4. Sustainable Food Systems-Jahrestagung: Wege zur Berücksichtigung planetarer Grenzen
Wo
Das europäische Lebensmittel- und Ernährungssystem steht unter enormem Druck, etwa durch den voranschreitenden Klimawandel, geopolitische Konflikte, Wirtschaftskrisen, Pandemien und die zunehmende Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen. Gleichzeitig gehen vom bestehenden System negative Auswirkungen aus, wie der Beitrag zu globalen Treibhausgasemissionen, die Erschöpfung und Verschwendung von Ressourcen, der Verlust der biologischen Vielfalt, sowie Formen der Unter-, Über- und Fehlernährung samt daraus ableitbarer Gesundheitsfolgen und Kosten. Im Sinne einer gesteigerten Resilienz und Versorgungssicherheit ist es notwendig, gemeinsam Schritte hin zu einem nachhaltigen Lebensmittel- und Ernährungssystem zu gehen – nachhaltig aus ökologischer, ökonomischer sowie sozialer und gesundheitlicher Sicht. In einem so komplexen System gibt es unterschiedliche Sichtweisen auf diverse Herausforderungen und ebenso vielfältige Lösungsansätze zu deren Bewältigung. Nur interdisziplinär, sektorenübergreifend und systemisch kann der Weg hin zu einem „Sustainable Food System“ bestritten werden.
In Österreich werden notwendige Schritte in Richtung einer systemischen, ganzheitlichen Betrachtung des Lebensmittel- und Ernährungssystems gesetzt. Dies spiegelt die fortwährende Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) und des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMASGPK) und der von diesen Ressorts beauftragten Servicestelle für nachhaltige Lebensmittel- und Ernährungssysteme (AGES) wider.
Anmeldung bis 14. Oktober 2026!