Stallneubau – Kompostierstall für 40 behornte Pinzgauer Milchkühe

Durch den Stallneubau soll vor allem das Tierwohl und der Tierkomfort gesteigert werden, wobei das Tier/Milchkuh in ihrer Ursprünglichkeit erhalten bleiben soll (behalten von Hörnern, mitlaufen eines Stieres).
Natürlich sollen sich dadurch auch Arbeitserleichterungen für den Menschen einstellen.

Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

Das Projekt wurde initiiert, da die Haltungsweise der Milchkühe (Anbindehaltung) nicht mehr dem Standart und dem Tierwohl entsprach
Nach langen Überlegungen, hat man sich für einen Kompostierstall entschieden, der uns für unseren Betrieb am geeignesten erschien. So können unsere Kühe die Hörner behalten, könnendurch absolute Platzfreiheit  harmonisch in der Herde zusammenleben, es kann ohne Probleme ein Stier (Natursprung) mit den Kühen mitlaufen, usw.

Ziele des Projekts

Das oberste Ziel ist für uns die Arbeitserleichterung für uns Bewirtschafter und der hohe Tierkomfort für unsere Tiere. Zudem war uns ein Bau, eines in die Region passendes Gebäudes, sehr, sehr wichtig. Daher entstand ein ansprechendes Gebäude in Holzbauweise, das den Betrachtern gefällt und das indirekt die Landwirtschaft in ein gutes Licht rückt.

Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

Der Stall wird natürlich genutzt und beherbergt Milchkühe, Stier und Nachzucht. Durch den hohen Tierkomfort, die ad-libidum Fütterung (von ausschließlich Grundfutter), den freien Zugang zur Weide während der milden Monate und die optimalen Bedingungen bei der Abkalbung kommt es zur Steigerung der Milchmenge und zu einer besseren Gesundheit der Tiere.

Ergebnisse und Wirkungen qualitativ

Zu den wichtigsten positiven Effekten zählen die fast ausschließlich reibungslosen Geburten der Kälber. Durch die ad-libidum Fütterung  geben die Kühe auch mehr Milch als in der Anbindhaltung. Auch kennen wir keine Klauenprobleme und durch das gute Klima es Kaltluftstalls sind die Tiere das ganze Jahr über gesund und Stabil (natürlich mit Ausnahmen).

Die wichtigsten Lernerfahrungen

Bei der Projektumsetzung ging es uns gut. Durch den Einsatz regionaler Firmen ging alles flott und in gutem Einvernehmen über die Bühne. Es war eine schöne Bauzeit! Wir sind auch heute noch von unserem Vorhaben begeistert und würden es wieder so machen. Anders machen würden wir nicht viel, einige Kleinigkeiten, wie zum Besipiel Wasseranschlüsse oder Heizungschläuche für Warmwasser verlegen unter der Kompostfläche. Es wurde mit Bedacht und einfach geplant und so gab es auch im Nachhinnein keine bösen Überraschungen.
Schwerpunkte
Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft
Vermarktung und Vertrieb
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
01.01.2015 - 01.01.2015
Projektregion
Salzburg
Maßnahme im Programm
M04 Investitionen
10.1.19. Naturschutz
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
530.000,00€
GAP Strategieplan Fördersumme
119.992,00€
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