Netzwerk-Podcast: Grüne Strukturen mit Mehrwert – Wie Mehrnutzenhecken Landschaften verändern

Klimaschutz
Lebensmittelversorgung
Natürliche Ressourcen

Im Gespräch mit Judith Drapela-Dhiflaoui, Netzwerk Zukunftsraum Land, beleuchtet Stefan Lehner von der Niederösterreichische Agrarbezirksbehörde die vielfältigen Funktionen von Mehrnutzenhecken – von Erosions- und Windschutz über Mikroklimaverbesserung bis hin zur Förderung der Artenvielfalt.

Dabei wird deutlich: Mehrnutzenhecken sind weit mehr als nur landschaftsgestaltende Elemente. Richtig geplant und standortangepasst umgesetzt, wirken sie als natürliche Schutzschilde gegen Wind- und Wassererosion, reduzieren die Austrocknung von Böden und tragen dazu bei, Wasser länger in der Fläche zu halten. Gerade in Zeiten zunehmender Wetterextreme gewinnen diese Funktionen stark an Bedeutung.

Ein weiterer Schwerpunkt des Podcasts liegt auf der ökologischen Wirkung: Hecken schaffen wertvolle Lebensräume und Vernetzungsstrukturen für Vögel, Insekten und Kleinsäuger. Sie bieten Nahrungsquellen, Brutplätze und Überwinterungsmöglichkeiten und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität in intensiv genutzten Agrarlandschaften. Gleichzeitig verbessern sie durch Beschattung und Windbremsung das Mikroklima angrenzender Kulturen – was sich positiv auf Ertragssicherheit und Pflanzengesundheit auswirken kann.

Der Podcast bietet praxisnahe Einblicke in Planung, Aufbau und Pflege von Mehrnutzenhecken. Auch wirtschaftliche Aspekte kommen zur Sprache. Der Podcast richtet sich an Landwirtinnen und Landwirte, Beraterinnen und Berater, Gemeinden und alle, die sich für eine zukunftsfähige Landnutzung interessieren.

Netzwerk-Erklärvideo: Acker-Biodiversitätsflächen: Vielfalt in der Agrarlandschaft

Klimaschutz
Lebensmittelversorgung
Natürliche Ressourcen

Durch Erosion, Wasserknappheit oder strukturarme Landschaften steht die Landwirtschaft zunehmend unter Druck. Extreme Wetterereignisse – von langen Trockenperioden bis hin zu Starkregen – setzen den Böden zu, wertvolle Humusschichten gehen verloren und die Wasserspeicherfähigkeit sinkt. Gleichzeitig verschwinden in ausgeräumten Agrarlandschaften wichtige Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen.

Landwirt Paul Weiß aus Lassee berichtet aus der Praxis über Acker-Biodiversitätsflächen, Mehrnutzenhecken, die Vielfalt an landwirtschaftlichen Kulturen, und warum eine nachhaltige Bewirtschaftung für eine lebendige Landwirtschaft entscheidend ist.

In seiner Region rund um Lassee zeigen sich die Herausforderungen besonders deutlich: Wind- und Wassererosion können fruchtbare Böden abtragen, während Trockenheit die Erträge unsicher macht. Acker-Biodiversitätsflächen bieten hier einen wichtigen Lösungsansatz. Sie werden gezielt aus der intensiven Produktion genommen und mit vielfältigen Blühmischungen oder mehrjährigen Pflanzenbeständen begrünt. Dadurch entstehen Lebensräume für Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge, für Nützlinge wie Laufkäfer und für Feldvögel.

Aufruf zur Einreichung – Förderung landwirtschaftlicher Erzeugnisse

Lebensmittelversorgung

Die Europäische Kommission kofinanziert Kampagnen zur weltweiten Förderung europäischer Agrarprodukte und zur Steigerung der Bekanntheit von EU-Agrarprodukten auf neuen Märkten.

Es werden bis zu 15 verschiedenen Themenbereiche gefördert. Unter anderem EU-Qualitätssysteme, geografische Angaben, ökologische und nachhaltige Produkte und vieles mehr.

Wahl der Biodiversitäts-Botschafter:innen 2026

Innovation
Klimaschutz
Lebensqualität
Natürliche Ressourcen

Bäuerinnen oder Bauern, die…

  • sich mit Herzblut für Biodiversität und den Erhalt der Natur einsetzen?
  • innovative Wege gehen, um Landwirtschaft und Artenvielfalt in Einklang zu bringen?
  • ihr Wissen mit anderen teilen, um nachhaltige Landwirtschaft weiterzutragen?

können noch bis 8. Februar 2026 nominiert werden.

