Bibliothekenlandschaft Oberkärnten: Kleblach – Lind

Ziel dieses geplanten Vorhabens der Gemeinde Kleblach-Lind ist es, Lesen für die interessierte Bevölkerung erreichbarer zu gestalten und die unterschiedlichen Strukturen der Bibliotheken in der Gemeinde weiterzuentwickeln und zu verbessern.
Diese Bibliothekenlandschaft, mit ihren vielfältigen und unterschiedlichen Strukturen, soll zu gemeinsamen vorhandenen und bestehenden Standards entwickelt, und bereits schon bestehende Mindeststandards damit Anknüpfungspunkt für die Weiterentwicklung sein.

Die Kooperation zwischen Schulbibliotheken und öffentlichen Bibliotheken soll weiter ausgebaut, und die Einrichtung einer digitalen Bibliothek das Angebot und die Erreichbarkeit von zur Verfügung stehenden Medien spürbar verändern.

Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

In einer modernen Wissensgesellschaft werden die Bibliotheken für den leseinteressierten Anteil der Gemeindebevölkerung immer mehr zu einem Veranstaltungsort der Information und Kommunikation.
So stellen öffentliche Bibliotheken heute in der Gemeinde ein Informations- und Kommunikationszentrum mit einem immer größer werdenden Anspruch zur Vernetzung dar. Die Bibliotheken verstehen sich daher als Einrichtungen der Bildung, Kultur und sozialen Integration.

In Kärnten gibt es in fast allen größeren Kommunen Stadt- beziehungsweise Gemeindebibliothe-ken. Alle sind neben ihren traditionellen Aufgaben, wie dem Zugang zum Lesen und zur Literatur (Lese- und Literaturförderung), auch Anlaufstellen für Weiterbildung, im Sinne des lebensbegleitenden Lernens sowie Zentren des Gemeindelebens.

Ziele des Projekts

Bei diesem Projekt in der Gemeinde Kleblach-Lind werden alle Altersgruppen angesprochen. Man versucht, vom Kindergartenkind bis zu den Senior:innen und somit bei Menschen allen Alters das Interesse zu wecken, um eine Bildungsverbesserung zu erreichen.
Mit diesem Projekt sollen die Bildung und die Ausbildung als Grundvoraussetzungen für die persönliche und berufliche Entwicklung sensibilisiert und gestärkt werden.

Zielgruppe: Kindergartenkinder, Schüler, Jugendliche, Berufstätige, Erwachsene Senior:innen

Die Sensibilisierung mit dem Lesemedium vor der Schulzeit ist geprägt durch den Erwerb der Schriftsprache und die Lesesozialisation, was in dieser Phase von entscheidender Bedeutung ist. Vor diesem Hintergrund sind qualitativ hochwertige Medienangebote von Geburt an für die Lebensentwicklung besonders wichtig.
In der Schulzeit ist das Entwickeln einer adäquaten Lesekompetenz richtungsweisend. Sie reicht vom Lesen lernen über die Ausbildung einer guten Lesegeläufigkeit bis zum sinnerfassenden Lesen auf entsprechendem Niveau. Nur wer sinnerfassend und technisch gut lesen kann, ist in der Lage, die an sie/ ihn gestellten Aufgaben zufriedenstellend zu bewältigen.
Des Weiteren brauchen auch Jugendliche Unterstützung, durch ein breites Spektrum an Lese- und Medienangeboten im Unterricht, sowie im außerschulischen Bereich, damit sie selbstständig Medienangebote auswählen und kompetent anwenden lernen.
Im Berufsleben und im Erwachsenenalter sollen im Sinne des lebenslangen Lernens mit diesen Medien eine Unterstützung für die berufliche und persönliche Entwicklung, aber auch eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung erreicht werden.

Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

Ausbau des kooperativen Systems
Das Einrichten eines „Kooperativen Systems“ zwischen der öffentlichen Bibliothek und der Schulbibliothek:
  • Zusammenführen von nichtöffentlicher Schulbibliothek und Gemeindebibliothek zu einer für alle zugänglichen, öffentlichen Bibliothek im jeweiligen Schulgebäude.  
  • bauliche Maßnahmen
  • die jeweils zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten gemeinsam nutzbar machen (Schule und Öffentlichkeit)
  • durch Zusammenführen der finanziellen Aufwände beider Bereiche soll der Mitteleinsatz effektiver gestaltet werden
  • durch Verlängerung der Öffnungszeiten soll die Zugänglichkeit für eine breite Öffentlichkeit erreicht werden.
  • Gemeinsamer Auftritt und gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit: Website „Bibliothekenlandschaft Oberkärnten“ – gemeinsame IT-Plattform für Anbieter und Suchende, Veranstaltungen, die in der Gemeinde stattfinden
  • Aufwertung des Kultur- und Bildungsangebotes in der Gemeinde Kleblach-Lind, durch Kooperation und Modernisierung des gemeinsamen Auftrittes
  • zusammengestellte Bibliotheksangebote zu bestimmten Themenschwerpunkten, die der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden
  • öffentlicher Auftritt durch abgestimmte Marketingmaßnahmen, wie zum Beispiel Folder, Plakate, Lesezeichen, Inserate

Ergebnisse und Wirkungen qualitativ

Umwelt-Bildung ist ein aufgekommener Bildungsansatz, der einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen vermitteln soll. Wesentlichste Voraussetzung für das Verständnis für die Umwelt, des Klimaschutzes und des Naturschutzes ist die Bildung (generell und der Verantwortlichen).
Universitäre und außeruniversitäre Lehrgänge verstärken immer mehr das Angebot und den Zustrom der Student:innen in Studienrichtungen mit Umweltschwerpunkten. (Das Entstehen der Umweltbewegungen und Umweltorganisationen förderten diese Bildungs-/Umweltentwicklung.)
 
Schon seit rund 25 Jahren gibt es Umweltbildungsakteur:innen in allen Bildungssektoren; von der frühkindlichen Bildung über Schule, Hochschule, berufliche und allgemeine (Weiter-)Bildung bis zum informellen Lernen.   
Ebenso in der Agenda 21 ist „Bildung“ als Zielsetzung formuliert und entwickelt sich die Umweltbildung immer mehr in Richtung der Bildung für nachhaltige Entwicklung weiter.  

Diese Bildungseinrichtung in der Gemeinde dient nicht nur den leseinteressierten Zielgruppen, sondern auch touristischen Zielgruppen als Schlechtwetterangebot.

Die wichtigsten Lernerfahrungen

Das Projekt wurde insgesamt sehr zufriedenstellend und erfolgreich umgesetzt. Der Projektablauf wurde durch die gute Planung und durch das gute Zusammenspiel mit den Firmen reibungslos abgewickelt.
Schwerpunkte
Bildung, Sensibilisierung und Wissenstransfer
Gemeinwohl, Soziales und Daseinsvorsorge
Gleichstellung
Jugend
Ländliche Wirtschaft / KMU
Tourismus
Umwelt und Biodiversität
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
01.12.2016 - 01.11.2019
Projektregion
Kärnten
Maßnahme im Programm
M19 Leader
19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
160.000,00€
GAP Strategieplan Fördersumme
40.000,00€
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