Wunschgroßeltern

In der Projektphase werden gemeinsame Aktivitäten zum Themenschwerpunkt “Wie es früher einmal war” (Back to the roots) anvisiert. Es soll der Alltag der Familien entschleunigt sowie den Kindern und jungen Erwachsenen “Werte u. Traditionen” vermittelt werden. Gerade in der jetzigen Zeit ist ein generationsübergreifendes Netzwerk von großer Bedeutung. Unter dem neuen Ansatz “Back to the roots” sollen Wissen vermittelt und gemeinsame Aktivitäten forciert werden.

Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

In den letzten zwei Jahren wurde das  Projekt Wunschoma durchgeführt. Inhalt des Projektes war: zugezogenen Familien und deren Kindern die Möglichkeit zu geben mit Wunschomas in Kontakt zu treten. Auch sollte die Integration der Familien damit schneller und besser erfolgen. Die Vernetzung und der Austausch zwischen Wunschomas und Wunschfamilien untereinander soll dadurch gestärkt und ausgebaut werden.

Die Projekterfahrungen zeigen, dass es für die Region wichtig ist, weiterhin diese besondere Art der Kinderbetreuung anzubieten und somit das generationenübergreifende Netzwerk zu stärken. Das Thema Kinderbetreuung stellt berufstätige Frauen und junge Familien vor komplexe Herausforderungen, diese können durch die Hilfe, die ihnen durch dieses Projekt geboten werden, leichter bewältigt werden. Resultierend daraus, soll das Projekt  “Wunschgroßeltern” in den nächsten zwei Jahren durchgeführt werden. 

In der Projektphase werden gemeinsame Aktivitäten zum Themenschwerpunkt “Wie es früher einmal war” (Back to the roots) anvisiert. Es soll der Alltag der Familien entschleunigt sowie den Kindern und jungen Erwachsenen “Werte u. Traditionen” vermittelt werden. Ebenso erfahren Kinder geschichtliches von den Wunschgroßeltern – selbst erlebtes und nicht aus den Geschichtsbüchern. Gerade in der jetzigen Zeit ist ein generationsübergreifendes Netzwerk von großer Bedeutung. Es gibt zahlreiche ältere Menschen, die gerne Zeit mit Kindern verbringen möchten und sich einen regelmäßigen Kontakt zu Familien wünschen. Omas und Opas sind für die Familien von großer Bedeutung. Nicht zur Entlastung im Alltag, sondern vor allem von der wertvollen gemeinsamen Zeit profitieren Familien, Kinder und Großeltern gleichermaßen. Unter dem neuen Ansatz “Back to the roots” sollen Bauernhöfe besucht und dadurch Wissen vermittelt werden wie: Wo kommt die Milch her? / Wie werden Lebensmittel erzeugt? – wie zum Beispiel Brot, Butter etc. / Wie viele Eier legt eine Henne pro Tag.

Auch gemeinsam organisierte  Backtage (Brot & Kekse) sowie Basteln mit Naturmaterialien oder das gemeinsame Erforschen der Natur sind geplant.

Ziele des Projekts

Ziel des Projektes ist es:
-Integration der Familien zu verbessern
-Stärkung der gegenseitigen Solidarität
-Nutzung des Erfahrungswissens älterer Menschen
-Anregung des Dialogs und Erfahrungsaustausches zwischen den Generationen
-Stärkung nachbarschaftlicher Strukturen / Zusammenhalt im Dorf stärken
-Vernetzung und Austausch zwischen Wunschgroßeltern und Wunschfamilien untereinander stärken und ausbauen
-den Wiedereinstieg für junge Mütter in die Berufswelt erleichtern
-ein alternatives und flexibles Angebot der Kinderbetreuung
-Förderung des freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements
Schwerpunkte
Bildung, Sensibilisierung und Wissenstransfer
Gemeinwohl, Soziales und Daseinsvorsorge
Gleichstellung
Jugend
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
01.07.2021 - laufend
Projektregion
Tirol
LEADER Region
LAG Regionalmanagement regio³ Pillerseetal-Leukental-Leogang
Projektträger
LAG Regionalmanagement regio³
Maßnahme im Programm
M19 Leader
19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
16.000,00€
GAP Strategieplan Fördersumme
12.800,00€
Kontakt