Farming for Nature will Bäuerinnen und Bauern sichtbar machen, die Herausragendes für den Erhalt der Vielfalt leisten. Als Biodiversitäts-Botschafter:innen zeigen sie, dass Naturschutz und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen. Sie erzählen ihre Geschichten und geben Einblick in ihre Höfe als Inspiration und Vorbild.

Jetzt bei WIN #landwirtschaft einreichen: 1 Mio. Euro für innovative Naturschutzprojekte in der Landwirtschaft

Innovation
Klimaschutz
Lebensqualität
Natürliche Ressourcen

Mit einem Finanzierungsvolumen von einer Million Euro startet heute die erste Ausschreibung von WIN #landwirtschaft. Blühendes Österreich – BILLA gemeinnützige Privatstiftung finanziert in Österreich Projekte, die Naturschutz und Landwirtschaft verbinden. Gesucht werden Vorhaben, die gefährdete landwirtschaftlich geprägte Lebensräume sichern, verbessern oder wiederherstellen und damit unmittelbar zu messbarem Biodiversitätserfolg beitragen. Projekte einreichen können Bäuerinnen und Bauern, landwirtschaftliche Initiativen sowie alle, die einen aktiven Beitrag zum Naturschutz in der Landwirtschaft leisten wollen.

Welche Projektideen gesucht werden

Inhaltlich adressiert die Ausschreibung Projekteinreichungen zur Sicherung, Wiederherstellung oder Verbesserung von Lebensraumtypen, die für Österreichs Artenvielfalt besonders bedeutsam sind. Dazu zählen unter anderem Rekultivierung von Streuobstwiesen, Beweidung von Trockenrasen und Halbtrockenrasen, Sicherung von Bergwiesen und Bergmähdern, Wiederherstellung von Feuchtwiesen oder Wiedervernässung sowie die Anlage von Hecken und naturnahen Landschaftsstrukturen. Ebenso werden Projekte zur Förderung des Vogelschutzes in agrarisch genutzten Gebieten gesucht.

Die Finanzierung in Höhe von einer Million Euro wird von Blühendes Österreich aus dem Stiftungsbudget bereitgestellt. „Tausende Österreicherinnen und Österreicher unterstützen mit der Spende ihres Leergutpfands bei BILLA die Projektfinanzierung. Landwirtschaft und Naturschutz ist den Menschen in unserem Lande ein großes Anliegen. Mit WIN #landwirtschaft ermöglichen wir hierzu Leuchtturmprojekte“, so Maria Patek, Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus a.D. und Vorständin Blühendes Österreich.

Norbert Totschnig, Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, betont: „Der Schutz der Artenvielfalt und die Stärkung der Landwirtschaft sind zentrale Zukunftsaufgaben. WIN #landwirtschaft bietet dafür neue Möglichkeiten und setzt Impulse für nachhaltige Lösungen im ländlichen Raum.“

Ablauf und Begleitung der Projekte

Die Einreichphase läuft von 16. Dezember 2025 bis 28. Februar 2026. Anschließend bewertet ein Fachbeirat die Projekte hinsichtlich ökologischer Wirkung, Flächenpotenzial und Innovationsgrad. Die ausgewählten Vorhaben starten im Mai 2026. Bestandteil des Programms sind mehrtägige WIN Workshops, in denen Expertinnen und Experten aus Naturschutz, Landwirtschaft und Wissenschaft die Projektteams begleiten. Die wissenschaftliche Begleitung und Dokumentation der Projekte erfolgt durch den UNESCO Chair für Sustainable Management of Conservation Areas an der FH Kärnten. Kommunikationspartner ist der Verein „Land schafft Leben“, wodurch eine der reichweitenstärksten Informationsplattformen zu Landwirtschaft und Lebensmitteln für WIN #landwirtschaft genutzt wird. Die Projektträgerinnen und Projektträger erhalten zusätzlich Unterstützung bei der Mobilisierung weiterer Fördermittel aus öffentlicher Hand, von Gemeinden sowie aus der Privatwirtschaft.

