25. Mai 2021, 09:00–14:00

Agrar-PV – Möglichkeiten und Grenzen der Photovoltaik in der Landwirtschaft

Themenbereich
Land & Forst
Umwelt & Klima

Ziel der Veranstaltung

Die EU möchte mit dem europäischen „Green Deal“ eine globale Vorreiterrolle in der Erreichung der Klimaziele einnehmen. Eine zentrale Anforderung ist dabei die „Versorgung mit sauberer, erschwinglicher und sicherer Energie“ (Kapitel 2.1.2). Photovoltaik (PV) soll dabei neben anderen erneuerbaren Energieformen einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Energiesystems leisten. Das Thema der möglichen/notwendigen Nutzung von Freiflächen für Photovoltaik wird in diesem Zusammenhang in letzter Zeit immer intensiver diskutiert. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Flächeninanspruchnahme in Österreich in enger Zusammenarbeit mit den Bundesländern signifikant zu reduzieren. Unter Flächeninanspruchnahme fallen jedoch nicht nur Straßen und Gebäude, sondern prinzipiell auch für Energiezwecke gewidmete Flächen. Photovoltaik- Anlagen sollten daher vorrangig auf Dächern, versiegelten Flächen, Restflächen etc. errichtet werden, bevor landwirtschaftliche Flächen dafür herangezogen werden. Im Fall der Errichtung einer PV-Anlage auf landwirtschaftlichen Flächen sollte aber jedenfalls eine echte Doppelnutzung dieser Flächen (landwirtschaftliche Produktion und Energieerzeugung – „Agri-PV“) angestrebt werden.

In der Veranstaltung wurden Möglichkeiten zur gleichzeitigen, nachhaltigen Nutzung von Flächen für die landwirtschaftliche Produktion sowie die Stromerzeugung diskutiert und Erfahrungsberichte zu bestehenden Anlagen vorgestellt. Verbrauch und Nutzung von Flächen sowie Mehrnutzungskonzepte wurden ebenso thematisiert wie steuerliche Konsequenzen der Mehrnutzung für Landwirtinnen und Landwirte. Nicht zuletzt wurde das Thema aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes thematisiert. Im Rahmen von Diskussionsgruppen wurden Erfahrungen ausgetauscht und die Möglichkeiten und Grenzen des Konzeptes ausgelotet.

Ort der Veranstaltung

Zoom Online-Webinar

Veranstalter

Netzwerk Zukunftsraum Land
c/o Umweltdachverband