Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen
Erfolgreiche interkommunale Kooperation bedarf einer professionellen Steuerungs- und Managementebene, um die strategischen Zielsetzungen rasch und unter breiter Beteiligung zu operativen Umsetzungen zu führen. Dieser Umstand wurde im „Zukunftsraum Lienzer Talboden®“ erkannt und eines der ersten „integrierten Kooperationsmanagements“ implementiert. Dem Planungsverband 36, Lienz und Umgebung als Entwicklungsträger steht eine Management- & Governance-Struktur mit den Schwerpunkten Public Management, Wirtschafts- und Standortentwicklung, Kooperationsmanagement, Multi-Projektmanagement zur Verfügung, welche die Kontinuität, Agilität und breite Partizipation für alle 15 Gemeinden sicherstellt. Die Aufbauorganisation basiert auf formelle und informelle Struktur- und Managementinstrumenten. Den öffentlich-rechtlichen Planungsverband (Gemeindeverband lt. TROG 2016) als Beschlussebene mit den Organen Verbandsversammlung und Verbandsausschuss, des operativen Kooperationsmanagement sowie informellen Elementen wie Regionskonferenzen, Klausurtagungen, Arbeits- sowie Steuerungsgruppen. Regionskonferenzen stellen dabei das partizipative und kollaborative Element dar. Im Sinne der Identitätsbildung wird die Interkommunale Kooperation über die Standortmarke „Zukunftsraum Lienzer Talboden®“ kommuniziert und ergänzt als identitäts- und identifikationsstiftendes Element, die Aktivitäten der interkommunalen Kooperation. Die Standortkooperation „Zukunftsraum Lienzer Talboden®“ zählt auch aufgrund der innovativen Aufbauorganisation zu den Vorbildinitiativen in Österreich und wird darüber hinaus auch international als Good-Practice-Beispiele zitiert. Dies zeigt sich auch in der Performance der Gemeindekooperation wo sich der Bezirk Lienz aus dieser Impulskraft heraus in den letzten Jahren im Sektor Innovation in das vorderste Drittel im Ranking der 95 Bezirk Österreichs platzieren konnte.