Werkstätten als Ausgangspunkt

Im Herbst 2025 wurden erste Projektideen im Rahmen der WIN #landwirtschaft Werkstätten bereits konkretisiert. In Wien, Innsbruck und Villach entwickelten mehr als 70 Personen aus Landwirtschaft und Naturschutz ihre Ansätze für Renaturierungs- und Naturschutzprojekte weiter. Diese Werkstätten haben fachliche Impulse geliefert und zeigen das bestehende Potenzial im Sektor. Die dort entstandenen Ideen können jetzt in der Ausschreibung eingereicht werden. Zugleich steht die Ausschreibung für neue Projektvorhaben offen, die bislang noch nicht am Prozess teilgenommen haben.

WIN #landwirtschaft: Landwirtschaft und Naturschutz

Ronald Würflinger, Generalsekretär Blühendes Österreich, unterstreicht den innovativen Ansatz: „Mit WIN #landwirtschaft ermöglichen wir, dass Bäuerinnen und Bauern österreichweit ihre Ideen erarbeiten und umsetzen. Unsere Finanzierung ergänzt öffentliche Förderprogramme und finanziert grundlegende Maßnahmen. Dazu zählen Investitionen in Wasserversorgung, Stallbauten, Zäune, Weideinfrastruktur und andere Schritte zur Wiederherstellung extensiv genutzter landwirtschaftlicher Flächen.“

Die Berg- und Almbäuerin Tanja Moser, Mitglied des Expert:innenteams von WIN #landwirtschaft, ergänzt: „Damit artenreiche Wiesen, Weiden und Feuchtflächen nicht weiter verschwinden, braucht es neue Ideen, starke Partnerschaften und eine entschlossene Umsetzung. Ich freue mich auf die Projekte, die daraus entstehen werden.“

Hinter WIN #landwirtschaft steht die Werkstatt Innovation Natur. Das Projekt ist eine Pionierinitiative im Bereich Public Private Partnership. Getragen wird sie von BirdLife Österreich, Blühendes Österreich – BILLA gemeinnützige Privatstiftung und Impact Hub Vienna. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen der GAP Maßnahme „Zusammenarbeit Landwirtschaft und Umweltschutz 77-02“, bei der die Förderung innovativer Kooperationen zur Erhaltung und Entwicklung artenreicher Landwirtschaftsflächen im Mittelpunkt steht. Das Vorhaben wird mit 622.828 Euro an Mitteln aus der Ländlichen Entwicklung (damit von Bund, Ländern und Europäischer Union) unterstützt. Blühendes Österreich – BILLA gemeinnützige Privatstiftung stellt zusätzliche eine Million Euro für Projektfinanzierungen bereit. Das Gesamtvolumen beträgt damit rd. 1,6 Millionen Euro. Die Projektlaufzeit von WIN #landwirtschaft erstreckt sich von 2025 bis 2028. Ziel ist der Aufbau einer österreichweiten Vernetzungsplattform, die Akteurinnen und Akteure aus Landwirtschaft und Naturschutz langfristig zusammenführt.

Projekte können ab sofort bis 28. Februar 2026 eingereicht werden.

Aufruf zur Einreichung: IMCAP-2026-INFOME

Unkategorisiert

Im Rahmen der Aufforderung zur Einreichung von Anträgen für Informationsmaßnahmen im Zusammenhang mit der GAP (IMCAP-2026-INFOME) kofinanziert die Europäische Kommission Projekte, die darauf abzielen, Interessenträger, Studierende und besonders die breite Öffentlichkeit über die GAP zu informieren. Die Projekte können audiovisuelle Aktivitäten, Besuche landwirtschaftlicher Betriebe usw. umfassen.

Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen endet am 14. Januar 2026.

 

Österreichs Agrarisches Wissens- und Innovationssystem (AKIS) im Fokus: Neuer Bericht zeigt Stärken und Entwicklungsbedarf

AKIS-Kooperationsstelle
Innovation

Mit dem aktuellen AKIS-Bericht liegt eine umfassende Analyse des österreichischen landwirtschaftlichen Wissens- und Innovationssystems vor. Das AKIS bildet den Rahmen für die Zusammenarbeit von Forschung, Bildung, Beratung und Praxis – und ist damit zentral für eine zukunftsfähige Land- und Forstwirtschaft.

