ASA – Alpine Safety Area

Das Projekt ASA – Alpine Safety Area beim Klettersteig in St. Magdalena hat das Ziel durch Information und Bewusstseinsbildung alpinen Gefahren beim Wandern und Bergsteigen vorzubeugen. Es soll eine fixe Anlage installiert werden. In diesem Demonstrations- und Schulungsgelände kann der Besucher auf engstem Raum und im relativ sicheren Rahmen erfahren und erleben, welche Anforderungen auf Wander- und Bergwegen sowie Klettersteigen auf Bergwanderer bzw. Bergsteiger zukommen.

Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

Für die Ausübung der Sportarten Wandern und Bergsteigen sind keinerlei Vorbildung oder Einschulung zwingend notwendig, aber durchaus ratsam. Rund 34% aller Unfälle in Tirol sind Wanderunfälle. Bereits kleine Unachtsamkeiten wie z.B. ein Stolperer können fatale Folgen haben.

Ziele des Projekts

Gemeinsam mit dem Land Tirol (Sportabteilung), der Abteilung Forst, dem Kuratorium für alpine Sicherheit, dem Bergführerverband und der Alpinpolizei soll dieses Pilotprojekt gestartet werden. Die Anlage dient der Information und Bewusstseinsbildung, um alpine Gefahren und Risiken beim Bergwandern und Klettersteiggehen zu veranschaulichen


Die Inhalte des von der Tiroler Landesregierung beschlossenen Tiroler Wander- und Bergwegekonzeptes können so erstmals in einem didaktisch sehr wertvoller und anschaulicher Weise praktisch vermittelt werden. Damit soll versucht werden, mit Präventionsmaßnahmen die Unfallzahlen beim Wandern zu verringern und die Einheimischen als auch die Touristen auf die Gefahren der alpinen Bergwelt aufmerksam zu machen.

Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

Bergsportarten wie das Wandern erleben einen Höhenflug, immer mehr Personen üben diese Sportart als z.B. Ausgleich zu ihrem Alltag aus. Die Statistik zeigt, dass es zu einem rasanten Anstieg der Wanderer gekommen ist. Folglich ist es in den letzten Jahren auch zu relativ vielen Unfällen gekommen. Rund 34% aller Unfälle in Tirol sind Wanderunfälle. Geht man zur Ursachenforschung über, dann wären eigentlich alle Unfälle mehr oder weniger vermeidbar. Neben Erschöpfung (Herzinfarkt) gibt es viele kleine Ursachen, die oft fatal enden. Ein Stolperer auf einem ausgesetzten Höhenweg in den Bergen endet laut Statistik in vielen Fällen auch tödlich. Um die richtige Gehtechnik in einem kurzen, dafür adaptierten Gehgelände relativ gefahrlos zu üben und zu verbessern, soll nun erstmals eine sogenannte „Alpine Safety Area“ (kurz ASA) geschaffen werden.

In diesem fix installierten alpinen Demonstrations- und Schulungsgelände kann der Besucher auf engstem Raum und im relativ sicheren Rahmen erfahren und erleben, welche Anforderungen auf Wander- und Bergwegen sowie Klettersteigen der verschiedenen Schwierigkeitsgrade auf Bergwanderer bzw. Bergsteiger zukommen. Dazu sind verschiedene Informationstafeln vorgesehen, um die Inhalte eindringlich und ansprechend aufbereitet zu vermitteln. Die Besucher können auch ihre Trittsicherheit üben und ihre Kletterfertigkeit sowie Schwindelfreiheit testen. Ein weiterer wichtiger Teil des Projektes sind die geplanten Schulprojekte mit den Klassen der NMS im Wipptal. Gemeinsam mit einem Bergführer werden die Kinder auf alpine Gefahren sensibilisiert und können die Gehtechniken auf Bergwegen und Klettersteigen gefahrlos üben.
Schwerpunkte
Bildung, Sensibilisierung und Wissenstransfer
Tourismus
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
01.06.2017 - laufend
Projektregion
Tirol
LEADER Region
LAG Regionalmanagement Wipptal
Projektträger
Tourismusverband Wipptal
Maßnahme im Programm
M19 Leader
19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
17.720,00€
GAP Strategieplan Fördersumme
10.176,60€
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