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Illustration: iStock/incomible

25. April 2019, 10:00–16:00

Schulung „Chancengleichheit in der Praxis fördern“ in St. Pölten, 25. April: für NÖ, OÖ, Wien

Chancengleichheit in der ländlichen Entwicklung Ein Fachtraining für Akteurinnen und Akteure, die in der Verwaltung, in den Regionen und regionalen Organisationen an der Umsetzung des LE14-20 mitwirken

Themenbereich
Leader & Regionen

Ziel der Veranstaltung

Zielgruppe
Hauptzielgruppe sind Akteurinnen und Akteure, die in der Verwaltung, in den Regionen und regionalen Organisationen an der Umsetzung der Ländlichen Entwicklung (LE 14-20) mitwirken.

Die Schulung richtet sich dabei speziell an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Programm- und LEADER-Verantwortlichen Landes- und Bundesstellen, Fachabteilungen der Länder und des Bundes sowie Kammern und insbesondere auch an LAG-Managerinnen und LAG-Manager. Grundsätzlich sollen an diesem Training Frauen und Männer teilnehmen, die in Entscheidungspositionen im Förderverlauf operativ tätig sind bzw. an der Auswahl und Bewertung von Projekten mitwirken.

Insgesamt wird dieses eintägige Fachtraining im Rahmen von drei Workshops LE-Akteurinnen und Akteuren in allen Bundesländern angeboten:
- 25. April, St. Pölten: für NÖ, OÖ und Wien
- 30. April, Klagenfurt: für Kärnten, Steiermark und Burgenland
- 2. Mai, Innsbruck: für Tirol, Vorarlberg und Salzburg

Ziel der Veranstaltung
Gleichstellung in der Praxis fördern
Als „Querschnittsmaterie“ spielt das Thema Chancengleichheit bei vielen Förderentscheidungen auf Landes- und Bundesebene, aber auch bei der Auswahl von Projekten auf lokaler und regionaler Ebene eine Rolle. Die Vermittlung von fundiertem Wissen zum Thema Chancengleichheit im Rahmen von Gender-Schulungen soll dazu beitragen, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Praxis der ländlichen Entwicklung in Zukunft besser berücksichtigt werden kann.

Chancengleichheit bringt viele Vorteile
Gleichstellung ist ein erklärtes Ziel in allen Politikbereichen auf nationaler und EU-Ebene. Auch im österreichischen Programm für die ländliche Entwicklung (LE 14 – 20) ist die Förderung von Chancengleichheit bzw. die Gleichstellung von Frauen und Männern als Querschnittsziel verankert.

Eine ausgewogene Beteiligung von Frauen und Männern hat viele positive Effekte für die Entwicklung von Regionen, Gemeinden und Organisationen:

  • Know-how und Erfahrungen: Die gleichberechtigte Mitwirkung von Frauen bringt neues Know-how und interessante Erfahrungen für die ländliche Entwicklungsarbeit in allen Bereichen.
  • Neue Perspektiven: Durch die Zusammenarbeit von Frauen und Männern können mehr Perspektiven in die Entwicklungsarbeit integriert werden – die Ergebnisse sind daher umfassender und nachhaltiger.
  • Unterschiedliche Lebensrealitäten im Blick: Das soziale, kulturelle und wirtschaftliche Umfeld können in heterogen zusammengesetzten Gruppen besser nach den Bedürfnissen von Frauen und Männern gestaltet werden. Das bringt mehr Lebensqualität für alle.
  • Kreative Lösungen und Innovationen: Studien belegen, dass divers zusammengesetzte Gruppen, in denen Frauen und Männer in unterschiedlichen Lebenslagen mitarbeiten, kreativer sind und zu bedarfsgerechteren Entscheidungen kommen. Die Innovationsforschung hat auch festgestellt, dass heterogen zusammengesetzte Gruppen innovativere Lösungen als homogene Gruppen entwickeln.

Inhalte der Schulung
Was bedeutet Gender Mainstreaming – ein gemeinsames Verständnis schaffen
  • Aktuelle Ansätze und Konzepte zu Chancengleichheit und Gender Mainstreaming werden vermittelt. Dadurch soll ein gemeinsames Verständnis von Gender Mainstreaming entstehen.
  • Im Mittelpunkt stehen dabei die Interventionslogik, der Nutzen und die Auswirkungen von Gender Mainstreaming auf die Förderabwicklung und die Umsetzung von Maßnahmen und Projekten im Rahmen des LE-Programms.

Gender Mainstreaming in der Praxis: Strukturen, Abläufe und Bewertungsoptionen
  • Die gezielte Förderung von Chancengleichheit erfordert die Veränderung von Strukturen und Abläufen in einer Organisation. Dazu werden in der Gender-Schulung konkrete Vorschläge entwickelt, z.B. bezüglich der Bereiche Projektbewertung, Förderrichtlinien, Procedere der Auftragsvergabe, Integration von GM in das Controlling.
  • Methodisch wird im Training mit Inputs der Trainerin, konkreten Beispielen, strukturierten Gruppenarbeiten sowie Diskussion und Reflexion im Plenum gearbeitet.

Wir hoffen, dass dieses Weiterbildungsangebot zum Thema Chancengleichheit auf großes Interesse stößt und freuen uns auf Ihre Teilnahme!


Organisatorisches
Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis spätestens 19. April 2019 an.
Kosten
Die Teilnahme an der Gender-Schulung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Organisation & Kontakt
Netzwerk Zukunftsraum Land
Luis Fidlschuster
luis.fidlschuster@zukunftsraumland.at
T.: 0699-11392411

Ort der Veranstaltung

Landhaus St. Pölten, Haus 1a, 2. Stock
Industrieviertel-Saal

Veranstalter

Netzwerk Zukunftsraum Land

<span class='copyright'>Illustration: iStock/incomible</span>