Innovative Landtechnik und Energieeffizienz

Der Wissenstransfer durch das ÖKL, insbesondere durch Bildungsveranstaltungen und Publikationen, steigert die fachliche und unternehmerische Kompetenz von LandwirtInnen hinsichtlich einer Verknüpfung und positiven Verstärkung des Zusammenspiels von Landtechnik und deren Wirkung auf Klima und Bodengesundheit.

Ziele: Mit den ÖKL-Richtwerten sollen Landwirtinnen und Landwirte befähigt werden, die Wirtschaftlichkeit eigener Investitionen im Vergleich mit der überbetrieblichen Arbeitserledigung bzw. Maschinengemeinschaften einzuschätzen. Ziel der Landtechnikseminare ist, unterschiedliche Systeme anhand der in Österreich haupsächlich vertretenen Maschinen zu demonstrieren, und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Zielgruppe: Landwirtinnen und Landwirte

Maßnahmen: Publikationen, Veranstaltungen und Netzwerk

Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

Nur noch wenige Stellen in Österreich vermögen unabhängig und umfassend über Landtechnik zu informieren und Wissen zu vermitteln. Die Tätigkeiten wandern zunehmend zu den Firmen. Eine objektive Wissensvermittlung wie durch das ÖKL ist jedoch unerlässlich! Z.B. gibt es zur Überprüfung der Wirtschaftlichkeit einer Investition kein vergleichbares Werkzeug wie die ÖKL-Richtwerte, nach denen die Maschinenringe 140 Mill. Euro/Jahr abrechnen. Was die direkte, praktische, landtechnische Wissensvermittlung betrifft, gibt es keine andere Institution als das ÖKL, das ein breites Programm an landtechnischen Seminaren anbietet, bei denen alle maßgeblichen Firmen/Hersteller vertreten sind und so Einzelinteressen in den Hintergrund rücken. Auch als Auskunftsstelle ist das ÖKL häufig “letzte Instanz”.

Ziele des Projekts

Ziele:
Ziele der Bildungs- und Informationsmaßnahmen sind es, die Hauptzielgruppe Landwirtinnen und Landwirte, weiters Beraterinnen und Berater und landtechnisch interessierte Personen über landtechnische Inhalte (Innovationen) bestmöglich zu informieren.

Zielgruppen:
Das Projekt ist klar auf die Zielgruppe „Landwirtinnen und Landwirte“ ausgerichtet. Weiteres werden auch LehrerInnen und BeraterInnen und weitere MutltiplikatorInnen angesprochen. Es werden gesammeltes und verständlich aufbereitetes technisch-praktisches Wissen, der aktuelle Stand der Technik, rechtliche Informationen, Grundlagen für die Investitionsförderung sowie Empfehlungen an die Zielgruppe weitergegeben. Die Publikationen werden direkt an die Zielgruppe weitergegeben; sie werden auch in landwirtschaftlichen Schulen, LFI-Kursen und an der Universität für Bodenkultur genutzt, was wieder der Zielgruppe „Landwirtinnen und Landwirte“ zugutekommt.

Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

Die Projektziele werden durch folgende Maßnahmen erreicht:
  • Jährlich überarbeitete Richtwerte der Maschinenselbstkosten
  • Jährliches Kolloquium
  • Arbeitskreissitzungen
  • Landtechnische und organisationstechnische Seminare
  • Seminarunterlagen
  • Ausführliche (Online-)Berichterstattung über die Veranstaltungen, durch das ÖKL und durch teilnehmende Journalisten
Ziel ist, das große Landtechnik-Netzwerk des ÖKL gemeinsam mit den Landwirtinnen und Landwirten aufrecht und aktiv zu halten; dies erfolgt durch die oben angeführten Aktivitäten.
Damit kann eine Identifikation sämtlicher darin involvierter ExpertInnen erreicht werden.

ÖKL-Arbeitskreise:
  • ÖKL-Arbeitskreis Landmaschinen und Verkehr, Vorsitz: Michael Deimel
  • ÖKL-Arbeitskreis Energie, Vorsitz: Andreas Gronauer
  • ÖKL-Arbeitskreis Biogas, Vorsitz: Franz Kirchmeyr
  • ÖKL-Arbeitskreis Technik im Biolandbau, Vorsitz: Gerhard Moitzi
  • ÖKL-Arbeitskreis Richtwerte, Vorsitz: Gottfried Hauer

Landtechnische Auskünfte

Landtechnische Praxisseminare zu folgenden Themen:
  • Maschinenkosten und Maschinenkostenoptimierung
  • Kalkulieren Büroorganisation leicht gemacht
  • Drainage ISOBUS
  • Feldspritzen effektiv und umweltgerecht einsetzen
  • Mähdrusch Parallelfahrsysteme
  • Technik im Biolandbau
  • Pflügen

Publikationen:
  • ÖKL-Richtwerte als Heft, als Excel-Tabelle, als frei zugängliche Datenbank im Internet
  • ÖKL-Merkblätter

Ergebnisse und Wirkungen qualitativ

  • Zahlreiche gut besuchte Veranstaltungen
  • Praxisbezug und echte Praxis auf der Fläche ist gefragt!!!!
  • Sehr gute Beurteilungen der Veranstaltungen
  • Vermittlung und Aufbereitung der aktuellen Landtechnik durch Bildung und Information
  • Verbesserung der Produktionsbedingungen
  • Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe durch Kostenkalkulation am Betrieb
  • Senken der Maschinen-Fixkosten durch deren Verteilung auf mehr Einsatzstunden
  • Information über kostengünstige Mechanisierung bzw. Lösungen, welche helfen, Arbeitsabläufe zu verbessern
  • Rechtssicherheit
Schwerpunkte
Bildung, Sensibilisierung und Wissenstransfer
Klimaschutz
Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft
Umwelt und Biodiversität
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
01.01.2016 - laufend
Projektregion
Burgenland
Kärnten
Niederösterreich
Oberösterreich
Salzburg
Steiermark
Tirol
Vorarlberg
Wien
Projektträger
Österreichisches Kuratorium für Landtechnik u. -entwicklung
Maßnahme im Programm
M01 Wissenstransfer
3.2.1. Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
213.016,00€
GAP Strategieplan Fördersumme
119.033,34€
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