP 23-27
Individuelle Schlagworte
Bildung
Gesellschaft
Landwirtschaft
Netzwerkaufbau
regionale Wertschöpfungsketten
Social Business
Standortentwicklung
Start-up
Unternehmensgründung
Wirtschaft
Wissenstransfer
Projektlaufzeit
01.09.2024 - 31.08.2027
Projektregion
Steiermark
Projektträger
ARGE Social Business und Startup-Schmiede Oststeiermark
Maßnahme im Programm
77-03 Ländliche Innovationssysteme
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
141.750,00€
GAP Strategieplan Fördersumme
141.750,00€
Kontakt

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