Veranstaltungsreihe zur Sonderausstellung “Gott und die Welt”

Das Thema „Glaube und Glauben“ wurde in der Sonderausstellung „Gott und die Welt. Woran glauben wir?“ im Schloss Trautenfels in Kontexten auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene interdisziplinär aufbereitet. Partizipation, Kontextualisierung und Wissensvermittlung auf unterschiedlichen Ebenen sind die wesentlichen Instrumente für unsere zielgruppenorientierte Vermittlungsarbeit. WissenschaftlerInnen aus den Fachbereichen Astronomie, Geologie, Archäologie, Religionswissenschaft, Theologie, Volkskunde und Geschichte haben ihr Wissen in die Ausstellung eingebracht.

Die Inhalte der Themenräume der Ausstellung konnten im Rahmen der Veranstaltungsreihe als LEADER-Kleinprojekt durch Vorträge, Führungen und Exkursionen erweitert diskutiert und rezipiert werden. Durch die Einladung von WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Disziplinen war es möglich, ein qualitativ hochwertiges Angebot im Bereich der Erwachsenenbildung in der Region Ennstal-Ausseerland durchzuführen.

Darum war es wichtig, das Projekt umzusetzen

Der Verein Schloss Trautenfels wurde im Jahr 1983 gegründet. Die aktuellen Schwerpunkte der Vereinstätigkeit liegen in der Durchführung und Organisation von Veranstaltungen und der Vermittlung von kultur- und naturkundlichem Wissen. Alle Arbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit Schloss Trautenfels als Abteilung des Universalmuseums Joanneum. 

Die Sonderausstellung „Gott und die Welt. Woran glauben wir?“ widmete sich anlässlich zweier Jahresjubiläen – 500 Jahre Luther’sche Thesen (2017) und 800 Jahre Diözese Graz-Seckau (2018) dem Themenfeld „Glaube und Glauben“.

Im Jahr 2018 wurde zur Erweiterung der Themenbereiche der Ausstellung und zur Vertiefung des Wissens eine Veranstaltungsreihe mit Exkursionen und Vorträgen durchgeführt werden. Die in der Sonderausstellung interdisziplinär aufbereiteten Themen werden im Rahmen von Vorträgen, Führungen und Exkursionen durch international anerkannte Expertinnen und Experten wissenschaftlich erfahrbar und erlebbar gemacht.

Mit der Vermittlung von „Glaubenswissen“ wird unter anderem bewusst gemacht, dass Migration, Religion und Integration in Kombination mit der Mobilität des 21. Jahrhunderts in einem vielschichtigen und komplexen Zusammenhang stehen.

Ziele des Projekts

Durch die Einladung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen war es möglich, ein qualitativ hochwertiges Angebot im Bereich der Erwachsenenbildung in der Region Ennstal-Ausseerland durchzuführen.

Durch umfassende Bewerbung und Kommunikation wurde die Möglichkeit geschaffen, dass viele Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste der Region an den Veranstaltungen teilnehmen und deren Inhalte rezipieren konnten.

Maßnahmen um die Projektziele zu erreichen

Zur Projektumsetzung – siehe Folder zur Veranstaltungsreihe mit detallierten Programminformationen zum Download

– Planung der gesamten Veranstaltungsreihe
– Bewerbung der gesamten Veranstaltungsreihe
– Durchführung: 3 Abendvorträge, 4 Ganztagsveranstaltungen
– Wissensvermittlung, Publikation: Umsetzung von mehreren Beiträgen der Zeitschrift “Da schau her. Kulturzeitschrift aus Österreichs Mitte”.

Ergebnisse und Wirkungen qualitativ

Die Veranstaltungsreihe stieß in der Region auf großes Interesse, 262 Menschen nahmen an den angebotenen Terminen teil.
Schwerpunkte
Bildung, Sensibilisierung und Wissenstransfer
Kultur und kulturelles Erbe
Förderperiode
LE 14-20
Projektlaufzeit
01.01.2018 - 01.01.2018
Projektregion
Steiermark
Maßnahme im Programm
M19 Leader
19.2.1. Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie
Finanzierung in EURO
Gesamtprojektkosten
5.670,50€
GAP Strategieplan Fördersumme
4.536,40€
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