Österreichs AKIS zeichnet sich durch eine schlanke, klar strukturierte Organisation und die enge Verknüpfung zentraler Wissensakteurinnen und -akteure aus. Die Verbindung von Berufsbildung, Weiterbildung und Beratung – vor allem innerhalb der Landwirtschaftskammern – gilt als besondere Stärke des Systems. Auch der Austausch zwischen Forschungseinrichtungen, Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalten sowie landwirtschaftlicher Praxis funktioniert gut.

Der Bericht hebt zudem hervor, dass AKIS seit Beginn der GAP-Periode 2023–2027 zusätzlich an Bedeutung gewonnen hat. Die neue AKIS-Kooperationsstelle im GAP-Netzwerk und eine strategisch verankerte Weiterentwicklung sorgen für mehr Koordination und sichtbar höhere Transfergeschwindigkeit in mehreren Bereichen. Multi-Akteurs-Projekte – etwa im Rahmen von EIP-AGRI – tragen spürbar zur Vernetzung und zum Praxistransfer bei.

Trotz dieser positiven Entwicklungen zeigt die Analyse weiterhin Handlungsbedarf. Der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis erfolgt nicht in allen Bereichen rasch genug; zudem fehlen geeignete Messinstrumente für die Bewertung der Transferleistung. Auch die internationale Einbindung österreichischer Praxis- und Beratungsakteure müsse weiter gestärkt werden, um Wissenstransfer und Innovationskraft langfristig zu erhöhen.

Der Bericht empfiehlt daher unter anderem eine stabile langfristige Förderstruktur, eine intensivere Einbindung von Bildungs- und Beratungseinrichtungen in Forschungsprozesse, den Ausbau internationaler Kooperationen sowie eine laufende Erweiterung des Überblicks über das AKIS-Ökosystem.

Das AKIS bleibt somit ein zentraler Baustein, um Österreichs Land- und Forstwirtschaft für die zunehmenden ökologischen, technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu rüsten.

Speeding Up Innovation: Quo vadis AKIS 2030?

Innovation

Inge van Oost, Senior Expertin und ehemalige Policy Officer der Europäischen Kommission, erläuterte in dem ihrem Vortrag, wie AKIS in dem aktuellen Vorschlag der Europäischen Kommission zur GAP nach 2027 verankert sein kann.

Am Vormittag nahmen 26 Personen am Systemdenken-Workshop teil. Nach einer Einführung in die GAP-Vernetzungsstelle 2023–2027 „Netzwerk Zukunftsraum Land“ (Sophia Glanz) sowie zu AKIS – Systemischen Ansatz für Wissens- und Innovationsflüsse in der Landwirtschaft (Stephanie Bürger) hatten die Teilnehmenden im Rahmen eines interaktiven World Cafés die Möglichkeit, Barrieren für effektive Wissensflüsse und die Wirksamkeit des AKIS zu identifizieren, zu diskutieren und zu bewerten. Grundlage dafür waren Barrieren, die bereits in verschiedenen Co-Creation-Prozessen mit unterschiedlichen Akteursgruppen auf europäischer Ebene gesammelt worden waren.

Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmenden in zwei Workshops weiter:

Workshop 1, umgesetzt im Rahmen des Horizon-Projekts ATTRACTISS (Julia Eberharter), widmete sich dem Thema „Gemeinsam innovativ: Schnittstellen zwischen Bildung/Beratung und Forschung verbessern“. Die Teilnehmenden diskutierten, welche persönlichen Kompetenzen in Bildung, Beratung und Forschung notwendig sind, um Innovationen zu fördern. Besonders wichtig sind Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten, Engagement sowie eine offene Denkweise über den eigenen Bereich hinaus. Vertrauen, gegenseitiges Lernen und eine gemeinsame Sprache sind entscheidend, um voneinander zu profitieren. An der Schnittstelle zwischen Forschung, Bildung und Beratung müsse noch stärker vernetzt, zusammengearbeitet und Daten bereitgestellt werden.

Workshop 2 richtete sich an die Community of Practice (Elena-Teodora Miron). Im Rahmen der dritten Sitzung der Community of Practice, die erstmals in Präsenz stattfand, wurde der aktuelle Stand des AKIS-Kompendiums vorgestellt. Dabei präsentierten die Projektverantwortlichen eine erste Analyse der daraus abgeleiteten Beziehungen zwischen den verschiedenen AKIS-Akteurinnen und -Akteuren. Aufbauend auf dieser Grundlage verständigten sich die Teilnehmer:innen in einem gemeinsamen Gestaltungsprozess darauf, für den Bereich der biologischen Landwirtschaft Wissensflussketten unter Einbindung unterschiedlicher AKIS-Akteur:innen abzubilden. Ziel ist es, bestehende Brüche in diesen Wissensflüssen sichtbar zu machen und darauf aufbauend geeignete Maßnahmen zur Verbesserung des Wissenstransfers abzuleiten.

