Öffentliche Konsultation zur GAP nach 2027

Klimaschutz
Lebensqualität
Natürliche Ressourcen

Da die aktuelle Förderperiode 2027 endet, hat die Europäische Kommission im Sommer 2025 Vorschläge für die zukünftige Ausgestaltung der GAP vorgelegt. Bei einem GAP-Dialogforum im Jänner in Wien und im Rahmen einer Webinar-Reihe im März 2026 wurden die Vorschläge präsentiert und erläutert sowie im Hinblick auf Österreich aufbereitet.

Gemäß dem Vorschlag der Europäischen Kommission soll die GAP in der Förderperiode 2028 bis 2034 Teil eines „Nationalen und regionalen Partnerschaftsplans“ sein, der je Mitgliedstaat auszuarbeiten sein wird. Über diesen Plan soll zukünftig neben der GAP eine Reihe von Politikbereichen umgesetzt werden. Welche Arten der Unterstützung im Rahmen der GAP in Zukunft möglich sein sollen, wird in einer eigenen GAP-Verordnung  geregelt. Diese Verordnung liegt derzeit in einem Entwurf vor und wird von den EU-Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission bzw. im Europäischen Parlament verhandelt.

Uns interessieren Ihre Perspektiven, Erfahrungen und konkreten Verbesserungsvorschläge für die Neugestaltung der GAP zu folgenden Themen:

  • Betriebsentwicklung und Einkommen (Generationenwechsel / Einkommensstützung)
  • Umwelt und Klima (Agrarumweltprogramm / verantwortungsvolle Betriebsführung)
  • Stärkung vitaler ländlicher Räume (LEADER/ Aufbau von regionalen Innovationsökosystemen / Daseinsvorsorge / Aktivierung von Leerständen / Mobilität)

Ab sofort haben Sie bis einschließlich 7. Mai 2026 die Möglichkeit, Ihre Beiträge zur Gestaltung der zukünftigen GAP in Österreich einzubringen! Nutzen Sie diese Möglichkeit, damit die Themen, die Ihnen wichtig sind, Eingang in die Diskussion finden.

© BMLUK/Alexander Haiden