Vichtensteiner Laden
Der Vichtensteiner Laden deckt in den ehemaligen Räumlichkeiten der Post/Gemeinde in Zusammenarbeit mit regionalen Ab-Hof-Lieferantinnen und -Lieferanten den täglichen Bedarf an saisonalen Grundnahrungsmitteln. Zudem werden frische Mehlspeisen im Laden-Café angeboten. Während die Beschäftigten in Begleitung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe OÖ verschiedene Tätigkeiten und Abläufe des Einzelhandels erlernen und ihre Fertigkeiten ausbauen, dient der Laden als soziale Begegnungsstätte: als Treffpunkt der Vichtensteinerinnen und Vichtensteiner, oder aber auch als “Jausenstation” für Durchradelnde. Die Beschäftigten der Lebenshilfe OÖ gehen ihren Interessen und Vorlieben nach und haben sich für die Tätigkeit selbst entschieden – und das merkt jeder, der den Laden betritt. Genau dieser Umstand führt dazu, dass sich Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung von der gesellschaftlich vordefinierten Empfänger-Rolle in eine “Geber-Rolle” entwickeln können.
Ziele des Projekts
Der Vichtensteiner Laden wird von der Bevölkerung gut angenommen als Marktplatz regionaler Produkte und als Begegnungsstätte. Die Kundinnen und Kunden bestimmen das Sortiment durch ihr Nachfrage-Verhalten mit.Der Vichtensteiner Laden entwickelt sich zum Sozialraum im Ortszentrum.
Die Lebenshilfe OÖ (Werkstätte Münzkirchen) gewinnt ausreichend viele Direktvermarktungsbetriebe um ein “rundes Sortiment” an Lebensmittel zur Verfügung stellen zu können. Die Direktvermarkterinnen und Direktvermarkter identifizieren sich mit der Laden-Idee, nehmen zwischenzeitlich an Treffen und Schulungen teil. Sie sind motiviert, hochwertige Produkte herzustellen und fungieren als verlässliche Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner.
