Getreidestampf St. Roman

Der bestehende Getreidestampf, eine alte Technik zur Zerkleinerung und Futteraufbereitung von Getreide, und der dazugehörige Wald- und Naturlehrpfad wurden wiederbelebt und attraktiv gestaltet.
Außerdem werden durch die Erstellung einer Wanderkarte verschiedene Sehenswürdigkeiten und Naturschauplätze vernetzt und durch die Marketingmaßnahmen auf die Besonderheiten unserer Region aufmerksam gemacht.

Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

Der bestehende Getreidestampfweg war in einem baulich schlechten Zustand aufgrund von Sturmschäden und dem Eschensterben. Die vorhandenen Schautafeln des Naturlehrpfades waren kaum mehr lesbar und wurden durch neue Informationen und Erlebnismöglichkeiten ergänzt. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Naturschauplätze waren nicht vernetzt und auch nicht beworben worden.

Ziele des Projekts

Mit diesem Projekt kann eine historische Kulturtechnik erhalten werden, die in dieser Form kaum noch vorhanden ist. Ebenso soll Interesse für die heimische Flora und Fauna entwickelt und die Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten der Region hervorgehoben und verknüpft werden. Der Werkstoff “Holz”, der die Region prägt, wird anschaulich gemacht.

Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

Der Getreidestampf wurde für alle Besucherinnen und Besucher wieder betretbar gemacht. Die Baulichkeiten und technischen Anlagen sind wieder in Funktion gesetzt worden und entsprechen somit wieder den Sicherheitsanforderungen.
Das Wanderwegenetz wurde neu markiert. Durch die entstandene Wanderkarte hat man eine Übersicht über das Wegenetz geschaffen sowie eine Verknüpfung von verschiedenen Besonderheiten (Heimathaus, Bründl-Kapelle, Botanischer Garten “Aboretum”).
Die Schautafeln des Naturlehrpfades geben Informationen über die heimischen Baumarten und die Flora und Fauna.

Ergebnisse und Wirkungen qualitativ

Die alte Technik des Getreidestampfens bleibt erhalten und kann anschaulich dargestellt werden, damit auch heutige und künftige Generationen einen Einblick über die beschwerliche Arbeit unserer Vorfahren haben.
Im Naturlehrpfad wird unsere Region sowie die Wirkung von Wald, Tiere, Wasser und deren Pflanzen erklärt. In verschiedenen Weihern und Tümpeln können typische aber auch seltene Arten erkundet werden. Ebenso sind die verschiedensten Baumarten erklärt. Die Bedeutung des Werkstoffes Holz kann hervorgehebt werden.
Schwerpunkte
Bildung, Sensibilisierung und Wissenstransfer
Kultur und kulturelles Erbe
Ländliche Wirtschaft / KMU
Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft
Naturschutz
Tourismus
Umwelt und Biodiversität
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
27.05.2019 - 30.06.2021
Projektregion
Oberösterreich
Maßnahme im Programm
M19 Leader
19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
30.029,83€
GAP Strategieplan Fördersumme
18.017,90€
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