Zum Abschluss wurde ein vom Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI) und Landwirtschaftskammer Österreich (LKÖ) geplantes Vorhaben vorgestellt: das Wissenstransfernetzwerk – eine Initiative zur Stärkung der Wissensflüsse im AKIS (Elena-Teodora Miron)

Die Veranstaltung hat erneut dazu beigetragen, Wissen und Bewusstsein für das AKIS zu stärken und dessen Weiterentwicklung in Österreich zu fördern sowie wichtige Akteurinnen und Akteure im Rahmen des AKIS in Österreich zu vernetzen.

Neuer Aufruf: Einreichung für Förderung der zweiten Phase von Operationellen Gruppen und Innovationsprojekten (77-06 – Phase 2)

Innovation

Die Antragstellung für die zweite Phase der Förderung von Operationellen Gruppen und Innovationsprojekten im Rahmen der EIP-AGRI (77-06 – Phase 2) ist seit 27.11.2025 auf der Digitalen Förderplattform (DFP) der AMA möglich. Die Einreichfrist endet mit 30.01.2026

Es können sich Personen aus Land- und Ernährungswirtschaft zu Operationellen Gruppen zusammenschließen und praxistaugliche Lösungen zu aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft entwickeln. Die Themen sind nicht weiter eingeschränkt. Die Zusammenarbeit von zumindest Forschung, Bildung und Beratung und der landwirtschaftlichen Praxis in einer Operationellen Gruppe soll praxistaugliche und innovative Lösungen sichern. 

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Eckdaten der Förderung:

  • max. 400.000 Euro für den Betrieb der Operationellen Gruppe und die Umsetzung des Innovationsprojekts 
  • Es werden attraktive 100% der förderfähigen Sach- und Personalkosten übernommen.

Alle Informationen zur Förderung und Antragstellung: Phase 2

Details zur Fördermaßnahme in der Sonderrichtlinie des BML

Alle 39 österreichischen EIP-AGRI Projekte der letzten GAP-Periode finden sich hier

Projekte der aktuellen GAP finden sie direkt in der neuen Projektdatenbank 

Sie haben Fragen zur Fördermaßnahme EIP-AGRI, haben eine Idee für ein mögliches Innovationsprojekt oder planen bereits die Einreichung?
HIER finden Sie das Team der Innovation Broker und ihr Unterstützungsangebot.

Smart Villages: Polnische Delegation zu Gast in Österreich

Klimaschutz
Lebensqualität
Natürliche Ressourcen

Mit dem Konzept „Smart Village“ hat die EU-Kommission 2018 einen neuen Schwerpunkt für die innovative und strategische Entwicklung auf lokaler Ebene gesetzt. Smart Villages sind demnach Gemeinschaften in ländlichen Gebieten, die innovative Lösungen (unter anderem Digitalisierung) nutzen, um ihre Widerstandsfähigkeit zu verbessern und Herausforderungen im lokalen Kontext zu bewältigen. Österreich hat das Konzept in die GAP aufgenommen und bietet drei Interventionssträngen für dessen Umsetzung: LEADER, Ländliche Innovationssysteme und die beiden Interventionen zur Stärkung von Orts- und Stadtkernen.

Der erste Tag stand ganz im Zeichen der GAP und Informationen zu den Maßnahmen auf Bundesebene. Am zweiten Tag ging es in die Steiermark, um sich ein Bild von Smart Villages in der Praxis zu machen. Erich Biberich und Bürgermeister Mario Abl gaben Einblick in die ambitionierte Trofaiacher Entwicklungspraxis. Anschließend besuchte die Delegation Stanz im Mürztal, wo Rainer Rosegger spannende Initiativen rund um Erneuerbare Energie und Ortskernentwicklung präsentierte. Eingerahmt wurde der Tag durch Präsentationen von Vertretern des Landes Steiermark zum Ansatz „Starke Zentren“ und Lokale Agenda 21.