Alpin Camping Mallnitz

Der Tourismusort Mallnitz steht für Wandern, Naturerleben und Erholung in den Hohen Tauern.
Um den immer höheren Ansprüchen des Gastes gerecht zu werden, müssen neue Angebote und Anreize geschaffen werden. 




Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

Die Gemeinde Mallnitz hat sich als Ziel gesetzt, einen Alpincampingplatz zu errichten, da der Ort und die nähere Umgebung keine solchen Anlagen bietet.

Die öffentliche Erholungsnutzung für die Touristinnen und Touristen und auch für die einheimische Bevölkerung steht im Vordergrund. Der Campingplatz ist ein idealer Ausgangspunkt für Aktivitäten in der Umgebung und zur Verbesserung der Nächtigungszahlen.
Glamping ist der neue Megatrend in der Camping-Branche. Glamping setzt sich aus den Begriffen GLAMorous und camPING zusammen.
Glamping ist schon seit einigen Jahren ein stark wachsender Trend, der seine Wurzeln in Afrika und Thailand hat.

Glamping vereint Luxus, Natur und Außergewöhnliches
Dieser Glamping-Trend setzt sich jetzt auch in Europa immer mehr durch. Auch in Österreich gibt es inzwischen Unterkünfte, die einen luxuriösen Campingurlaub versprechen. Diese Unterkünfte befinden sich auf Campingplätzen der gehobenen Kategorie, aber auch auf kleineren ländlich gelegenen und kinderfreundlichen Campingplätzen





Ziele des Projekts

  • Schaffung eines zusätzlichen noch nicht vorhandenen touristischen Angebotes für Mallnitz
  • 40.000 – 45.000 Nächtigungen im Endausbau, dadurch bessere Ausnutzung der örtlichen Infrastruktur (Nahversoger, Restaurants, Bank, Sportanbieterinnen- und anbieter, -verleih etc.) und Stärkung der regionalen Wirtschaft
  • Attraktivierung des Standortes Mallnitz für weitere Investitionen zum Beispiel Ausbau Schigebiet Ankogel, Hotelprojekt Kritzerfeld (Chalethotel Hohe Tauern)
  • Weitere Investitionen in den bestehenden Hotelbetrieben
  • Qualitätsbesserung
  • Saisonverlängerungen
  • Kooperationen mit Reiseveranstalterinnen- und veranstaltern und Outdooranbieterinnen- und anbietern
  • Höhere Attraktivität für Online- und Direktbucherinnen- und bucher
  • Höhere Buchungswahrscheinlichkeit im Wandetourismus
  • Qualitäts- und Angebotserweiterung für bestehendes Gästepotential







Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

Das Konzept zum Projekt „ACM – Alpin Camping Mallnitz“ sieht die Errichtung eines Campingplatzes mit Sommer- und Winterbetrieb vor.
In der ersten Ausbaustufe sollen 69 Stellplätze und ein großzügiges Hauptgebäude für Rezeption, Bistro, Shop und Sanitäreinrichtungen entstehen. Nach Süden hin erstreckt sich die Fläche für die zweite Ausbaustufe mit weiteren 37 Stellplätzen.

Um die Anlage am stark wachsenden Glamping-Markt zu etablieren ist in den Hanglagen westlich des Campingplatzes der Ausbaustufe 2 ein Feriendorf mit 25 exklusiven Bergchalets geplant. Diese sollen auf 1 – 2 Etagen Wohnflächen von ca. 25 – 65 m² aufweisen und somit jeweils Platz für zwei bis sechs Personen bieten. Weiters ist in diesem Bereich die Errichtung einer Sauna- und Wellnesshütte geplant.

Weitere Maßnahmen:
  • Errichtung einer Beschneiungsanlage inklusive Speicherteich für den Passhuberbichl für die Erweiterung der ortsnahen Langlaufloipe auf 10 Kilometer
  • Errichtung einer Aufstiegshilfe (Kinderlift oder Förderband), einer Rodelbahn und eines Pumptrackes
  • Ausbau des Wanderweges
  • Errichtung eines Kleinfeld-Fußballplatzes mit Clubhaus

Ergebnisse und Wirkungen qualitativ

Hochwertiger Ganzjahresbetrieb, Alleinstellungsmerkmal in der Region, trotz Covid-19 sehr gutes erstes Jahr.

Schon bei der Planung und beim Bau der in einer modern alpinen Architektur gehaltenen Gebäude wurde auf die Stärkung der regionalen Wirtschaftskreisläufe geachtet. So spielte zum Beispiel der Baustoff Holz eine zentrale Rolle. Bei der Geländegestaltung wurde zur Gänze vor Ort gewonnenes Material verwendet, sodass eine Zulieferung über lange Strecken nicht notwendig war. Alle Gebäude der Anlage werden mit Wärme und Strom aus dem örtlichen Biomasse-Fernwärmewerk versorgt. In der Gastronomie werden viele in der Region produzierte Lebensmittel verwendet und es wird auf Abfallvermeidung und Trennung geachtet. Für e-mobil anreisende Gäste steht entsprechende Ladeinfrastruktur zur Verfügung

Die wichtigsten Lernerfahrungen

LEADER war ein Teilprojekt. Die Gesamtfinanzierung von 3,5 Mill. Euro hat einen entsprechenden Projektvorlauf benötigt und es war nicht einfach die Gesamtfinanzierung aufzubringen. Die Covid Phase hat die Gesamtumsetzung des Projektes erschwert, wobei es jedoch gelungen ist, die Zielsetzung  zu erreichen.
Schwerpunkte
Gemeinwohl, Soziales und Daseinsvorsorge
Gleichstellung
Klimaschutz
Klimawandelanpassung
Kultur und kulturelles Erbe
Ländliche Wirtschaft / KMU
Lebensmittelverarbeitung und Kulinarik
Mobilität
Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft
Naturschutz
Tourismus
Umwelt und Biodiversität
Vermarktung und Vertrieb
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
01.04.2019 - 01.04.2021
Projektregion
Kärnten
Maßnahme im Programm
M19 Leader
19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
890.000,00€
GAP Strategieplan Fördersumme
75.027,00€
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