Radweg Thayarunde

Das Projekt „Thayarunde-Radweg“ (radeln auf ehemaligen Bahntrassen) wurde im Frühjahr 2016 teilfertiggestellt. Der Thayarunde-Radweg soll der europaweit erste Inklusionsradweg werden. Dazu wird mit regionalen NGOs (Caritas, Carla, Seniorenvereine usw.) eng zusammenarbeitet und diese werden im Rahmen des Projekts einbezogen.

Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

Aufgrund der für das Waldviertel untypisch ebenen Strecke eröffnet der Thayarunde-Radweg neue Möglichkeiten, um neue touristische Zielgruppen anzusprechen, die bisher kaum bis nicht erreichbar waren – Junge Familien mit Kindern sowie ältere Menschen.

Somit ist dieses touristische Leitprojekt der Kleinregion Zukunftsraum Thayaland geeignet, dem Radtourismus in den LEADER Regionen WV Grenzland, WV Wohlviertel und Kamptal und darüber hinaus im gesamten nördlichen Waldviertel neue Impulse zu geben.

Ziele des Projekts

Junge Familien mit Kindern ältere Menschen Menschen mit Handicap Es sollen witterungsgeschützte Verweilplätze von „essbaren Landschaften“ (ev. Permakultur) umgeben sein.

Ein spezielles „energieautarkes Präsentationssystem“ sowie umfassende Inklusionsmaßnahmen sollen die paradiesischen Zustände abrunden. Ein neues flächendeckendes E-Bike-Angebot soll für die abseits des Thayarunde Radweges großteils stark hügelige Gelände des Waldviertels eine entsprechende Lösung bieten.

Zur Aufwertung und nachhaltigen Absicherung der Konkurrenzfähigkeit bedarf es jedenfalls auch einer optimalen Vernetzung der bereits bestehenden Radwege inklusive eines regionsweiten Beschilderungssystems – radtouristische Wegweiser, Schilder zu den Betrieben und Informations-/Übersichtstafeln bei den Informationsstellen in jeder Gemeinde. Ganz wichtig sind auch Informationsmaterialien wie Radkarte, Regionsbroschüre inkl. historischer Aufarbeitung des Themas „Bahn“.

Folder, Flyer sollen das Angebot an Informationsmaterialien abrunden. Wesentlich ist das Thema Inklusion. Neben dem barrierefreien Zugang soll insbesondere eine eigene App dazu beitragen, dass das rad(touristische) Angebot auch für Menschen mit Handicap genutzt werden kann. Als weitere Attraktion für Gäste und die Menschen vor Ort soll ein Fahrradparcours errichtet werden.

Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

  • Beschilderungskonzept und –Umsetzung (Grafik, Layout, Montage, Sicherung) 

  • Konzept und Umsetzung Verweilplätze inkl. essbarer Landschaften (ev Permakultur) 

  • Konzept und Umsetzung E-Bike-Verleihsystem Entwicklung einer „Inklusions-App“ 

  • Konzept und Umsetzung energieautarkes Kino

  • Konzeption und Produktion: Radkarte, Flyer, Folder

  • Konzept und Umsetzung moderne Medien: Internet, Facebook, App

  • Konzept und Produktion Broschüre

  • Aufbau von Tourismuskooperationen

  • Aufbau von Landwirtschaftskooperationen

  • Aufbau von touristisch-landwirtschaftlichen Kooperationen 

  • Aufbau einer nachhaltigen Kooperation & Kooperationsvertrag

  • Entwicklung eines Befragungstool für Gäste zur Qualitätsprüfung, Weiterentwicklung und Frequenzmessungen
Schwerpunkte
Gemeinwohl, Soziales und Daseinsvorsorge
Tourismus
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
01.02.2016 - laufend
Projektregion
Niederösterreich
Maßnahme im Programm
M19 Leader
19.3.1. Umsetzung von nationalen oder transnationalen Kooperationsprojekten
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
44.544,65€
GAP Strategieplan Fördersumme
29.844,92€
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