Lernbegleitung für Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund

Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund sollen niederschwellige und bedarfsorientierte Angebote des Lernens zur Verfügung gestellt werden, um sprachliche Barrieren im Alltag im Umgang mit Behörden oder mit Informations- oder Kommunikationstechnologien bewältigen zu können.

Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

Frauen mit Migrationshintergrund begegnen in ihrem Alltag besonderen Herausforderungen, welche neben sprachlichen Barrieren auch Schwellenängste im Umgang mit Behörden oder Informations- und Kommunikationstechnologien (Internet, Fahrkartenautomat) umfassen. Migrantinnen benötigen aufgrund dessen spezifische Angebote des Lernens, welche niederschwellig und bedarfsorientiert erfolgen sollten.

Ziele des Projekts

Ziele:
  • Schaffung eines niederschwelligen, frauenspezifischen, bedarfsorientierten Angebotes
  • Schaffung einer Lernumgebung für die Weitergabe alltagsrelevanter und regionsspezifischer Informationen (Umgang Internet, MS-Office, Fahrkartenautomaten etc.)
  • Erarbeitung eines alltagsrelevanten Wortschatzes (Niveau A1-A2) um eine sprachliche Bewältigung von Alltagssituationen zu ermöglichen
  • Durchführung der professionellen Kinderbetreuung parallel zum Kursangebot

Zielgruppe: Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund aus dem Bezirk Landeck

Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

  • Organisation und Durchführung von Lernangeboten (3 Kurse pro Woche, gesamt 4 Trimester)
  • Vernetzung mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen
  • Einbindung von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, Deutsch als Zweitsprache-Trainerin

Ergebnisse und Wirkungen qualitativ

Es konnte in den bisherigen Kursen eine Vielzahl an Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund erreicht werden. Es stellte sich heraus, dass die Nachfrage das Angebot weitaus übertrifft, weshalb die Stadtgemeinde Landeck sich dazu bereit erklärt hat, die Finanzierung eines zusätzlichen Kurses zu übernehmen.

Die wichtigsten Lernerfahrungen

Für das Projekt entscheidend war das Vertrauen der Teilnehmerinnen zu den Ansprechpersonen und Sprachtrainerinnen in der Region. Ohne diesen vertrauensvollen Zugang zu den teilnehmenden Mädchen und Frauen wäre eine Mobilisierung der Migrantinnen in diesem Ausmaß nicht möglich gewesen. Ein zweiter wichtiger Punkt für den Erfolg des Projekts hat sich in dem Angebot der parallelen Kinderbetreuung gezeigt. Dies ermöglicht einer Vielzahl an Frauen erst die Teilnahme an den Kursen.
Schwerpunkte
Bildung, Sensibilisierung und Wissenstransfer
Gemeinwohl, Soziales und Daseinsvorsorge
Gleichstellung
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
01.01.2015 - laufend
Projektregion
Tirol
Maßnahme im Programm
M19 Leader
19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
42.706,00€
GAP Strategieplan Fördersumme
36.300,10€
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