Bahn.Standort.Bischofshofen

Mit dem Projekt „Bahn.Standort.Bischofshofen“ soll der Bahnknotenpunkt als regionale Mobilitätsdrehscheibe für die Zukunft gestärkt werden.
Damit das ohne Subventionierung durch öffentliche Mittel der Gemeinden gelingen kann, muss der Standort Bischofshofen als ein von gut ausgebildeten und top-motivierten MitarbeiterInnen betriebenes Mobilitäts-Kundenzentrum in der Region etabliert werden.
Ziel dabei ist, mit einer eigenen Strategie für das Standortmarketing möglichst viele Kundinnen und Kunden aus den Regionen „Innergebirg“ (Pongau, Pinzgau, Lungau) zu gewinnen.


Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

Laut der regionalen Entwicklungsstrategie wird eine der größten Herausforderungen der Zukunft sein, die passende Form der Mobilität zum passenden Zeitpunkt für den passenden Zweck zu finden und einzusetzen.

Dies hängt letztlich von einem umfassenden Beratungs- und Informationsangebot sowie einer hochwertigen Dienstleistungsqualität ab.

Durch die Absicherung des Bahnhofs Bischofshofen als regionalen Verkehrsknotenpunkt und der dort bestehenden Mobilitätszentrale/Kundenzentrum trägt das Projekt zur Absicherung der regionalen Mobilitäts-Nahversorgung wesentlich bei.

Die bessere Abstimmung und Vernetzung der unterschiedlichen Verkehrsangebote durch eine Kompetenzzentrum für regionale Mobilität trägt zu einem optimierten und für alle zugänglichen Mobilitätssystem bei, welches eine Grundvoraussetzung für die Teilhabe des/der Einzelnen am gesellschaftlichen Leben und für den Zugang zum Arbeitsmarkt darstellt.


Ziele des Projekts

Die Region hat eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Nutzung von Bus und Bahn (Fahrpläne, Tarife, Zug- und Busauskunft international, national und regional), Betreuung von Spezialzielgruppen wie SeniorInnen.

Unterstützung für Gemeinden und Tourismusorganisationen bei der Steigerung der Informationsqualität hinsichtlich regionaler Mobilität mit Fortbewegungsmitteln ohne Verbrennungsmotoren.
Vom Projekt angesprochene SPEZIALZIELGRUPPEN

Jugend
oftmals noch ohne eigenes Auto, sind auf gute ÖV-Qualität und
-information angewiesen.
SeniorInnen
haben oftmals kein Auto / keinen Führerschein mehr und sind auf besonders aktive und verlässliche ÖV-Information angewiesen. Darüber hinaus sind SeniorInnen weniger gerne bereit, Dienstleistungen und Informationsangebote aus dem Internet oder via App in Anspruch zu nehmen.
Umwelt
im Sinne der Nachhaltigkeit wird durch das Projekt die Vermeidung von CO2-Emissionen unterstützt.

Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

Durch die Steigerung der Bekanntheit des Standortes Bahnhof Bischofshofen soll dessen Nutzung durch die Bevölkerung der Region und darüber hinaus wesentlich gesteigert werden.

Dafür wird ein umfassendes Standort-Marketingkonzept für Bischofshofen umgesetzt. Der Standort Bischofshofen soll in der Region damit sichtbar werden.
– Logo und CI Entwicklung
– Website
– Give aways
– Werbevideos
– Buswerbung
– Kinospots

Mit Dienstleistungen für die Spezialzielgruppe der SeniorInnen sollen die KundInnen an die Mobilitätszentrale am Bahnhof Bischofshofen gebunden werden.
– Senior-Mobil-Beratung
– Messung der Kundenzufriedenheit

Ergebnisse und Wirkungen qualitativ

Mehrwert für die Region
·      Die Region sichert einen Bahnstandort in Bischofshofen ab und kann auf die angebotenen Personal- und Dienstleistungsressourcen zurückgreifen.
·      Mit der Sicherung des Standortes Bahnhof Bischofshofen durch eine stärkere KundInnen-Nutzung können 3 Arbeitsplätze erhalten werden.
·      Die Pongauerinnen und Pongauer haben eine zentrale Anlauf-, Service- und Informationsstelle (Öffi-one-stop-shop) für alle Belange des ÖPNV
Schwerpunkte
Gemeinwohl, Soziales und Daseinsvorsorge
Gleichstellung
Klimaschutz
Ländliche Wirtschaft / KMU
Mobilität
Tourismus
Vermarktung und Vertrieb
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
01.07.2019 - laufend
Projektregion
Salzburg
Maßnahme im Programm
M19 Leader
19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
92.695,80€
GAP Strategieplan Fördersumme
74.156,64€
Kontakt