EU GAP-Netzwerk – aktuelle Veranstaltungen

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Das Netzwerk dient als Forum für den Wissens- und Informationsaustausch zwischen nationalen GAP-Netzwerken, Organisationen, Verwaltungen, Forscher:innen, Unternehmer:innen und Anwender:innen (z. B. durch Peer-to-Peer-Learning und bewährte Praktiken) in den Bereichen Landwirtschaft und Politik für den ländlichen Raum.

Das EU GAP-Netzwerk hält regelmäßig Workshops, Working Groups, Seminare u.a. zu aktuellen Themen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab, zu denen Vertreter:innen aus allen Mitgliedsstaaten herzlich eingeladen sind. Von diesem regelmäßigen Austausch profitieren alle Teilnehmenden.

Für diese Veranstaltungen können Sie sich noch anmelden 
Fourth Ruractive Forum

Das vierte Treffen des RURACTIVE-Forums markiert die letzte Phase des politischen Dialogprozesses des Projekts und konzentriert sich auf die Präsentation, Diskussion und Validierung der konsolidierten politischen Empfehlungen, die im Verlauf der Forumsaktivitäten entwickelt wurden. Aufbauend auf den vorherigen Sitzungen im Februar und November 2025 sowie April 2026 bietet diese Sitzung einen Raum für ländliche Praktiker, politische Entscheidungsträger:innen, Expert:innen und europäische Netzwerke, um die vorgeschlagenen politischen Empfehlungen zu überprüfen und zu validieren, die auf territorialen Erfahrungen und der Arbeit der Rural Development Drivers (RDDs) basieren.

Termin:

  • 30.06.2026 online

Anmeldung bis 29.06.2026

Weitere Informationen und Anmeldung

Policy Lab Stärkung einer diversifizierten ländlichen Wirtschaft im Zeitraum nach 2027

Die Vorschläge der Europäischen Kommission für den EU-Haushalt 2028–2034, veröffentlicht am 16. Juli 2025, bringen eine grundlegende Veränderung in der Architektur der EU-Finanzierung mit sich. Im neuen Rahmen würden Förderinstrumente und Politiken unter gemeinsamer Verwaltung – einschließlich ländlicher Entwicklung – in einem einheitlichen Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplan (NRPP) pro Mitgliedstaat zusammengeführt, der durch einen übergeordneten Fonds finanziert wird. Dieser neue Ansatz zielt darauf ab, die Koordination und Synergien zwischen Politikbereichen und Governance-Ebenen zu stärken und integriertere Maßnahmen über Sektoren und Governance-Ebenen hinweg zu fördern, einschließlich ländlicher Gebiete.

Die Stärkung der ländlichen Wirtschaft spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union. Die zukünftige Vitalität ländlicher Gebiete wird nicht nur von der Landwirtschaft abhängen, sondern auch davon, die Bedingungen zu schaffen, damit ländliche Unternehmen und lokale Wirtschaften sich an demografische Veränderungen, den grünen und digitalen Übergang, sich wandelnde Arbeitsmarktbedürfnisse und wachsende geopolitische Belastungen anpassen können. Dazu gehört die Maximierung des Potenzials von Sektoren, die mit und darüber hinaus der Landwirtschaft verbunden sind, wie Bioökonomie, Kreislaufwirtschaft, erneuerbare Energien, Tourismus und Sozialwirtschaft.

Ländliche Gebiete haben ein erhebliches Potenzial, Arbeitsplätze zu schaffen, Talente zu halten und ihre Attraktivität in einer Vielzahl von Sektoren zu steigern, wodurch sie zu den weiteren wirtschaftlichen Ambitionen der EU beitragen. Die zukünftigen NRPPs, zusammen mit dem vorgeschlagenen 10%-Ziel für ländliche Regionen, bieten den Mitgliedstaaten und Regionen eine wichtige Gelegenheit, Maßnahmen, Investitionen und Reformen zu entwerfen, die dieses Potenzial freisetzen und ländliche Gebiete widerstandsfähiger, wettbewerbsfähiger und attraktiver zum Leben und Arbeiten machen.

Termin:

  • 29.09. – 01.10.2026 in Kotka (Finland) 

Anmeldung bis 24. Juli 2026

Weitere Informationen und Anmeldung

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