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10. September 2020, 10:00–16:30

Speeding up Innovation

Informations- und Vernetzungsveranstaltung für innovative EIP-AGRI Projekte und Bildungs- und Beratungseinrichtungen

Themenbereich
Innovation

Ziel der Veranstaltung

Die „Europäischen Innovationspartnerschaft für Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-AGRI) wird seit 2015 in Österreich umgesetzt. Mittlerweile gibt es 30 sogenannte „Operationelle Gruppen“, die derzeit an ihren innovativen Projekten arbeiten oder diese bereits abgeschlossen haben. Damit die Projektergebnisse auch Nutzen für die gesamte österreichische Landwirtschaft stiften können, ist es essenziell, dass die Projektergebnisse so effektiv und effizient wie möglich verbreitet werden. Dabei sind landwirtschaftliche Bildungs- und Beratungseinrichtungen wesentliche Multiplikatorinnen, da sie über eine Reihe von Instrumentarien zur Wissensverbreitung verfügen. Darum ist die Vernetzung der Operationellen Gruppen mit den Beratungs- und Bildungseinrichtungen für die Innovation in der österreichischen Landwirtschaft von höchster Wichtigkeit.

Im Rahmen der Veranstaltung „Speeding up Innovation“ hatten Vertreterinnen und Vertreter aller österreichischen Operationellen Gruppen die Möglichkeit, wichtige Kontakte mit den österreichischen Beratungs- und Bildungseinrichtungen zu knüpfen. Weiters konnten sich die Operationellen Gruppen direkten Input einholen, wie sie ihre Projektergebnisse am besten an die jeweiligen Zielgruppen kommunizieren können und wie daraus Bildungs- und Beratungsangebote entwickelt werden können.

Zum Auftakt der Veranstaltung gab Christian Rosenwirth vomBundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) einen Ausblick auf die kommende Periode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union. Er skizzierte einen Überblick über das österreichische landwirtschaftliche Wissens- und Innovationssystem (englisch „Agricultural Knowledge and Innovation System“ - AKIS) und betonte dessen hohe Bedeutung für den Wissenstransfer im landwirtschaftlichen Sektor. Danach stellten Florian Herzog (Landwirtschaftskammer Österreich - LKÖ) und Herbert Bauer (Landwirtschaftliches Fortbildungsinstitut – LFI) dar, wie die Bildungs- und Beratungsangebote von LKÖ und LFI zum Brückenschlag zwischen Forschung und Praxis beitragen.

Nach diesen Ausführungen hatten die Operationellen Gruppen im Rahmen von fünf Themen-Cornern die Möglichkeit, ihre innovativen Projekte vorzustellen und mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern konkrete Herausforderungen und Fragestellungen zu bearbeiten, die sich im Rahmen ihrer Projekte in Bezug auf Wissensverbreitung und Erarbeitung von Bildungs- und Beratungsangeboten ergeben haben.

Zum Abschluss unterstrich Christian Rosenwirth (BMLRT) nochmal die hohe Bedeutung von Vernetzung und Wissenstransfer für den Agrarsektor und betonte, dass deren Stellenwert in der kommenden Periode der GAP noch weiter steigen wird.

Ort der Veranstaltung

Seminarhaus auf der Gugl
Auf der Gugl 3
4021 Linz

Veranstalter

Netzwerk Zukunftsraum Land