Innovations-Kapazitäten in Regionen stärken!

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Region und Innovation – passt das zusammen? Ja, natürlich! Regionale „Innovations-Ökosysteme“ haben das Potenzial, neue Lösungen zur Deckung gesellschaftlicher Bedürfnisse zu entwickeln und einzuführen, die verschiedene Lebensbereiche, Akteur:innen und Sektoren miteinander verbinden. Menschen und Organisationen kennen sich, teilen oft ähnliche Erfahrungen und Herausforderungen und können deshalb schneller und zielgerichteter zusammenarbeiten und gemeinsame Aktivitäten an für sie passende Zielbilder ausrichten. Wirtschaft, Soziales, Bildung, Klima oder Umwelt wirken als politische und administrative Bereiche im regionalen Kontext oft verbundener als auf Landes-, nationaler oder europäischer Ebene.

Dennoch gibt es bestimmte Voraussetzungen, damit Regionen jenseits punktueller Innovationen erfolgreich auch einen Beitrag zu größeren gesellschaftlichen Veränderungen (Transformationen) leisten. Diese Voraussetzungen können zusammengefasst als „Innovations-Kapazitäten“ bezeichnet werden.

Eine neue Broschüre des BMLUK im Rahmen der Regionen-Dialog-Plattform möchte innovative Akteur:innen vor Ort darin unterstützen, diese Kapazitäten aufzubauen und weiterzuentwickeln. Sie präsentiert zahlreiche Anregungen („Hacks“) zur Mitgestaltung von Innovationssystemen und für eine noch wirksamere, transformative Umsetzung von Vorhaben. Diese Broschüre dient zugleich als begleitende Unterstützung bei der Umsetzung der GSP-Fördermaßnahme „Ländliche Innovationssysteme“ (77-03).

Im Mittelpunkt steht die Einführung neuer Ideen, Praktiken, Produkte oder Dienstleistungen mit dem Ziel, Wohlstand und Lebensqualität in der Region nachhaltig zu verbessern – etwa durch die gezielte Steigerung der regionalen Wertschöpfung oder durch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und digitaler Anwendungen für starke regionale Wirtschaftskreisläufe.